Provinzialgericht in Madrid spricht alle Scientologen frei – 17 Jahre gerichtliches Strafverfahren beendet!

In einer historischen Entscheidung verwarf die vierte Sektion des Provinzialgerichts von Madrid (Sección Cuarta de la Audiencia Provincial de Madrid) am 3. Dezember 2001 alle Anklagepunkte gegen sämtliche Angeklagten in einem Verfahren, das in erster Linie dazu dienen sollte, dem Ansehen von Scientology in Spanien massiv zu schaden. Das Gericht in Madrid beendete mit seiner heutigen Entscheidung eine sieben Monate andauernde Verhandlung in einem Verfahren, das vor mehr als 17 Jahren seinen Anfang nahm.

„Dies ist eine vollständige Rehabilitierung der Scientology Kirche, der Scientologen und unserer Geistlichen in Spanien, die sich ab sofort verstärkt ihren eigentlichen Aufgaben widmen können“, erklärte Luis Gonzales, Sprecher der Scientology Kirche in Spanien. „Nach einer erschöpfenden und umfangreichen Beweisaufnahme erklärte das Gericht den Fall der Staatsanwaltschaft für vollkommen unbegründet.“

Gonzales ist nach dem Abschluss des Gerichtsfalles besonders glücklich darüber, dass man sich jetzt umfasssender den verschiedenen Sozialprogrammen, insbesondere der Drogenbekämpfung widmen kann, da dieses Problem in Spanien ernsthaft zugenommen hat. Scientologen selbst kennen innerhalb ihrer Gemeinschaft kein Drogenproblem und sind international im Bereich der Drogenprävention äußerst erfolgreich.

In einer ersten Stellungnahme beschrieb Gonzales das Urteil als „richtungsweisend für ganz Europa“ und als einen „gewaltigen Schritt in Richtung auf einen religiösen Pluralismus“, der für ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen in Europa unverzichtbar ist.

Die Richter kamen nach der Einvernahme von mehr als 100 Zeugen zum einzig richtigen Ergebnis. Insbesondere die Zeugen und der Vortrag der Staatsanwaltschaft machten schließlich deutlich, dass der gesamte Fall ausschließlich der Manipulation von Polizei und Justiz diente.

Präsident der Church of Scientology International wird freigesprochen

7 Monate später beendet das Provinzialgericht in Madrid eine 14 Jahre willkürlicher Strafverfolgung gegen den Präsidenten der Church of Scientology International.

Mit der Einstellung dieses Verfahrens gegen den Präsidenten der Church of Scientology International Reverend Heber Jentzsch durch das Gericht wurde jetzt der 14 Jahre anhaltende und zermürbende Kampf um Gerechtigkeit beendet. Das Gericht ließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft alle Anklagepunkte fallen und erklärte in seiner heutigen Entscheidung, dass Reverend Heber Jentzsch frei von jeder Schuld sei. Gleichzeitig hat das Gericht die Rückzahlung der damals festgelegten Kaution in Höhe von 1 Million Dollar an die Church of Scientology International angewiesen.

Die Demokratie in Spanien hat heute einen Sieg errungen“, erklärte Reverend Jentzsch in Los Angelos. „Nach 14 Jahren hat der religiöse Pluralismus über die alte Garde der Unterdrückung triumphiert. Diese Entscheidung ist nicht nur ein Gewinn für Scientology, sondern für alle Menschen in Spanien, die ihre Religion frei praktizieren möchten.

Der Fall hat den spanischen Steuerzahler etwa 3,7 Millionen Dollar gekostet und hat im Laufe bei immer mehr US-Politikern und verschiedensten Religionsgemeinschaften Empörung und Besorgnis ausgelöst. So hatte bereits die US-Regierung die an Heber Jentzsch adressierte Vorladung des spanischen Gerichts wegen Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit des Ermittlungsver-fahrens nicht zugestellt.

Ausführlicher Bericht in Spanisch

Una victoria histórica – Scientology vence en el caso legal. El Tribunal ratifica la libertad religiosa