Scientology folgt einer langen Tradition des Glaubens

Der Traum, eine bessere Welt zu schaffen, war Teil jeder religiösen Bewegung der Vergangenheit. Tatsächlich haben die verschiedenen Religionen durch die Jahrtausende hindurch den bedeutendsten zivilisierenden Einfluss auf der Erde gehabt.

Das Bewusstsein, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist, ist so alt wie die Menschheit selbst, und die Meinung, dass er nicht mehr als eine Art Tier ist, ein Reiz-Reaktions-Mechanismus sozusagen, ist erst mit der Entwicklung der westlichen Psychologie aufgetaucht. Solche Annahmen stehen in krassem Widerspruch zu jeglicher religiösen Überlieferung, wo von der „Seele“, dem „Geist“ oder der „Lebenskraft“ gesprochen wird – ein Glaube, der von allen zivilisierten Menschen geteilt wird.

Der religiöse Hintergrund der Scientology-Religion

Die Scientology-Religion folgt dieser Tradition, der Suche des Menschen nach seiner geistigen Identität. In Scientology wird die Person selbst als das geistige Wesen betrachtet – als Thetan. Der Name Thetan stammt vom griechischen Symbol oder Buchstaben „Theta“, was seit langem das Symbol für Geist oder Gedanke darstellt.

Der Mensch wusste schon vor Tausenden von Jahren in seinem Innersten, dass er mehr war als nur irgendein Tier, mehr als nur Knochen und Muskeln. Die Ägypter, deren Kultur siebenundzwanzig Jahrhunderte währte, wussten, dass sie geistige Wesen waren. Sie wussten bereits, daß ihre Seelen weiter leben. Ihre Weisheit stellte die Grundlage für die erste große Zivilisation dar.

Die frühen Hindu-Philosophen befassten sich vor etwa 10.000 Jahren ebenfalls mit grundlegenden Fragen des Lebens. Ihre Entdeckungen wurden erstmals in den Veden aufgezeichnet. Die Lehre der Seelenwanderung nämlich, dass das Leben ein kontinuierlicher Strom ist, der unaufhörlich fließt, ohne Anfang und ohne Ende, war eine mögliche Erklärung für das Elend Indiens. Erst Siddharta Gautama (Buddha) erklärte, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist, das einen ganz neuen Bewußtsseinszustand erreichen könne, den er „Bodhi“ nannte. Er wird verehrt, weil er den größten Teil Asiens zivilisiert hat.

In Persien wie auch im größten Teil der antiken Welt führten Philosophen und religiöse Männer die Suche nach der wahren Natur des Menschen fort. Sogar die Bewegung der Sonne und der Sterne wurde in der Hoffnung erforscht, die Mysterien des Lebens zu entschlüsseln. Im siebten Jahrhundert vor Christus kam Zarathustra zur Welt. Im Osten des Irans wurde die persische Religion Zoroastrismus geboren, die den Glauben vertritt, dass man nur durch das Definieren von „gut“ und „böse“ darauf hoffen konnte, sich aus der Unwissenheit zu befreien und wahres Glück im zukünftigen Leben zu finden.

Trotz der Kreuzigung von Jesus Christus erlosch die Hoffnung nicht, die er den Menschen brachte. Sein Tod wurde zum Symbol für den Sieg des Geistes über den materiellen Körper und schuf so ein neues Bewusstsein über die wahre Natur des Menschen.

Das Manuskript „Taoteking“ von Laotse bildete die Basis des Taoismus, eine weitere Hoffnung auf höhere Zustände des Menschen. So wie die Philosophen Griechenlands, Indiens und China suchten auch die Hebräer nach dem Sinn des Lebens. Gemäß der jüdischen Überlieferung war es Abraham, der als erster ein besonderes Verstehen über den Ursprung des Universums erlangte. Aus diesen Enthüllungen entwickelte sich der Glaube um einen persönlichen Gott.

Trotz Unterdrückung erhielt der Glaube an die geistige Natur des Menschen im sechsten Jahrhundert noch mehr Aufschwung, als der Prophet Mohammed predigte, dass es nur einen Gott gäbe, und er versuchte, eine ganze Nation zu zivilisieren. Er lehrte die Überlegenheit des Geistes über die Materie und forderte die Menschen auf, ihre eigene Erlösung zu suchen. Er baute das große islamische Reicht auf, das damals von Spanien bis an die Grenzen Chinas reichte.

Gegen Ende der Kreuzzüge, die einige jahrhunderte in Europa wüteten, zwang der englische Adel König Johann 1215 dazu, die berühmte „Magna Carta“ zu unterzeichnen. Dieses historische Dokument beruhte auf dem Glauben, dass die grundlegende Natur des Menschen gut und nicht böse sei und dass er über sein eigenes Schicksal entscheiden könne.

Dies sind nur einige geschichtliche Tatsachen, die beweisen, das sich Menschen schon viele Jahrtausende mit dem geistigen Wesen und den Sinn des Lebens beschäftigen und Lösungen suchen. Scientology hat Lösungen gefunden, das geistige Wesen fähiger zu machen und eine Welt entstehen zu lassen ohne Wahnsinn, Krieg und Verbrechen. In mehr als einem halben Jahrhundert intensiver Forschung hat L. Ron Hubbard, Stifter der Scientology-Religion, sehr viele grundlegenden Wahrheiten über das Leben entdeckt. Das führte zur Entstehung der religiösen Lehre Scientology und später zum Wachstum der Scientology-Religion.