Thetan
| Lehre, Ziele und Ausübung der Scientology - Scientology: Ein Vergleich mit anderen Religionen |
Der Thetan ist ein unsterbliches geistiges Wesen; die menschliche Seele. Der Ausdruck Seele wird nicht verwendet, weil er durch den Gebrauch in anderen Religionen und Praktiken so viele andere Bedeutungen entwickelt hat, daß er nicht genau beschreibt, was in Scientology entdeckt wurde. Wir verwenden statt dessen den Ausdruck Thetan , vom griechischen Buchstaben Theta , dem traditionellen Symbol für Denken oder Leben. Man hat keinen Thetan, etwas, das man irgendwo getrennt von sich selbst aufbewahrt; man ist ein Thetan. Der Thetan ist die Person selbst, nicht ihr Körper, ihr Name oder das physikalische Universum, ihr Verstand oder sonst irgend etwas. Er ist das, das sich dessen bewußt ist, bewußt zu sein; die Identität, die der einzelne IST.
Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, die Scientology untersucht haben, stellten folgende Parallelen zu anderen Religionen fest:
Der Thetan in Scientology entspricht der Seele im Christentum und dem Geist (Spirit) im Hinduismus… Seite 9
Der Glaube der Scientology in bezug auf den Thetan hat seine Parallelen in anderen religiösen Überlieferungen ebenso wie der Glaube in bezug auf die acht Dynamiken und die letztendlich geistige Natur von Dingen. Seite 10
"Scientology: Analyse und Prüfung einer neuen Religion" (26. September 1996) von M. Darrol Bryant, Dr. Phil. Professor für Religion und Kulturformen, Renison College Universität Waterloo Ontario, Kanada
In der Scientology bedeutet der Begriff „Geist" jedoch „man selbst", und das bedeutet weitaus mehr als nur den Verstand. In einer der japanischen Shinto-Religionen, Seichi-no-Ie, ist das so ausgedrückt, daß man es mit „das Kind Gottes“ übersetzen kann. Das würde den japanischen Worten „hime“ oder „hiko“ entsprechen. In der Scientology hat Hubbard das Wort „Thetan“ für „Geist“ geprägt, in Anlehnung an das Griechische, da kein anderes Wort die Vorstellung korrekt wiedergab. Seite 2
"Scientology im Verhältnis zu anderen Religionen" (1. April 1996) von Fumio Sawada, Achter Träger der Geheimnisse Des Yu-itsu-Shinto











