Scientology - eine echte Religion
| Scientology: Sekte oder Religion? - Berichte über Scientology |
Scientology, die einzige größere neue Religion, die im unbestreitbar turbulenten 20. Jahrhundert entstanden ist, bietet der Menschheit die Hoffnung, daß die dringlichsten Probleme unserer Gesellschaft gelöst und im kommenden Jahrhundert eine wahre Renaissance des Geistes herbeigeführt werden kann.
Da Scientology relativ neu ist – was auf alle Religionen einst zutraf – haben manche Menschen aufgrund mangelnder Vertrautheit mit dieser vitalen Bewegung die Frage aufgeworfen, ob sie wirklich eine Religion ist. Für ihre Mitglieder und für Experten, die Scientology eingehend untersucht haben, fällt die Antwort einstimmig positiv aus.
Vergleicht man die konkreten Lehren und Praktiken von Scientology mit denen anderer Religionen, treten Ähnlichkeiten und Unterschiede zutage, die eindeutig klarstellen, daß die Wurzeln von Scientology – obwohl sie selbst etwas völlig Neues ist – ebensoweit zurückreichen wie das religiöse Denken des Menschen selbst.
Im Unterschied zu älteren Religionen beruht Scientology auf grundlegenden Axiomen, in denen die Faktoren des Lebens herauskristallisiert und beschrieben sind. Und da die Grundwahrheiten von Scientology alle Aspekte des Lebens umfassen, lassen ihre Antworten sich umfassend auf das gesamte Dasein anwenden.
Einige der wichtigsten Lehren von Scientology sind zwar den Lehren der jüdisch-christlichen Religionen nicht unähnlich, doch wer sich mit Scientology näher befaßt hat, bevorzugt meist den Vergleich mit östlichen Religionen, insbesondere mit dem Buddhismus. Aber in Wirklichkeit ist Scientology anders als alle Religionen, die ihr vorausgegangen sind. Sie ist eine eigenständige Religion mit einem einzigartigen System religiöser Überzeugungen und Praktiken. Vor allem ist sie die einzige große Religion, die im 20. Jahrhundert entstanden ist.
Da sie aber eine relativ neue Religion ist – sie wurde Anfang der fünfziger Jahre von L. Ron Hubbard begründet –, kann ein Vergleich mit den Glaubenssätzen einiger anderer bekannter Religionen, die aufgrund ihres Alters mehr Menschen besser vertraut sind, hilfreich für ein besseres Verständnis ihrer religiösen Lehren sein.
Man beginnt vielleicht am besten mit der Lehre vom „Thetan”, die wohl als elementarste Lehre der Scientology-Religion gilt. Sie besagt, daß der Mensch ein unsterbliches geistiges Wesen ist, das eine große Anzahl von Leben durchlebt hat und das ein unendliches Überlebenspotential besitzt. Scientologen nennen dieses spirituelle Wesen den „Thetan”. Das Wort kommt vom griechischen Buchstaben Theta (theta), dem traditionellen Symbol für Denken oder Leben.
Es mag auf den ersten Blick so scheinen, als gleiche Scientologys Vorstellung vom Thetan dem jüdisch-christlichen Begriff der Seele. Das ist aber nicht der Fall. Es gibt mindestens drei entscheidende Unterschiede.
Erstens glauben Scientologen, daß der Mensch außerdem aus zwei anderen, separaten und unabhängigen Teilen besteht: dem Verstand und dem Körper; und daß diese Teile des Menschen dem Thetan gegenüber, der als die Person selbst betrachtet wird, zweitrangig sind. Kurz gesagt, sind der Verstand und der Körper Mittel, über die der Thetan mit der materiellen Welt in Interaktion tritt. Jüdisch-christliche Religionen vertreten diese Anschauung nicht. Das Neue Testament enthält zwar keine einheitliche Beschreibung des Menschen, aber im wesentlichen behält es die hebräische Lehre der Einheit von Körper und Seele bei, und daß das eine ohne das andere nicht vollständig sei: Genau wie man einen Körper habe, so habe man eine Seele. In Scientology hingegen ist das Individuum selbst seine Seele, oder genauer gesagt, der Thetan.
Ein zweiter Unterschied besteht darin, daß nach der Scientology-Lehre der Thetan sehr viele Leben lebt, während Juden und Christen glauben, die Seele lebe nur einmal. Daraus erklärt sich, warum Scientologen so eifrig bestrebt sind, diese Welt zu einem besseren Aufenthaltsort zu machen – sie wissen, daß sie hierher zurückkommen werden.
Ein dritter wesentlicher Unterschied zwischen dem Scientology-Begriff des Thetans und dem jüdisch-christlichen Begriff der Seele besteht darin, daß nach dem Glauben der Scientologen der Thetan und somit der Mensch im Grunde gut ist. Juden und Christen halten sich an die Lehre des Alten Testaments, daß dem Menschen zwei Impulse innewohnen, nämlich einer zum Guten und einer zum Bösen; und das Los des Menschen bestehe darin, diesen bösen Impuls überwinden zu müssen. Nach jüdischer und christlicher Theologie erfolgt die Erlösung von diesem Schicksal mit der Ankunft des Messias.
In der Scientology-Religion wird eine andere und viel unmittelbarere Erlösung angestrebt. Zwar halten Scientologen den unsterblichen Thetan für grundsätzlich gut, aber sie glauben, daß er seine wahre spirituelle Identität verloren hat und nur einen kleinen Bruchteil seiner natürlichen Fähigkeit nutzt. Dieser Verlust der spirituellen Identität und die Erlebnisse des Thetans im jetzigen oder in früheren Leben bewirken, daß der Mensch unglücklich ist oder sich irrational und mit böser Absicht verhält, obwohl er im Grunde gut und sehr ethisch ist. Und da diese Erlebnisse sich im Lauf der Zeit anhäufen, verursachen sie, daß sich der Thetan immer mehr mit dem materiellen Universum verstrickt, in dem die betreffenden Erlebnisse stattfinden.
Nach den Schriften von Scientology werden die Erlebnisse des Thetans auf einer sogenannten „Zeitspur” aufgezeichnet. Diese besteht aus den Aufzeichnungen aller Wahrnehmungen der Vergangenheit in Form geistiger Eindrucksbilder, ganz ähnlich wie ein Kinofilm. Somit befinden sich auf der Zeitspur Erlebnisse aus dem gegenwärtigen Leben des Thetans und auch seine Erlebnisse aus allen früheren Leben.
Auf dieser Zeitspur werden auch Augenblicke von Schmerz und anderen traumatischen Erlebnissen aufgezeichnet, die dem bewußten Einblick verborgen bleiben. Durch eben diese aufgezeichneten schmerzhaften Erlebnisse gerät der Thetan in Gefangenschaft. Wenn er an solche früheren traumatischen Erlebnisse erinnert wird, können die betreffenden Teile der Zeitspur reaktiviert werden und Einfluß auf den Thetan und den Körper ausüben. Sie können bewirken, daß der Thetan Schmerz oder negative Emotionen empfindet oder sich irrational verhält.
Das muß jedoch kein permanenter Zustand sein. Scientology bietet der Menschheit Freiheit von diesen unnötigen Leiden an, für jetzt und in Zukunft. Indem der Thetan dem Weg folgt, der in den Schriften der Scientology-Religion niedergelegt ist, kann er immer höhere Ebenen spirituellen Bewußtseins erreichen und schließlich in seinen Urzustand zurückkehren, womit er völlige Freiheit als geistiges Wesen erlangt. Völlige spirituelle Freiheit ist jetzt innerhalb dieses Lebens erreichbar.











