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Scientology-Aussteiger und Kritiker - Berichte über Scientology-Kritiker

Die Fakten zum Schwarzbuch Scientology von Ursula Caberta

ÜBERBLICK

Scientology ist eine Religion, die von Millionen von Menschen in über 160 Ländern der Erde praktiziert wird. Die Sozialprogramme der Kirche helfen jährlich 10 Millionen von Menschen in den Bereichen Drogenprävention, Bildung, Resozialisierung von Straftätern, Menschenrechten und Moral.

Hunderte von offiziellen Anerkennungen durch Behörden – einschließlich des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und der einflussreichsten Regierungen der Welt – unterstreichen die Erfolgsberichte der Millionen von Menschen, denen die Scientology geholfen hat und die selbst erlebt haben, wie ihr Leben dadurch zum Positiven verändert wurde. (Dokument 1)

Angesichts dessen ist das Schwarzbuch Scientology von Ursula Caberta reine Propaganda mit der Absicht, Scientology und Scientologen zu diffamieren. Ihr Hauptthema, dass Scientology keine Religion sei, wird von über 40 Entscheidungen deutscher Gerichte bis hin zum Bundesverwaltungsgericht eindeutig widerlegt. All diese Urteile gehen von der religiösen Natur von Scientology aus und dem Recht von Scientologen, ihre Religion frei auszuüben.

Ursula Caberta ist als Angestellte der Hamburger Innenbehörde die treibende Kraft hinter der antireligiösen Bewegung in Deutschland. Mit ihrem Privatkrieg gegen Scientology hat sie den Steuerzahler bereits mehrere Millionen Euro gekostet.

Zahlreiche Gerichtsentscheidungen zu ihren Ungunsten wegen diskriminierenden Verhaltens gegen Scientologen disqualifizieren sie als Autorin jeglicher Veröffentlichung zum Thema Scientology, wie folgende Beispiele zeigen:

1994 verbot das Hamburgische Oberverwaltungsgericht der Hamburger Behörde für Inneres die weitere Verbreitung von bestimmten Äußerungen in einer von Ursula Caberta herausgegebenen Anti-Scientology-Broschüre. Das Gericht stellte fest:

„Insoweit verletzen die Äußerungen das von der Antragsgegnerin (Behörde für Inneres, Arbeitsgruppe Scientology) gegenüber dem Antragssteller (Scientology Kirche Hamburg e.V.) zu beachtende Neutralitäts- und Toleranzgebot durch einseitig negative und zudem unsachliche Bewertungen der Lehre des Antragstellers... Ihr Eingriff in das Grundrecht des Antragstellers aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG ist in diesem Umfang rechtswidrig“. (Dokument 2)

1998 bestätigte das Hanseatische Oberlandesgericht, dass die Scientology Kirche Frau Ursula Caberta aufgrund von diversen Anhaltspunkten folgende Vorwürfe machen darf: „Missachtung des Grundgesetzes (Artikel 3, 4 und 5), Verletzung der Menschenrechtskonventionen der KSZE und der Vereinten Nationen, Verletzung des staatlichen Neutralitätsgebotes, Amtsmissbrauch, Verletzung des Datenschutzgesetzes, widerrechtliche Boykottaufrufe“. (Dokument 3)

Im Jahre 2000 reichte ein deutscher Scientologe, der in den Vereinigten Staaten lebt und arbeitet, Klage gegen Ursula Caberta ein, weil ihm bei Vertragsverhandlungen mit einer deutschen Firma deren „Sektenfilter“ vorgelegt worden war. In dem darauf folgenden Urteil des US-Bundesgerichtes Tampa, Florida, verurteilte die Richterin Elizabeth Jenkins das Verhalten von Ursula Caberta während des Prozesses als „ausweichend“, „nicht kooperativ“ und „streitsüchtig“ und verhängte eine Strafe wegen Nichtbeachtung gerichtlicher Verfügungen. (Dokument 4)

Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelte im Jahre 2000 gegen Frau Ursula Caberta wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme. Sie hatte sich von einem US-Millionär und Scientology-Gegner mit einem zins- und tilgungsfreien „Darlehen“ von 75.000 US Dollar korrumpieren lassen. Nach Anklageerhebung wegen Vorteilsnahme wurde das Verfahren gegen eine Busse von 7.500 Euro ohne Gerichtsverhandlung nach $ 153a StPO im Juni 2002 eingestellt. Dieser Vorfall wurde im Jahre 2003 in den Internationalen Bericht über Religionsfreiheit des US-Außenministeriums aufgenommen:

„Im Januar entschied das Hamburger Verwaltungsgericht für die Scientology Kirche Deutschland e.V. und die Scientology Kirche Hamburg e.V. und gegen die Stadt Hamburg und die Hamburger Behörde für Inneres. In einer öffentlichen Entscheidung gab das Gericht einer Einstweiligen Verfügung statt und verbot der Behörde für Inneres, Ursula Caberta – der Leiterin der „Arbeitsgruppe Scientology“ der Behörde für Inneres – weiterhin zu erlauben, bestimmte falsche und herabsetzende Aussagen über die Kirche zu wiederholen. Das Gericht kritisierte die Behörde für Inneres für ihr Versagen, Ursula Caberta wegen der Verletzung ihrer Neutralität als Regierungsangestellte zu rügen. Sie hatte ein persönliches Darlehen über 75.000 Dollar (ungefähr 66.250 Euro) ohne Rückzahlungsvereinbarungen von einer Privatperson angenommen, die Anti-Scientology Prozesse finanziert. Ein vorhergehendes Strafermittlungsverfahren in dieser Sache endete damit, dass Ursula Caberta im Juni 2002 ein Bußgeld von ungefähr 8.490 Dollar (7.500 Euro) zahlen musste. Allerdings forderte die Hamburger Innenbehörde sie nicht auf, das Darlehen über 75.000 Dollar zurück zu zahlen“. (Dokument 5)

Im Juni 2004 erließ das Verwaltungsgericht Hamburg eine Verfügung gegen die Arbeitsgruppe wegen falscher Behauptungen in dem Buch „Irrgarten der Illusionen“. (Dokument 6)

Im März 2004 verurteilte das Amtsgericht Tampa Ursula Caberta zur Zahlung von 5249,50 Dollar an einen amerikanischen Scientologen als Erstattung für Ausgaben, die sie dadurch verursacht hatte, dass sie nicht vor Gericht erschienen war, um in einem gegen sie laufenden Prozess auszusagen. (Dokument 7)

Ein von Frau Ursula Caberta entworfener „Sektenfilter“ in Form einer Erklärung zur Ausgrenzung von Scientologen aus dem Geschäfts- und Berufsleben, den sie über ein Jahrzehnt als Diskriminierungsinstrument flächendeckend verbreitet hatte, ist gemäß der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts rechtswidrig und verstößt gegen Art. 4 Grundgesetz (Religionsfreiheit). Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt in diesem Zusammenhang, dass es sich bei den Lehrinhalten von Scientology um eine Religion im Sinne unseres Grundgesetzes handelt. (Dokument 8)

Im Februar 2006 versuchte Ursula Caberta, diese Entscheidung zu untergraben und postete eine Kopie des Sektenfilters im Internet im Zusammenhang mit ihrer Darstellung des Falles. Im Juni 2006 urteilte das Verwaltungsgericht Hamburg, dass damit die höchstrichterliche Entscheidung verletzt worden sei, und ordnete an, das Posting zu entfernen. (Dokument 9)

Am 25. April 2007 wies das Hamburger Gericht die Stadt an, die Wiederholungen falscher Behauptungen von Ursula Caberta zu unterbinden, die sie über die Hamburger Scientology Kirche gemacht hatte.

Nach ihrer letzten Niederlage veröffentlichte Ursula Caberta ihr Buch Schwarzbuch Scientology – ein Buch, das vollständig auf falschen Behauptungen und Propaganda beruht.

Das Vorwort wurde von Günther Beckstein geschrieben, einem weiteren Vertreter einer kleinen Gruppe antireligiöser Extremisten in deutschen Behörden.

Ein Blick auf die Vergangenheit des bayerischen Innenministers zeigt seine Aversion gegen Bürger- und grundlegende Freiheitsrechte.

Im September 1995 beauftragte er die Polizei, einen kranken politischen Asylanten mit Gewalt aus einer Kirche zu entfernen, in der dieser Zuflucht gesucht hatte. Amnesty International protestierte mit einer URGENT ACTION NOTICE gegen Becksteins Maßnahmen.

Im Jahre 1998 berichtete der bayerische Datenschutzbeauftragte, dass in den Computern der Landeskriminalpolizei in Becksteins Freistaat Daten über nicht weniger als 1,3 Millionen Bürger gespeichert sind. Das entspricht 10,8 % der bayerischen Bevölkerung.

Obwohl er von Amts wegen dazu beauftragt ist, Behördenkorruption zu bekämpfen, hat er sich wiederholt einem Werkzeug widersetzt, das diesen Missstand aufdecken und eindämmen würde: dem Informationsfreiheitsgesetz.

Alles in allem ist Günther Beckstein ein Politiker mit extremistischen Ambitionen, der die Verfassung ändern möchte, um der Bundeswehr die Macht zu verleihen, Operationen innerhalb der BRD durchzuführen, der die Möglichkeit der Überwachung von Privatwohnungen auf reinen Verdacht hin fordert und der plant, Lager einzurichten, in denen Ausländer bis zu ihrer Ausweisung konzentriert werden. Es verwundert also nicht, dass er mit einer verurteilten Menschenrechtsverletzerin wie Ursula Caberta gemeinsame Sache macht – politische Extremisten unter sich.

 

Schwarzbuch Scientology von Ursula Caberta - Analyse

Im Folgenden finden Sie eine Analyse der wesentlichsten Falschbehauptungen aus Buch Schwarzbuch Scientology von Ursula Caberta.

Dokumente:

1. Verschiedene Broschüren aus der Serie: Scientology - Antworten und Lösungen

2. Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgericht, 1994

3. Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichtes, 1998

4. Gerichtsverfügung Heller vs. Caberta, 2001

5. Internationaler Bericht über Religionsfreiheit des US-Außenministeriums, 2003

6. Urteil des Hamburger Verwaltungsgerichts, Juni 2004

7. Urteil des US-Amtsgerichts Heller vs. Caberta, März 2004

8. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, 2005

9. Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg, 2006

Unwahrheit:Ursula Caberta und Beckstein behaupten, dass Scientology keine Religion sei, sondern vielmehr ein auf Gewinn ausgerichtetes Wirtschaftsunternehmen.

Im Vorwort von Schwarzbuch Scientology sagte Beckstein, dass Scientology keine Religion sei (S. 7-8). Ursula Caberta behauptet, dass eine Entscheidung des Hamburger Verwaltungsgerichts, die das Bundesverwaltungs-gericht im Jahre 1995 bestätigt hat, besagt, dass Scientology keine Religion sei, sondern auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist (S. 91). Darüber hinaus verweist sie auf eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes aus dem Jahre 1995 , wo ein ehemaliges hauptamtliches Mitglied der Scientology Kirche Hamburg e.V. eine Gehaltsnachzahlung bekommen hat und dass innerhalb der Kirche eine Arbeitgeber-Arbeitnehmer Beziehung bestand (S. 188). Sie behauptet ebenfalls, dass die Steuerbefreiung, die der Kirche von der IRS (die amerikanische Steuerbehörde) erhielt nur „temporär“ sei (S. 191). Schlussendlich weist sie auf andere Gerichtsfälle hin, die die Kirche verloren habe so eine Entscheidung in Kanada, Griechenland und Lyon in Frankreich, um bewusst ein falsches Bild der Kirche zu skizzieren (S. 198ff).

Korrekte Informationen:Der Dreh- und Angelpunkt der Aussagen von Ursula Caberta, dass die Kirche keine Religion sei, sondern ein auf Gewinnerzielung ausgerichtetes Unternehmen, ist der kurze und verallgemeinernde Bezug auf die Entscheidung eines Hamburger Gerichtes, die 1995 auch vor dem Bundesverwaltungsgericht behandelt wurde.

Die Darstellung dieser Entscheidung von Ursula Caberta ist jedoch das Gegenteil dessen, was tatsächlich geschah. Der Fall, auf den sie sich bezieht, wurde von der Hamburger Scientology Kirche gegen die Stadt Hamburg eingereicht als Widerspruch zu einer Anweisung der Stadt, einige der kirchlichen Dienste als Gewerbe anzumelden. In seinem Beschluss hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass sogar wenn gewerbe-rechtliche Grundsätze in Bezug auf einige Aktivitäten der Scientology Kirche anzuwenden wären, wie das Verkaufen von Büchern an die Öffentlichkeit (was jede Kirche betreffen würde), die Beamten der Stadt, gemäß Artikel 4 des Grundgesetzes, der Scientology Kirche weiterhin den Schutz als religiöse Gemeinschaft zu gewähren haben.

Das Gericht entschied:

„Namentlich verliert eine im dargelegten Sinne gewerbliche Betätigung ihre diesbezügliche Eigenschaft nicht dadurch, dass sie nach dem Selbstverständnis des Betreibers eine religiöse oder weltanschauliche Zielsetzung verfolgt. Liegt eine solche Zielsetzung vor, ... unterfällt allerdings auch eine wirtschaftliche Betätigung, die der Beschaffung der Mittel für eine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft dienen soll, grundsätzlich dem Schutz des Art. 4 GG”. (Dokument 10)

Das Bundesverwaltungsgericht hat die religiöse, nicht-kommerzielle Natur von Scientology in anderen Präzedenzfällen anerkannt. Am 6. November 1997 hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Verfahren betreffend des Vereins „Scientology Neue Brücke e.V.“ folgendes entschieden:

„ Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass ein Verein keinen Wirtschaftsbetrieb unterhält, soweit er seinen Mitgliedern Leistungen anbietet, in denen sich die Vereinsmitgliedschaft verwirklicht und die unabhängig von den mitgliedschaftlichen Beziehungen nicht von anderen Anbietern erbracht werden können. Dann liegt nämlich keine unternehmerische Tätigkeit vor. Dies ist beim Kläger (Scientology Kirche) der Fall, wenn das nach seiner Satzung als „geistliche Beratung“ zu verstehende sog. Auditing und die Seminare und Kurse „zur Erlangung einer höheren Daseinsstufe“ von gemeinsamen Überzeugungen der Mitglieder getragen sind, von denen sie nicht gelöst werden können, ohne ihren Wert für den Empfänger zu verlieren. Die Überzeugungen, die die Mitglieder als Gemeinschaft zusammenführen und die dem Verein seine Eigenart vermitteln, müssen nicht notwendig als Religion im Rechtssinne anzusehen sein.

Unerheblich ist auch, dass der Kläger sich nicht allein durch allgemeine Mitgliedsbeiträge, sondern vorwiegend durch Entgelte für Einzelleistungen finanziert. Gefahren, die einzelnen, wie der Beklagte vorgetragen hat, aufgrund ihrer Mitgliedschaft beim Kläger in persönlicher oder finanzieller Hinsicht drohen, rechtfertigen als solche nicht, ihm die Rechtsfähigkeit mit der Begründung zu entziehen, er verfolge den Zweck eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes;...“. (Dokument 11)

Dieser Grundsatzentscheidung folgten andere deutsche Gerichte und bestätigten, dass die Scientology Kirche religiös ist und keine kommerziellen Ziele verfolgt.

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg entschied am 12. Dezember 2003, dass der „Scientology Gemeinde Baden-Württemberg e.V.“ nicht die Rechtsfähigkeit entzogen werden kann, weil sie keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält. Die Auffassung des Regierungspräsidiums Stuttgart, dass Scientology einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalte sei unbegründet. In der Presse-veröffentlichung des Gerichtes heißt es:

„Dem Verein „Scientology Gemeinde Baden-Württemberg e.V.“ kann die Rechtsfähigkeit nicht entzogen werden, weil er keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verfolgt.“

„In Anwendung dieser höchstrichterlichen Grundsätze ist der VGH zu der Überzeugung gelangt, dass der klägerische Verein keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verfolgt. Die Mitglieder des Klägers nähmen die von diesem angebotenen Leistungen – u. a. geistliche Beratung (Auditing), die Ausbildung zum Auditor sowie weitere Seminare und Kurse – in Anspruch, um auf dem durch die Scientology-Lehre vorgezeichneten Heilsweg höhere Daseinsstufen zu erlangen. Damit seien die Leistungen des Klägers untrennbar mit der scientologischen Lehre verknüpft und könnten – anders als bei Buchclubs oder Konsumvereinen – von anderen Anbietern auf einem allgemeinen Markt in vergleichbarer Weise nicht erbracht werden.“

„Im Übrigen hätten sich auch auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen, die sich mit den Zielen der Scientology-Organisation befasst hätten, keine greifbaren Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Lehre des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard als bloßer Vorwand für eine Wirtschaftstätigkeit benutzt wird.“ (Dokument 12)

In einem anderen Fall, den Ursula Caberta selber betraf, strengte eine Scientologin aus Bayern einen Prozess gegen die Stadt Hamburg an. Gegenstand der Klage war, der Stadt Hamburg, im besonderen der Arbeitsgruppe Scientology, zu untersagen, den so genannten „Sektenfilter“ zu verbreiten. Dieser wurde von ihr bis dahin großflächig herausgegeben, um Maria K. und andere Scientologen aus dem Geschäftsleben einzig aufgrund ihres Glaubens auszugrenzen. Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht befand in seinem Urteil vom 17. Juni 2004:

“Die Klägerin kann für ihren Glauben an die scientologische Lehre bzw. Ihre Weltanschauung den Schutz des Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen. Gem. Art. 4 Abs. 1 GG ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Verständnisses unverletzlich. Das Gedankengebäude der Scientology-Organisation befasst sich mit transzendenten Inhalten und der Stellung und Bedeutung des Menschen in der Welt. Werden die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie (Theta) und als Thetan sowie ihr Verhältnis zu dem als MEST bezeichneten materiellen Universum und des Weges der durch unzählige Leben gewandelten Seele geglaubt, sowie der an Erlösungsstufen erinnernde Weg zu höheren Daseinsstufen (Clear und Thetan) verinnerlicht, so liegt darin eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis.” (Dokument 13)

Dementsprechend untersagte das Oberverwaltungsgericht der Stadt Hamburg diesen diskriminierenden „Sektenfilter“ weiterhin zu verbreiten. Der Revisionsantrag, den die Stadt Hamburg beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht hatte, war nicht erfolgreich. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte die Entscheidung des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts mit Urteil vom 15. Dezember 2005.

„ Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Artikel 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen.

Unter Religion oder Weltanschauung ist eine mit der Person des Menschen verbundene Gewissheit über bestimmte Aussagen zum Weltganzen sowie zur Herkunft und zum Ziel des menschlichen Lebens zu verstehen; dabei legt die Religion eine dem Menschen überschreitende und umgreifende (“transzendente”) Wirklichkeit zugrunde, während sich die Weltanschauung auf innerweltliche (“immanente”) Bezüge beschränkt.

Das Oberverwaltungsgericht hat der Sache nach festgestellt, die Lehren von L. Ron Hubbard bestimmten die Ziele des Menschen, sprächen ihn im Kern seiner Persönlichkeit nach an und erklärten auf eine umfassende Weise den Sinn der Welt und des menschlichen Lebens. Es hat hierfür beispielhaft verwiesen auf die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie, die sich durch unzählige Leben wandele, sowie über den an Erlösungsstufen erinnernden Weg zu höheren Daseinsstufen als Ziel des menschlichen Daseins.

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen. Unbegründet ist deshalb die Rüge der Beklagten, dem angefochtenen Urteil liege ein fehlerhaftes rechtliches Verständnis dieser Begriffe zugrunde, weil den Lehren von L. Ron Hubbard Aussagen zum Weltganzen sowie zur Herkunft und zum Ziel des menschlichen Lebens im Sinne transzendenter oder immanenter Bezüge fehlten.” (Dokumente 14, 15, 16)

Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass die Stadt Hamburg das Recht auf religiöse Freiheit der Scientologin verletzt hat, indem sie versuchte, sich in ihre Geschäftsbeziehungen einzumischen. Die Verbreitung des „Sektenfilters“ diente einzig dem Zweck, sie aus dem Geschäftsleben auszugrenzen - nur aufgrund ihres Glaubens. Das Höchste Gericht hob hervor, dass das Deutsche Grundgesetz keine Bestimmung beinhaltet, die so etwas überhaupt erlaubt. Deshalb war die Verteilung des „Sektenfilters“ eine rechtswidrige Einmischung in ihren Glauben und musste zurecht unterbunden werden. (Dokumente 14, 15, 16)

Ursula Caberta erwähnt natürlich keine dieser Gerichtsentscheidungen, welche vollständig die religiöse und nicht-kommerzielle Natur der Scientology Kirche bestätigen, obwohl sie in einigen Verfahren Prozessbeteiligte gewesen ist. Im K. - Fall vor dem Höchsten Verwaltungsgericht saß sie im Gerichtssaal. In der mündlichen Verhandlung am 15.12.2005 musste sich Ursula Caberta vom Senatsvorsitzenden belehren lassen, dass sie doch mal die Rechtsprechung zum Schutz der Religionsfreiheit nachlesen möge, da sie ein unzutreffendes Verständnis der sich aus Artikel 4 GG abzuleitenden Grenzen habe, die für einen Staatsdiener gelten.

Soweit Frau Ursula Caberta in der Vergangenheit ihre Meinung zur Rechtsnatur der Scientology Kirche mit einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahre 1995 gerechtfertigt hat, so muss darauf hingewiesen werden, dass eben derselbe Senat des Bundesarbeitsgerichts am 26.9.2002 (Az. 5 AZB 19/01, NJW 2003, 161) seine Rechtsmeinung in einem anderen Verfahren unter Verweis auf das oben zitierte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahre 1997 wieder revidieren musste. Bei den abfälligen Bemerkungen der BAG-Richter in ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1995 handelte es sich ohnehin nur um sog. „Obiter dicta“, das heißt gerichtlich nicht angreifbare Nebensätze, die für die Hauptfrage des Verfahrens (Zulässigkeit des Arbeitsgerichtswegs) nicht relevant waren. Natürlich liegt die gerichtliche Fachkompetenz für verfassungsrechtliche Statusfragen bei den Verwaltungsgerichten und nicht bei den Arbeitsgerichten.

In dem oben genannten Verfahren eines ehemaligen hauptamtlichen Mitglieds gegen die Scientology Kirche entschied das Bundesarbeitsgericht am 26.09.2002: „Der Kläger verfolgte mit seiner Tätigkeit beim Beklagten keine Erwerbsabsichten, sondern ideelle Ziele und strebte die eigene geistige Vervollkommnung im Sinne der Lehren von Scientology an. Während seiner Mitgliedschaft in dem beklagten Verein teilte der Kläger die spirituellen Vorstellungen von Scientology vom Erreichen bestimmter Erlösungsstufen und wurde zur eigenen geistigen Vervollkommnung und Weitergabe der ´Lehre´ tätig.“ (Dokument 17)

Ursula Caberta erwähnt diese späteren Entscheidungen natürlich nicht. Genau so wie sie die Tatsache ignoriert, dass über 40 Gerichtsentscheidungen in Deutschland die religiöse Natur von Scientology angenommen haben und dass ihr gesetzmäßig der Schutz aus Artikel 4 (Religionsfreiheit) zusteht; auch verschweigt sie, dass Gerichte und Regierungen überall auf der Welt Scientology als Religion anerkannt haben.

Schlussendlich wurde die religiöse Natur von Scientology durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in einem Verfahren der Scientology Kirche Moskau gegen Russland bestätigt. Das Urteil vom 05. April 2007 wirkt sich auf alle 46 Mitgliedsländer des Europarates, also auch Deutschland aus. Das Gericht befand, „dass die Moskauer Behörden bei der Verweigerung der Eintragung der Scientology Kirche Moskau nicht in gutem Glauben gehandelt haben und ihre Pflicht zu Neutralität und Unparteilich¬keit gegenüber der Religionsgemeinschaft des Beschwerdeführers vernachlässigt haben. (Dokument 20)

Ursula Caberta behauptet auch, dass die Steuerbefreiung der Scientology Kirchen durch die IRS (der amerikanischen Steuerbehörde) 1993 nur „temporär“ sei. Das ist vollständig falsch und zeigt, dass Ursula Caberta nicht die geringste Ahnung von der US-Amerikanischen Prozedur zur Steuerbefreiung hat. Eine Steuerbefreiung, die einmal durch die IRS gewährt wurde, bleibt so lange bestehen, bis die IRS ein Aufhebungsverfahren einleitet, was nicht geschehen ist und auch nicht zu erwarten ist.

Dass die Steuerbefreiung der Kirche besteht und auch weiterhin bestehen wird zeigt das Folgende:

Das Steuerbefreiungsdokument aus dem Jahre 1993 zeigt an keiner Stelle eine zeitliche Beschränkung oder ein Datum, an dem die Steuerbefreiung auslaufen wird.

Ende 1997 hat das Wall Street Journal einige Artikel über die Steuerbefreiung der Scientology Kirche veröffentlicht und die IRS schrieb der Kirche am 20. März 1998 mit folgenden Wortlaut: „Als erstes möchten wir nochmals bestätigen, dass der Beschluss über die Steuerbefreiung, der an die CSI (Church of Scientology International) am 1. Oktober 1993 ausgestellt wurde, nach wie vor Gültigkeit hat“.

Im November schrieb der „Acting Assistant Commissioner“ der IRS an den Anwalt der Scientology Kirche in Griechenland, in dem er den Befreiungs-Status der Scientology Kirche bestätigt und die Bandbreite der Befreiung darlegt.

Unwahrheit:Scientology ist totalitär und gegen die Verfassung und hat das Ziel von politischer Kontrolle (Seiten 7, 8, 191 – 203)

Korrekte Information:Bezugnehmend auf die erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln in dem Verfahren Scientology Kirche Deutschland gegen die Beobachtung durch den Bundesverfassungsschutz (11. November 2004) greift Ursula Caberta aus dem Zusammenhang gerissene Zitate heraus in dem Versuch zu zeigen, dass Scientology gegen die Verfassung wäre. Ein Beispiel hierfür ist das Konzept „den Planeten zu klären“, der von ihr in „Weltherrschaft“ umgemünzt wurde.

Das Verfahren gegen die Beobachtung durch den Bundesverfassungsschutz mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln vom 11. November 2004 ist lediglich eine erstinstanzliche Entscheidung. Das Berufungsverfahren gegen diese Entscheidung ist gegenwärtig beim Oberverwaltungsgericht in Münster anhängig. Somit ist eine endgültige Entscheidung weiterhin offen und die Sachfragen sind weiterhin nicht abschließend geklärt. Rechtskräftig entschieden sind zwei Verfahren gegen den Verfassungsschutz in Berlin und ein Verfahren gegen das Land Saarland. Beide sind zu zugunsten der Scientology Kirche beurteilt worden.

Das Gericht in Berlin befand seinerzeit, dass der Verfassungsschutz innerhalb von 4 Jahren keinerlei Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen fand und diese sich auch nicht aus den Schriften der Scientology Kirche ergeben.

In ihrer Verzweiflung hatte man Spione in die Scientology Kirche gesandt. Auch diese hatten nichts gefunden und als nächsten Schritt kontaktierte der Berliner Verfassungsschutz ein hauptamtliches Mitglied der Scientology Kirche Berlin und bot ihm 5000,- DM an, um als Informant für den Verfassungsschutz tätig zu werden. Dieses war ebenfalls fehlgeschlagen, da das hauptamtliche Mitglied diesen Versuch dokumentierte und öffentlich bekannt machte. Die Scientology Kirche verklagte daraufhin das Land Berlin, um das widerrechtliche Ausspionieren und die Infiltration zu unterlassen.

Obwohl der Verfassungsschutz keinerlei Beweise für irgendwelche verfassungsfeindliche Bestrebungen der Scientology Kirche vorweisen konnte, vertrat die Behörde vor Gericht die Auffassung, dass die Beobachtung aufrechterhalten bleiben müsse, einzig und alleine aufgrund der Fehlauslegungen in den Schriften der Kirche – genauso wie es Ursula Caberta in ihrem Buch Schwarzbuch Scientology macht.

Ursula Caberta benutzt ebenso wie der Verfassungsschutz ähnliche Aussagen aus den Schriften der Scientology Kirche, um diese zu verdrehen und falsch darzustellen. So argumentierte der Verfassungsschutz, dass „eine Pro Scientology Regierung“ und den „Planeten zu klären“ bedeute, dass Scientology die Regierung „umstürzen“ will und „jede Person auf dieser Erde beherrschen will“.

Das Gericht in Berlin hingegen bestätigte den Vorwurf der Scientolgoy Kirche, dass die wiederholt herangezogenen Textstellen verdreht und unrichtig wiedergegeben bzw. interpretiert worden sind und diese Stellen inkorrekter Weise als Beleg für die angebliche verfassungsfeindlichen Bestrebungen von Scientology benutzt wurden. Nichts anderes macht Ursula Caberta in ihrem Buch Schwarzbuch Scientology.

Das Gericht befand:

„Zunächst ist der Vorwurf des Klägers hinreichend belegt und daher nicht zu widerlegen, dass diese Textstellen – soweit sie überhaupt aus der Primärliteratur stammen und nicht ohnehin aus Sekundärliteratur wie Sachverständigen-Gutachten entnommen sind – weitgehend aus dem Zusammenhang gerissen worden sind oder im Kontext mit anderen Ideen stehen, die der Beklagte nicht in Betracht gezogen hat, teilweise falsch übersetzt worden seien“

„Ungeachtet der Frage, ob die einschlägigen Textstellen, deren Bedeutung vom Kläger (Scientology Kirche) auf Grund des von ihm aufgezeigten konkreten Kontextes oder geistiger Verbindungen zu anderen Aussagen völlig anders als vom Beklagten verstanden wird, tatsächlich nur religiös oder scientology-intern zu verstehen sind...“. (Dokument 24)

Im Zusammenhang mit dem Ausdruck „pro Scientology Regierung“ und das man hierzu einen Freund bei der höchsten erreichbaren Regierungsperson schafft und dafür sorgt, dass Scientology ihm hilft seine Schwierigkeiten zu lösen, befand das Gericht, dass man es ebenso dahin deuten kann, dass es Scientology um die Lösung der „persönlichen Schwierigkeiten“ eines Politikers gehe, damit dieser seine volle Kraft der Arbeit widmen kann.....“. (Dokument 24)

Das Gericht ordnete an, dass der Einsatz von Vertrauensleuten zur Beobachtung der Scientology Kirche Berlin nicht mehr geboten ist

Die Scientology Kirche erhob in der Folge eine weitere Klage gegen das Land Berlin und forderte die Einstellung jeglicher Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Um einem Gesamtverbot der Beobachtung zu vermeiden, kapitulierte der Verfassungsschutz und stellte seine Beobachtung freiwillig ein. (Dokument 25)

Am 27. April 2005 ordnete das Oberverwaltungsgericht im Saarland an, dass die Beobachtung durch den saarländischen Verfassungsschutz einzustellen ist, da keine Beweise vorgelegt wurden, die eine Beobachtung im Saarland rechtfertigen würden. (Dokument 25A)

Die Scientology Kirchen widmen sich hingebungsvoll der Einhaltung und dem Schutz der Menschenrechte für alle. (Dokument 26)

Die Schriften der Scientology Kirche zeigen die humanitären Ziele der Religionsgemeinschaft auf, die einen tiefen Respekt für die Menschenrechte gegenüber allen Menschen offenbaren und die in totalem Gegensatz zu allen totalitären Ideologien stehen.

Im Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche steht:

„Wir von der Kirche glauben, dass alle Menschen, welcher Rasse, Hautfarbe oder welchen Bekenntnisses sie auch sein mögen, mit gleichen Rechten geschaffen wurden..., dass alle Menschen unveräußerliche Rechte haben, frei zu denken, frei zu sprechen, ihre eigenen Meinungen frei zu schreiben und den Meinungen anderer zu entgegnen oder sich darüber zu äußern oder darüber zu schreiben.“ (Dokument 27)

Und L. Ron Hubbard schreibt:

„Die Vereinten Nationen fanden die Antwort darauf. Das Fehlen von Menschenrechten befleckte die Hände von Regierungen und bedrohte ihre Herrschaft. Sehr wenige Regierungen haben irgendeinen Teil der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN eingeführt. Diese Regierungen haben nicht begriffen, dass ihr nacktes Überleben vollkommen davon abhängt, solche Reformen anzunehmen und somit ihren Bevölkerungen eine gemeinsame Sache zu geben, eine Zivilisation, die es wert ist, unterstützt zu werden, die ihren Patriotismus wert ist.“ (Patriotismus – 1. März 1969) (Dokument 28)

„Revoltieren ist nicht die Antwort. Einzig festes und vereintes Beraten der Regierung durch Gruppen, die unsere Kultur und unsere Freiheit verteidigen, kann uns allen helfen.“ (Sich zusammenschließen und gewinnen – 13. Juni 1969) (Dokument 29)

„Der Totalitarismus ist definiert als ´von oder sich beziehend auf ein politisches Regime, das auf der Unterordnung des Individuums zum Staat und auf strikter Kontrolle aller Aspekte des Lebens und der Produktionskapazität der Nation beruht, was vor allem durch Zwangsmaßnahmen (wie Zensur und Terrorismus erreicht wird.´ ´Die Welt hat ihn in der rohen Rücksichtslosigkeit vieler Despoten der Vergangenheit und in Hitlers Deutschland und Stalins Russland in heutigen Zeiten gesehen.“ (Die Entwicklung des Totalitarismus – 25. November 1969) (Dokument 30)

Dokumente:

24. Entscheidung des Verfassungsschutzes Berlin 2001

25. Fall des Verfassungsschutzes Berlin aus 2003, in dem der Verfassungsschutz Berlin damit übereinstimmt, die offenkundige Beobachtung einzustellen anstatt vor Gericht zu gehen.

25.A. Urteil OVG Saarland

26. Scientology : Antworten und Lösungen, Menschenrechte als Mission

27. Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche

28. Patriotismus, Artikel von L. Ron Hubbard

29. Sich Zusammenschließen und Gewinnen, Artikel von L. Ron Hubbard

30. Die Entwicklung von Totalitarismus, von L. Ron Hubbard

Unwahrheit:Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass das Programm der Ehrenamtlichen Geistlichen lediglich dazu dient neue Leute anzuwerben (Seite 13)

Korrekte Information:Die Scientology Ehrenamtlichen Geistlichen ist eines der größten unabhängigen Internationalen Katastrophenhilfe-Teams der Erde – es gibt mehr als 100.000 von ihnen in 1500 Städten auf 6 Kontinenten.

Wo und wann immer eine Katastrophe eintritt, sind Ehrenamtliche zur Stelle, um Menschen in Not zu helfen. Von den Inseln New Georgia im Mittleren Pazifik, dem Vulkanausbruch bei der Stadt Goma im Kongo, bis zu den Hurrikans und Tsunamis auf den Philippinen und den Vereinigten Staaten und den Flutkatastrophen in Europa.

Als die Hurrikans Kathrina und Rita den südlichen Teil der USA trafen, waren Ehrenamtliche Geistliche der Scientology die ersten Freiwilligen vor Ort und sollten bald auf 900 anwachsen, wobei die erste Welle jener Freiwilligen aus Florida kam – unter ihnen viele Ehrenamtliche Geistliche, die im Jahr zuvor für mehrere Monate in den von Tsunamis verwüsteten Gebieten Südostasiens und Indiens geholfen hatten.

Im vergangenen Jahr haben Ehrenamtliche Geistliche 13.453 Menschen auf den Philippinen, Indien, Jakarta und Indonesien in lokalen Workshops ausgebildet mit Notsituationen umzugehen.

Nicht zu vergessen die Hilfestellung der Ehrenamtlichen Geistlichen bei den Bombenkatastrophen in Madrid und London, der Katastrophe des World Trade Centers und anderen durch Menschen verursachten Katastrophen.

Alleine im vergangenen Jahr haben Ehrenamtliche Geistliche mehr als 2,5 Millionen Menschen geholfen.

Einen Überblick über das Ausmaß der Hilfe durch die Ehrenamtlichen Geistlichen ist in einer Zusammenfassung der beigefügten Broschüre zu sehen. Die Broschüre enthält außerdem eine Aufzählung von Auszeichnungen und Danksagungen von Behörden- und Regierungsvertreter für die Hilfe durch die Ehrenamtlichen Geistlichen. (Dokument 41)

Dokumente:

31. Broschüre, die alle Bereiche beschreibt, in denen Ehrenamtliche Geistliche ausgebildet sind zu helfen

32. Brief von der New Yorker Feuerwehr

33. Brief von der New Yorker Polizei

34. Brief des Gouverneurs der Provinz Albay auf den Philippinen

35. Brief der Londoner Polizei

36. Brief des Tashi Lumpo Klosters

37. Brief vom Roten Kreuz

38. Brief vom Führer der Britischen Muslimischen Vereinigung

39. Brief von der Stadt Turin (Torino)

40. Brief von einem Senator des Staates Louisiana

41. Broschüre, die zusätzliche Bestätigung/Befürwortung/ Bekräftigung/ Zustimmung für das Programm der Ehrenamtlichen Geistlichen enthält.

Unwahrheit:Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass das Narconon Programm ein Teil der Scientology Kirche ist und Menschen, die es absolvieren, in eine unrealistische Vorstellungswelt hineingezogen werden. Die Abhängigkeit von Drogen würde daher durch eine Abhängigkeit von Scientology ersetzt (Seiten 14 – 15).

Weiterhin behauptet Ursula Caberta im Schwarzbuch Scientology, dass das von L. Ron Hubbard entwickelte Reinigungsprogramm, welches von Narconon und den Scientology Kirchen genutzt wird, medizinisch gefährlich sei (Seiten 62 – 67)

Korrekte Information:Narconon ist ein Netzwerk von säkularen Einrichtungen, die sich der Drogenprävention und -rehabilitation widmen. Ihre Arbeit basiert auf den Entdeckungen L. Ron Hubbards. Narconon-Zentren gibt es mittlerweile in 40 Ländern mit über 200 Drogenpräventionsgruppen und Drogenrehabilitationszentren.

Der Name Narconon entstammt der Wendung „Narcotics-none“, etwa keine Narkotika oder keine Drogen. Es entstand im Jahre 1966, als William Benitez, damaliger Insasse des Staatsgefängnisses von Arizona, der von Heroin abhängig war, auf das Buch Scientology: Grundlagen des Denkens stieß. Er begann, die Prinzipien L. Ron Hubbards systematisch auf die Rehabilitation von Drogenstraftätern anzuwenden. Mit dem Rat und der Erlaubnis von L. Ron Hubbard selbst hatte Benitez bald 20 seiner Mitgefangenen für sein anfängliches Narconon-Programm gewonnen und von hier aus entwickelte es sich weiter zu einem der effektivsten Programme überhaupt. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis machte er sich daran, die erste stationäre Narconon-Einrichtung zu etablieren. Narconon ist eine gemeinnützige säkulare Organisation, die im Jahre 1972 von der amerikanischen Steuerbehörde als gemeinnützig anerkannt wurde. Es handelt sich um dieselbe Einrichtung, die heute alle Narconons in der Welt betreut.

Von diesen ersten Tagen an bis heute haben Scientologen das Programm mit Tausenden von Stunden ehrenamtlicher Arbeit und Millionen von Spenden unterstützt. Mit ihrer Hilfe wurde eines der größten Ausbildungszentren in Sachen Drogenprävention und –Rehabilitation ermöglicht sowie die Schaffung weiterer Zentren, um Drogenprävention auf internationaler Ebene zu ermöglichen. Die Einrichtungen werden von den Scientology Kirchen unterstützt, sind aber nicht Teil ihrer „religiösen“ Mission, sondern sind Teil ihrer Sozialprogramme, um das Leid in ihren Gemeinden zu reduzieren. Obwohl sie organisatorisch und finanziell voneinander völlig unabhängig sind, hat Narconon das Glück, seit 40 Jahren von Scientologen und der Scientology Kirche unterstützt zu werden. (Dokument 42)

Das Narconon-Programm wird als "soziales Bildungsmodell" beschrieben. "Soziale Bildung" ist kein medizinisches Modell. Eine Droge kann daher nicht durch eine andere ersetzt werden. Bei solchen Phrasen handelt es sich um reine Rhetorik. Ein Bildungsmodell basiert darauf, die Fähigkeiten einer Person anzuheben und mit der Person den Platz auszuarbeiten, den sie in der Gesellschaft einnehmen möchte und wie sie diesen verantwortungsbewusst ausfüllen kann. Dies wird in einer Beschreibung des Programms durch Dr. Alphonso Paredes, emeritierter Professor der Medizin der Universität von Kalifornien in Los Angeles, dargelegt. Dr. Paredes Überblick enthält auch eine Liste mit einigen der wissenschaftlichen Referenzen, welche die Effektivität des Narconon-Programms bezeugen. (Dokument 43)

Das Reinigungs-Programm wurde von L. Ron Hubbard entwickelt, um die nachteiligen Wirkungen von im Körper angesammelten Drogen und Toxinen auf den Geist, Verstand und Körper anzusprechen. Das Programm findet breite Anwendung in Scientology Kirchen, wo es für die spirituelle Entwicklung eingesetzt wird. In Narconon-Zentren wird es verwendet, um bei der Rehabilitation von Drogensüchtigen zu helfen. In der Umweltmedizin wird es von Ärzten eingesetzt, um den Körper von angesammelten Toxinen zu befreien.

Das Reinigungs-Programm basiert auf der grundlegenden Entdeckung, dass Drogen und Toxine im Fettgewebe des Körpers gespeichert werden und schädliche Wirkungen entfalten. Viele wissenschaftliche Untersuchungen unterstützen diese Beobachtung. Zum Beispiel wies ein kürzlich veröffentlichter Aufsatz in der Zeitschrift Medical Hypotheses in Teilen darauf hin, welche Wirkungen in Fettgewebe eingelagertes Heroin auf das Benehmen hat. (Dokument 44)

Diese Studie bezieht sich ausdrücklich auf Hubbards Entwicklung von Verfahren, mit deren Hilfe der Körper von diesen angesammelten Giften befreit wird. Es heißt dort:

"In diese Daten einbezogen ist ein rehabilitatives Verfahren, das 1978 von L. Ron Hubbard eingeführt worden ist, um bei der umfassenden Entfernung von Chemikalien aus körperlichen Einlagerungen zu assistieren; es wurde beobachtet, dass es die Symptome verbessert, die sowohl bei chemischer Einwirkung wie bei der Drogensucht auftreten. Die Kur, die Leibesübungen, Sauna, Vitamine und Mineralien umfasst, wird von annähernd 70 Drogenrehabilitierungs-Zentren und medizinischen Praxen in über 20 Ländern eingesetzt." (Dokument 44)

Ein anderer exzellenter Artikel, der die ausnehmend gesundheitsfördernden Ergebnisse von Hubbards Sauna-Entgiftung beschreibt, ist im Townsend Letter (Ausgabe Nr. 273 vom April 2006) zu finden. Dieser Aufsatz erörtert die Wirksamkeit von L. Ron Hubbards Programm bei der Entfernung von Toxinen aus dem Körper. Hier wird der wirksame Einsatz des Programms bei der Behebung von Problemen angesprochen, die sich daraus ergaben, dass Menschen den aus dem Zusammenbruch des World Trade Centers in New York resultierenden Toxinen ausgesetzt waren. (Dokument 45)

Unwahrheit:Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology die Kirche lehrt einen Kurs, der darauf ausgelegt ist, dass der Einzelne die Trennung von seiner Familie vornehmen muss. (Seite 16). Das persönliche Umfeld bricht zusammen, wenn man sich entscheidet, nicht mehr Mitglied der Organisation sein zu wollen. (Seite 184).

Korrekte Information:Es soll die Bedingung in Scientology geben, das Scientologen ihre Familien oder Freunde aufgeben müssen. Tatsächlich hat schon 1973 ein Gericht in München verfügt, solche Anschuldigungen seien falsch und hat einem Verleger untersagt, solche Behauptungen zu wiederholen. (Dokument 46)

Im Gegenteil, eine der Grundlagen der Scientology ist Kommunikation; Kommunikation zu etablieren, Familien zusammenzubringen, Beziehungen wiederherzustellen. Die Abteilung des Kaplans in der Scientology Kirche unterstützt Mitglieder dabei, Kommunikation und Beziehungen im Leben zu verbessern.

Scientology bietet Werkzeuge an, die einen Menschen befähigen, Beziehungen aufzubauen oder in Ordnung zu bringen. Wenn es familiären Streit gibt, bereinigt Scientology ihn durch Kommunikation. Scientologen berichten regelmäßig, dass sie ihre familiären Beziehungen durch Scientology verbessert haben.

Wenn allerdings eine Person darauf aus ist, einer anderen Person Ärger zu bereiten und sich das Problem nicht durch Kommunikation beseitigen lässt, dann hat diese Person auch das Recht, nicht mehr mit der Person sprechen zu wollen. Das ist eines der grundlegendsten Rechte des Menschen und existiert auch in jeder anderen Gruppe. Der Ausdruck „die Verbindung abbrechen“ ist definiert als die selbstbestimmte Entscheidung einer Person, mit einer anderen Person nicht mehr in Verbindung zu stehen. Indem Scientologen das tun, machen sie tatsächlich nichts anderes, als jede Gesellschaft oder Gruppe es seit Tausenden von Jahren getan hat.

Trennung und Exkommunikation existieren in vielen verschiedenen Formen in unterschiedlichsten Religionsgemeinschaften, nicht nur in Scientology. Professor Frank Finn schrieb am 14. Juli 1985 in einer Erklärung: „Mein Studium von neuen religiösen Bewegungen zeigt, dass ´Trennung´ zwischen Mitgliedern und ihren Angehörigen am wenigsten in Scientology erfolgt.“ (Dokument 47)

In der Katholische Kirche z. B. hat Joseph Kardinal Ratzinger (Papst Benedict XVI) 2002 sieben Frauen exkommuniziert, weil sie in einer Splittergruppe der Katholischen Kirche ordiniert wurden. (Dokument 48)

In der Lutherischen Kirche wird ein Mitglied, das aus der Gemeinde ausgestoßen wird, schriftlich darüber informiert und es wird ihm mitgeteilt, dass er als Folge davon eine Ewigkeit in der Hölle verbringen wird, bis er bereut hat. (Dokument 49)

In der Scientology Kirche steht die Tür jedem offen, der wieder zurückkehren möchte, unter der Voraussetzung, dass er seine Anfeindungen beendet.

Dokumente:

46. Münchner Gerichtsurteil, das einem Verleger die falsche Aussage verbietet, das „Anhänger der Scientology Kirche ihre Freunde aufgeben müssen.“

47. Erklärung von Professor Frank Finn über Trennung als Praktik in anderen Religionsgemeinschaften.

48. Vorlage der Exkommunikation der Katholischen Kirche von Joseph Kardinal Ratzinger.

49. Lutherische Kirche: Exkommunikation, Suspendierung, Entlassung erklärt.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology:„In Kenntnis der Definition von Straftaten der Organisation ist wohl kaum davon auszugehen, dass Scientology auch nur vom Ansatz her in irgendeiner Form Rehabilitation von Gefängnisinsassen leisten kann“ (Seite 17)

Korrekte Information:Hier unternimmt Ursula Caberta den Versuch, das Criminon Programm zu diskreditieren, indem sie absichtlich die Definition des Wortes „Verbrechen“ falsch darstellt.

Das Wort Verbrechen wird in derselben Bedeutung benutzt, wie es in jedem gebräuchlichen Wörterbuch nachzulesen ist, wie zum Beispiel im Random House Websters College Dictionary, welches Verbrechen (engl. crime) definiert als „eine Aktion, die dem Gemeinwohl schadet und gesetzlich verboten ist.“ In den Buch „Einführung in die Ethik der Scientology“ von L. Ron Hubbard wird ein Verbrechen definiert als „Verbrechen – Diese umfassen Verstöße, die normalerweise als kriminell angesehen werden.“ (S. 302)

Durch Heimkurse und Gefängnisprogramme arbeitet Criminon mit inhaftierten Straftätern, um ihnen moralische Werte, die gesellschafts- und religionsübergreifend sind, zu lehren, die sie benötigen, um wieder beitragende Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Das Schlüsselelement dieses Programms ist der Kurs „Der Weg zum Glücklichsein“, der auf einer Broschüre gleichen Titels von L. Ron Hubbard basiert. Der auf Vernunft und Einsicht aufbauende Moralkodex „Der Weg zum Glücklichsein“ ist praktisch und direkt, und er vermittelt grundlegende Verhaltensrichtlinien.

Criminon ist mit 107 Gruppen in 35 Ländern vertreten und arbeitet in 2014 Gefängnissen. Seit seiner Gründung im Jahre 1972 haben mehr als 73.030 Personen an dem Programm teilgenommen.

Das Criminon Programm ist in 13 Ländern von staatlichen Stellen oder Entscheidungsträgern in Gefängnissen offiziell angenommen worden.

Criminon Südafrika begann im Jahre 1999. In jenem Jahr schlossen 400 Insassen Criminon Kurse ab. Im Jahr 2000 wurde das Programm offiziell vom Justizministerium zugelassen. Mit 1250 Absolventen im letzten Jahr verzeichnete das Programm eine jährliche Zunahme an Teilnehmern von 35%. Derzeit ist Criminon in 59 afrikanischen Gefängnissen tätig. (Dokument 50)

2004 wurde Criminon als Mitglied im College-Netzwerk der Fernlehrinstitute des Vereinigten Königreichs zugelassen. (Dokument 51)

2005 wurde das Criminon Programm in Thailand eingeführt. (Dokument 52)

2005 wurde das Criminon Programm in Honduras eingeführt. (Dokument 53)

2005 wurde das Criminon Programm zur Verwendung in Panama akzeptiert. (Dokument 54)

2006 wurde das Criminon Programm in Nepal in das Strafvollzugssystem integriert. (Dokumente 55 und 56)

2006 wurde das Criminon Programm in Taiwan in das Strafvollzugssystem integriert. (Dokument 57)

2006 wurde das Criminon Programm in Kolumbien integriert. (Dokument 58)

2006 wurde das Criminon Programm für seine Arbeit in Orange County im Bundesstaat Kalifornien bestätigt. (Dokument 59)

Dokumente:

50. Bestätigung des südafrikanischen Justizministers.

51. Anerkennungsschreiben des College-Netzwerks UK.

52. Bestätigungsschreiben der Gefängnisbehörde in Thailand.

53. Anerkennungsschreiben des Generaldirektors für spezielle Präventionsdienste in Honduras.

54. Anerkennungsschreiben des Justizministers von Panama.

55. Anerkennungsschreiben der Gefängnisleitung in Nepal.

56. Belobigung der Gefängnisleitung in Nepal.

57. Belobigung des Direktors des Hualin-Gefängnis in Taiwan.

58. Diplom mit kolumbianischem Staatssiegel.

59. Anerkennung vom Sheriffs Department in Orange County.

Unwahrheit: Ursula Caberta verunglimpft im Schwarzbuch Scientology den Gründer der Scientology Religion L. Ron Hubbard mit einer Reihe von falschen Berichten.

In Bezugnahme auf einen Artikel des Look Magazins vom 5. Dezember 1950 behauptet sie, dass L. Ron Hubbard von Anfang an als Pseudowissenschaftler nicht ernst genommen wurde. (Seite 21).

Korrekte Information:Es stimmt, das psychiatrische Interessengruppen unbegründete Angriffe gegen Dianetik unternahmen, als sie feststellten, dass jeder „normale Mensch“ nun eine einfache Methode zur Hand hatte, um die Probleme des menschlichen Verstandes zu verstehen und sie zu lösen. Damit wären die veralteten Praktiken der Psychiatrie nicht mehr von Nutzen. Die Quellen des Artikels vom 5. Dezember 1950 im Look Magazin waren die Amerikanische Psychologische Vereinigung (APA), ein ehemaliger Präsident dieser Vereinigung und ein Psychiater aus Los Angeles.

Die erste Reaktion auf Dianetik kam von einem medizinischen Direktor der Amerikanischen Psychiatrievereinigung, Daniel Blain, der vor der Kanadischen Medizinischen Vereinigung am 21. Juni 1950 sprach und sagte, dass Dianetik „eine neue Form der Therapie und Behandlung sei, mit der die meisten ernsten geistigen Erkrankungen in ein paar Stunden geheilt werden können.“ (Dokument 60)

Innerhalb weniger Monate hatten die Amerikanische Psychiatrievereinigung und einige Hauptvertreter des medizinisch-psychiatrischen Establishments in Amerika die Position eingenommen, dass Dianetik aufgehalten werden musste, um ihre eigenen Interessen zu schützen. (Dokument 61)

Dies tat der Popularität von Dianetik jedoch keinen Abbruch und das Buch kam schnell auf die Bestsellerlisten – und bleibt dort. Als Ergebnis bildeten sich überall im Land Dianetik-Gruppen. Dianetik ist heute eine globale Bewegung. Mittlerweile sind mehr als 150 Millionen Bücher von L. Ron Hubbard im Umlauf. (Dokumente 62 und 63)

Dokumente:

60. „Trends der Modernen Psychiatrie,“ Daniel Blain, M.D. Nachdruck des Canadian Medical Association Journal.

61. Artikel aus den Daily News über die Popularität von Dianetik in den gesamten Vereinigten Staaten.

62. „Die Gegner von Scientology“ aus Was ist Scientology?

63. „Die Gestaltung des 21. Jahrhunderts mit Lösungen für eine bessere Welt: L. Ron Hubbard“.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet auch im Schwarzbuch Scientology, dass L. Ron Hubbard ein unbekannter Schriftsteller war. (Seite 21).

Korrekte Information:L. Ron Hubbards frühe literarische Karriere kann man am besten mit dem Begriff einzigartig beschreiben. Herr Hubbard veröffentlichte zwischen 1927 und 1941 etwa 15 Millionen Wörter in so genannter Pulp Fiction oder Groschenromanen, die damals sehr populär waren. Er bediente sämtliche Genres, wie Kriminalromane, Western, Abenteuerromane, Fantasy, Science-Fiction und sogar Liebesromane. Diese Hefte zählten rund 30 Millionen Stammleser – das ist ein Viertel der damaligen amerikanischen Bevölkerung – und hatten bis zum Aufkommen des Fernsehens einen einzigartigen Einfluss. Unter seinen Zeitgenossen und Freunden waren die größten Autoren der damaligen Unterhaltungsliteratur: Robert Heinlein, Raymond Chandler, Arthur J. Burks und Frederick Pohl.

Auszeichnungen für L. Ron Hubbards schriftstellerische Tätigkeit können in der offiziellen Bibliografie von L. Ron Hubbards Literaturwerken gefunden werden (The Fiction of L. Ron Hubbard). (Dokument 64)

Frederic Pohl beschrieb Hubbards Popularität einst mit den Worten: „Ron Hubbard explodierte in die Science-Fiction-Szene vor etwa einem halben Jahrhundert und das Echo ist bis heute nicht verhallt… ein wortgewaltiges charismatisches und faszinierendes menschliches Wesen. (Dokument 64)

Robert Heinlein bejubelte Hubbards Final Blackout mit den Worten: „Final Blackout ist eines der perfektesten Stücke der Science-Fiction, das je geschrieben wurde.“ (Dokument 64)

Der Meister des subtilen Horrors Stephen King sagte über Hubbards Klassiker von 1948 Das Grauen: „Dieses Werk ist eines der wenigen Bücher aus dem Bereich des Horrors, das tatsächlich mit dem strapazierten Adjektiv ,klassisch‘ bezeichnet werden kann.“ (Dokument 64)

Andere Anerkennungen für L. Ron Hubbards Fiction können in den vielen Zeitungsartikeln gefunden werden, die über seine Karriere als Autor veröffentlicht wurden. (Dokument 65)

Darüber hinaus hält L. Ron Hubbard mit seinen Fiction- und Non-Fiction-Veröffentlichungen zwei Weltrekorde: seine Werke wurden in die meisten Sprachen übersetzt und er ist der Autor mit den meisten Einzelwerken. (Dokument 65)

Dokumente:

64. Zitat aus The Fiction of L. Ron Hubbard.

65. Auszüge aus Zeitungsartikeln über L. Ron Hubbards Karriere als Autor.

66. Guinness Buch der Rekorde.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass L. Ron Hubbard geisteskrank gewesen sei und führt als Beleg einen Zeitungsartikel vom 24. April 1951 über das Scheidungsverfahren mit seiner früheren Frau Sarah an. Aufgegriffen wurde ebenfalls ein angeblicher Brief an die Veteranenverwaltung in Los Angeles. (Seite 22-39)

Korrekte Information:Die Quelle des Artikels vom 24. April 1951 war Sara Northrup Hubbard, die in dem Artikel zitiert wurde. Später widerrief sie den Beitrag und gab am 11. Juni 1951 eine Erklärung ab, in der sie zugibt, dass ihre Behauptungen „grob übertrieben oder gänzlich falsch“ waren und dass L. Ron Hubbard ein „ausgezeichneter und brillanter Mann“ war. Sie erklärte weiter, dass sie „unter enormen Stress stand und meine Berater darauf bestanden, es sei notwendig für mich, so eine Aktion durchzuführen, wie ich es getan habe.“ (Dokument 67)

Einer dieser Berater war Caryl Warner, der im Namen von Sara Northrup Hubbard, das Vermögen der Hubbard Dianetik Stiftung gerichtlich beschlagnahmen lassen wollte.

Ein anderes Dokument, das Ursula Caberta anführt, ist ein Brief vom 15. Oktober 1947 an die Veteranenverwaltung, der angeblich von Hubbard verfasst worden sei. In diesem Schreiben wird erklärt, er habe die „Neigung zu Selbstmord“. Der Brief wurde nie als authentisch bestätigt und ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine Fälschung. Diese Annahme wird dadurch erhärtet, dass zwei Jahre später die Offiziere des Ruhestands-Ausschusses bei einer medizinischen Untersuchung feststellten, dass Herr Hubbard von seinen Kriegsverletzungen wieder vollständig genesen war, und ihm uneingeschränkte Diensttauglichkeit bescheinigten. (Dokument 71)

Die Leistungen, die L. Ron Hubbard in den darauf folgenden Jahren als Autor, Humanist, Führungskraft und Philosoph vollbrachte, lassen keine Fragen über seinen Geisteszustand und seine Kompetenz offen. Er erhielt Tausende von Proklamationen und Anerkennungen für seine Arbeit. Einige davon wurden in der Publikation L. Ron Hubbard – ein Portrait veröffentlicht. (Dokument 72)

Dokumente:

67. Erklärung von Sara Northrup Hubbard vom 11. Juni 1951.

71. Medizinischer Untersuchungsbericht vom 27 September 1949.

72. L. Ron Hubbard – ein Portrait

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass Scientology einen Anspruch auf Heilung beansprucht; die US-amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration) führte eine Razzia in der Scientology Akademie in Washington D.C. durch und beschlagnahmte „Hubbard-Elektrometer“, für die als Gerät zur Heilung Werbung gemacht worden sei. (Seiten 24-26)

Korrekte Information:Ursula Caberta verschweigt bewusst den Ausgang des Prozesses gegen die Food and Drug Administration im Jahr 1969. In dem Verfahren wurde Scientology als Religion bestätigt und das E-Meter wurde als religiöses Artefakt anerkannt, welches ausschließlich von Geistlichen der Scientology Kirche benutzt werden darf.

Das Ziel der Scientology-Seelsorge besteht darin, dem Einzelnen zu helfen, Bereiche spiritueller Belastung zu entdecken und ehrlich anzuschauen. Je aufrichtiger ein Mensch diese Dinge betrachtet, um so größer werden Selbsterkenntnis und Erlösung sein. Mit dem Erkennen der Wahrheit wird sich der Zustand dieses Menschen verbessern. Jeder Mensch kann sich auf diese Weise von den – in der Regel selbst erschaffenen – unerwünschten Barrieren befreien, die ihn behindern, einschränken oder seine natürlichen Fähigkeiten schwächen. Scientology Kirchen bieten auch so genannte „Assists“ an – in Deutschland auch „Beistände“ genannt. Mit Assists kann man einem anderen Menschen helfen, über emotionale Verstimmungen, Belastungen und traumatische Erlebnisse hinwegzukommen, sodass auch Schmerzen und unbehagliche Gefühle leichter überwunden werden können, die durch Krankheiten, Verletzungen oder Operationen hervorgerufen wurden. Assists sind kein Ersatz für ärztliche Behandlung. Sie sprechen vielmehr die geistigen Aspekte solcher Umstände an und erleichtern auf diese Weise die Genesung. (Dokument 73)

Die Scientology Kirche hat eine klare Richtlinie, die besagt, dass eine Person, die zu Scientology kommt, um von einem körperlichen Leiden befreit zu werden, zu allererst einen Arzt konsultieren muss. Sie kann Dianetik-Auditing erhalten, während sie unter ärztlicher Betreuung steht. (Dokument 74)

Im Jahre 1963 lies die US Food and Drug Administration (FDA) eine Razzia bei der Scientology Kirche in Washington D.C. durchführen und beschlagnahmte die E-Meter der Kirche. Als Vorwurf wurde vorgebracht, dass das E-Meter zur „Heilbehandlung“ benutzt werde. Im Jahre 1969 entschied jedoch der Federal Appeals Court (bundesstaatliches Berufungsgericht) in Washington D.C., dass die Scientology Kirche eine durch die Verfassung geschützte Religion sei und das E-Meter ein religiöses Artefakt ist. Es ist kein Gerät zur Heilung. (Dokument 75)

Nach einer Untersuchung stellte das U.S. Bezirksgericht am 30. Juli 1971 fest, dass Auditing mit dem E-Meter ausschließlich vor einem religiösem Hintergrund durchgeführt wird. Es wird nur an angehende Auditoren und ausgebildete Geistliche der Scientology Kirche abgegeben. Die FDA musste der Kirche ihr beschlagnahmtes Eigentum zurückgeben. (Dokument 76)

Diverse deutsche Gerichte haben die Tatsache bestätigt, dass die Dienste, die Scientology anbietet, keine Heilungstherapie oder Diagnosen sind, auch wenn, als ein Nebeneffekt, der Körper positiv beeinflusst werden kann. Am 24. Februar 1993 bestätigte das Oberlandesgericht in Frankfurt/Main, dass die Kirche wiederholt erklärt hat, nicht im Bereich der Heilung tätig zu sein. (Dokument 77)

Ein rechtskräftiges Urteil des Landgerichts München vom 30. März 1993 stellte ebenfalls fest, dass es keinerlei Verstöße gegen das Heilpraktikergesetz gebe, da die Kurse und seelsorgerischen Beratungen, die von der Kirche gegeben werden, nicht der Heilung von Krankheiten dienen. (Dokument 78)

Dokumente:

73. „Wie man einem einzelnen hilft, sich selbst zu heilen“ aus dem Scientology Handbuch.

74. HCO Richtlinienbrief vom 12. Juni 1969, DIANETIK EINSCHREIBUNG.

75. Berufungsgericht D.C., Bezirksgerichtsurteil vom 18 April 1969.

76. U.S. Bezirksgerichts-Entscheid vom 30 Juli 1971.

77. Gerichtsbeschluss des Landgerichts Frankfurt/Main vom 24. Februar 1993.

78. Rechtkräftiges Urteil des Landgerichts München vom 30 März 1993.

Unwahrheit: Ursula Caberta verunglimpft im Schwarzbuch Scientology den Glauben von Scientology mit Entstellungen der Acht Dynamiken, der Tonskala und mit einer Missinterpretation höherer spiritueller Bewusstseinszustände der Scientology (Seiten 32-48)

Korrekte Information:Wie die meisten Religionen hat Scientology Glaubensgrundsätze und -praktiken, die die spirituelle Natur des Menschen anerkennen und die bestimmte Vorstellungen vom Ursprung des Universums beinhalten.

Die Glaubensgrundsätze der Scientology Religion über die Entstehung des Universums und der Menschheit stehen in der Tradition der östlichen Religionen und gehen bis zu den Weden zurück; dass man ein brüderliches Verhältnis mit dem Universum erreicht, dass spirituelle Erleuchtung durch Wissen über sich selbst erreicht wird, dass man viele Leben gelebt hat und dass einzig durch spirituelle Erleuchtung ein vollständiges Verstehen über den Schöpfer erreicht werden kann.

Darüber hinaus gibt es keine Schriften in der Scientology Religion, die über den Ursprung und die Entstehung der Erde diskutieren. In Anerkennung der Evolution glaubt Scientology, dass Lebensformen sich entwickelt haben, aber auch dass es eine höhere göttliche Kraft gibt, die diese Veränderungen lenkt.

Die Erkenntnis über den Schöpfer ist nur durch persönliche Erleuchtung möglich und muss vom Einzelnen, dem geistigen Wesen selbst, erreicht werden.

L. Ron Hubbard fasst seine Überlegungen und Untersuchungen über den menschlichen Geist und die Entstehung des materiellen Universums in Den Faktoren zusammen. (Dokument 79)

Religionswissenschaftler haben die Lehre von Scientology und ihre Beziehung zu anderen Weltreligionen untersucht.

Lonnie Kliever, Doktor der Philosophie und Professor für Religiöse Studien der Southern Methodist Universität in Dallas, Texas, schrieb nach intensiven Studien ein Gutachten über Scientology, in der er die Religiosität der Scientology bestätigt.

In dieser Analyse beschreibt Prof. Kliever die acht Dynamiken, wie sie in der Scientology dargelegt sind. Im Zusammenhang mit diesen acht Dynamiken erklärt er: „Scientology besteht den sine qua non Test [lat.: notwendige Bedingung, unabdingbare Voraussetzung] einer jeden Religion, weil sie die Wirklichkeit einer transzendenten Grundlage der menschlichen Existenz bekräftigt und diese transzendente Grundlage auf einer vollständig spirituellen Ebene begreift.“ (Dokument 80)

Die religiösen Dienste der Scientology Kirche sind in einzelne Stufen unterteilt, durch die ein zunehmend besseres Verstehen und höhere Ebenen spiritueller Freiheit erreicht werden können, einschließlich dessen, was als „Höhere Stufen“ des Auditings bezeichnet wird. In seiner Expertise erklärt Kliever: „Ebenso wie alle anderen Religionen hat Scientology spezialisierte, gesellschaftliche Organisations- und Führungsstrukturen entwickelt, um ihre Mitglieder zu betreuen und ihre Botschaft zu verbreiten.“ (Dokument 80)

Er schlussfolgerte, dass „Scientology in jeder Hinsicht des Begriffs eine Religion ist. Die spirituellen Disziplinen und institutionellen Verkörperungen Scientologys sind in der Tat etwas Besonderes. Aber sie sind auch angemessen für eine neue Religion, die versucht, die Spiritualität östlicher und die Geschichte westlicher Religionen in einer ,überkonfessionellen‘ Bewegung zusammenzufassen, und die andere religiöse Traditionen respektiert, während sie sie auch transzendiert. Dennoch erfüllt Scientology eindeutig die Ziele allen religiösen Strebens und weist deutlich die Dimensionen aller religiösen Gemeinschaften auf.“ (Dokument 80)

Professor Kliever schließt auch die Ausbildung in Scientology mit ein, welche ein Studium der „Tonskala“ beinhaltet, ein wesentliches Werkzeug für jeden Lebensaspekt, der mit Mitmenschen zu tun hat. Die Tonskala ist eine Skala, die die aufeinander folgenden Emotionsstufen zeigt, die ein Mensch erleben kann. Sie wurde durch viele Stunden intensiven Beobachtens entwickelt, um menschliches Verhalten voraus zu sagen und der Person zu helfen, wünschenswertere Emotionen zu erfahren.

In seiner Expertise sagt er, „die Scientology-Ausbildung, die dem Bibelstudium und den religiösen Unterweisungen im Judentum und Christentum sowie im Hinduismus und Buddhismus ähnelt, bereichert die durch geistiges Auditing erreichte Freiheit um religiöses Wissen“. (Dokument 80)

Dr. Frank K. Finn, Schriftsteller, Redakteur, Dozent und Berater auf dem Gebiet der Theologie und Religionswissenschaften, hat sich intensiv dem Studium religiöser Bewegungen gewidmet. In einem Vergleich zwischen den fortgeschrittenen Schriften der Scientology und den vertraulichen Schriften anderer Religionen stellte er fest, dass „sowohl das Judentum als auch das Christentum die Tradition von nicht jedermann zugänglichen Lehren bewahrt.“ (Dokument 81)

Er kommt zu dem Schluss, „die Geheimhaltung religiöser Lehren ist sehr gebräuchlich in der religiösen Ausbildung. Selbst jemand, der zum Katholizismus konvertiert, wird nicht vollständig in die geheimnisvollen Details der Dreifaltigkeit eingeweiht.“ (Dokument 81)

Des Weiteren schreibt er: „Große religiöse Lehrer haben in der Vergangenheit oft gelehrt, dass gewisse Glaubenssätze bis zu dem Augenblick zurückgehalten werden müssen, an dem die Person fähig ist, sie vor dem Hintergrund eines tieferen Glaubens zu empfangen.“ Schlussendlich: „Angesichts der obigen Diskussion steht das Verlangen der Scientology Kirche, die mit den ,höheren OT-Stufen‘ verbundenen Lehren vor profanen Bereichen zu schützen, in völligem Einklang mit religiösen Praktiken, die seit jeher überall auf der Welt üblich sind.“ (Dokument 81)

Dokumente:

79. Die Faktoren von L. Ron Hubbard.

80. Scientology: Eine religiöse Gemeinschaft von Lonnie D. Kliever, Ph.D.

81. Erklärung von Frank K. Flinn, Professor Dr.

Unwahrheit: Ursula Caberta diskreditiert im Schwarzbuch Scientology die Ethik der Scientology, behauptet, ihr Zweck bestehe darin, Leute zu kontrollieren, und Ethik-Beauftragte seien dazu da, Andersdenkende in Schranken zu halten oder aus der Kirche zu entfernen. (Seite 52).

Korrekte Information:Das System der Ethik der Scientology basiert vollständig auf Vernunft. Ethik kann beschrieben werden als „Handlungen, die ein Individuum unternimmt, um sein fortwährendes Überleben in allen Lebensbereichen sicherzustellen. Ethik ist eine persönliche Angelegenheit. Wenn jemand ethisch ist, ist er dies aus eigenem Antrieb“.

Das Scientology Ethik-System beinhaltet Schritte, welche die Zustandsformeln genannt werden. L. Ron Hubbard fand heraus, dass es verschiedene Stufen des Daseins gibt, mit denen exakte Formeln - gleichbedeutend mit Anwendungsschritten - verbunden sind.

Eine Person kann selbst bestimmen, in welchem Zustand sich jeglicher Bereich in ihrem Leben befindet und Schritte durchführen, um jeglichen Zustand exakt in diesem Bereich sofort zu verbessern.

Obwohl die Schritte sehr einfach sein mögen, sind sie überaus wirkungsvoll und haben Millionen von Menschen geholfen, ihr Leben zu verbessern.

Die Formeln werden dazu verwendet, um persönliche Situationen in Ordnung zu bringen – familiäre Probleme, Misserfolge im Beruf und zwischenmenschliche Beziehungen. Sie können in jeder Situation in jedem Bereich des Lebens angewendet werden. Es sind Werkzeuge, mit denen man positive Veränderungen in seinem Leben und Verbesserungen für sich selbst und seine Umgebung erreicht. (Dokument 82)

Ein anderer Teil des Ethik-Systems der Scientology sind so genannte Confessionals (Beichten). Bereits 500 v. Chr. haben Religionen erkannt, dass die Beichte einen Menschen von der seelischen Last der Sünde befreit. Ein Confessional hilft der Person, falls sie ihren eigenen Moralkodex und den ihrer Gruppe verletzt hat, ihr Gewissen zu erleichtern, sich wieder gut zu fühlen und wieder ein beitragendes Mitglied der Gruppe zu werden.

In einer Analyse und Gegenüberstellung der Lehre und Glaubenssätze der Scientology Kirche fand Professor Dr. Bryan Wilson (emeritiert), Oxford Universität, der seit über 40 Jahren das Verhalten von religiösen Minderheiten erforscht, viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Ethik-System der Scientology und anderen Religionen. Er schrieb: „Daher betonte Hubbard besonders die Notwendigkeit des Einzelnen, ethische Standards anzuwenden und sich rational zu verhalten, wenn er die eigene Erlösung verwirklichen und die der gesamten Menschheit erleichtern will.“ (Dokument 83)

Dokumente:

82. „Ethik, Recht und die Dynamiken“ aus Einführung in die Ethik der Scientology von L. Ron Hubbard.

83. Scientology: Vergleichende Analyse ihrer religiösen Lehre und Doktrin von Bryan R. Wilson, Professor Dr.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass Scientology die Menschenwürde ablehnt. Als Beispiel führt sie die Behauptung an, die Kirche verwende eine Richtlinie namens „Freiwild“ (Fair Game), um Kritiker und ehemalige Mitglieder zu schikanieren (Seite 55). Weiterhin beschuldigt sie die Scientology Kirche illegaler und potenziell gewaltsamer Stasi-Methoden, um Mitglieder wieder gesinnungstreu zu machen (Seiten 55, 59-61).

Korrekte Information:Die so genannte „Freiwild“-Richtlinie – aufgehoben 1968 – besagte, dass aus der Kirche Ausgeschlossene nicht mehr länger Nutzen aus der kirchlichen Unterstützung und den internen Schiedsverfahren ziehen konnten, die dazu da sind, Streitigkeiten und Verstimmungen unter Scientologen zu schlichten. Sie sollten ihrer eigenen Wege gehen, ohne Ansprüche an die Scientology Kirche oder an Scientologen stellen zu können. Die Richtlinie hatte niemals illegale oder gewaltsame Handlungen gegen irgendjemanden autorisiert. Sie wurde sofort aufgehoben, als bekannt wurde, dass eine kleine Gruppe von ehemaligen Kirchenmitgliedern die eigentliche Aussage dieser Referenz missinterpretiert hatte. (Dokument 84)

Seit 1968 werden die Richtlinie und der Begriff von der Scientology Kirche nicht mehr verwendet. Unter Scientologen sind sie vollkommen ungebräuchlich. Sie werden ausschließlich von einigen Scientology-Gegnern und deren Anwälten ins Feld geführt. Die damit in Verbindung gebrachten Assoziationen werden genutzt, um Vorurteile gegen Scientology in den Medien und Gerichtssälen zu schüren. (Dokument 85)

Die Verwendung falscher Anschuldigungen, um den eigenen früheren Glauben zu verunglimpfen, ist ein wiederkehrendes Verhaltensmuster von Ex-Mitgliedern. Ähnlich wie einige Eheleute nach einer Scheidung scheinen diese manchmal davon besessen zu sein, ihre ehemalige Gemeinschaft zu attackieren und Horrorgeschichten zu erfinden, um ihre Trennung und ihr jetziges Verhalten zu rechtfertigen. Es ist ein bekanntes Phänomen und häufig Thema religionswissenschaftlicher und soziologischer Diskussionen. (Dokument 86 und 87)

Die Wahrheit ist, dass die Kirchenleitung niemals illegale oder unethische Handlungen im Namen der Kirche toleriert hat und auch niemals tolerieren wird. Die Schriften der Scientology sind voll von Ermahnungen, ein ehrliches und integeres Leben zu führen. Unehrlichkeit oder schädliche Handlungen gegen andere sind der Weg zu persönlichem Elend und zur Zerstörung positiver zwischenmenschlicher Beziehungen. Derartige Handlungen verletzen den Kodex eines Scientologen und werden nicht toleriert. Mit diesem Kodex geloben Mitglieder der Kirche u. a. „wahrhaft humanitäre Bestrebungen auf dem Gebiet der Menschenrechte zu unterstützen,“ und „den Grundsatz des gleichen Rechts für alle anzunehmen“. (Dokument 88)

Im Jahre 1994 stellte die Hamburger Staatsanwaltschaft nach jahrelanger Untersuchung eine (ebenfalls von Ursula Caberta eingereichte) Strafanzeige ein, weil nicht der geringste Anhaltspunkt dafür gefunden worden war, dass die Scientology Kirche oder ihre Mitglieder in irgendwelche ungesetzlichen Machenschaften verwickelt waren. (Dokument 89)

Dokumente:

84. Eidesstattliche Versicherung von L. Ron Hubbard darüber, was „Freiwild“ (Fair game) bedeutet und warum er es aufgehoben hat.

85. Eidesstattliche Versicherung, in der ein ehemaliges Kirchenmitglied den unehrlichen Gebrauch des Begriffes „Freiwild“ bei Prozessen gegen die Kirche beschreibt.

86. Expertise über Abtrünnige von Dr. Lonnie Kliever.

87. Expertise über Abtrünnige von Dr. Bryan Wilson.

88. Der Kodex eines Scientologen.

89. Einstellungsverfügung

Unwahrheit: Ursula Caberta versucht im Schwarzbuch Scientology die Kirche für mehrere Todesfälle verantwortlich zu machen, während sie die meisten davon nicht näher benennt. Sie beschreibt u. a. eine Person, die nach einem 21-tägigen Krankenhausaufenthalt an multiplem Organversagen gestorben ist sowie eine Person, die an Krebs starb. Ursula Caberta benennt Lisa McPherson und behauptet zu Unrecht, dass McPherson gemäß dem Bericht des Gerichtsmediziners an Austrocknung starb, nachdem sie mehrere Tage lang im Koma gelegen habe. (Seite 71)

Korrekte Information:Nachdem sich der Gerichtsmediziner mit allen Tatsachen vertraut gemacht hatte, kam er zu der Auffassung, dass Lisa McPherson aufgrund eines zufälligen Blutgerinnsels starb, das sich nach einem Verkehrsunfall in ihrem Bein gebildet hatte. Der Bericht des letzten medizinischen Gutachters führt keine Austrocknung als Todesursache auf. (Dokument 90)

Dokumente:

90. Eidesstattliche Versicherung über die Änderung in der medizinischen Bescheinigung des Todes.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass das so genannte Schneewittchen-Programm, Projekt Kohle, damit befasst gewesen sei, den Ruinpunkt der Deutschen zu finden und dazu bestimmt war, die öffentliche Meinung gegen Politiker anzustacheln, um diese von Scientology abzulenken und eine gefährliche Umgebung zu schaffen, damit Scientologen auf Linie bleiben (Seiten 85-88).

Korrekte Information:"Snow White" war der Name eines Kirchenprogramms in den 1970ern, das dafür entworfen worden war, mittels Akteneinsichten falsche Berichte in Behördenakten ausfindig zu machen und mit Hilfe juristischer Verfahren deren Korrektur oder wenn möglich Entfernung zu erreichen. Der Ausdruck "Snow White" ("Schneewittchen") wurde gewählt, weil die Behauptungen in einigen Regierungsakten derart grotesk waren, dass sie mit einem Märchen - "Schneewittchen und die sieben Zwerge" im Wettstreit standen.

Einzelne Projekte wurden nach Vorgängen benannt, die in dem Märchen Schneewittchen eine Rolle spielten. Das Projekt für Deutschland wurde wegen der Substanz, nach der die sieben Zwerge gruben, "Projekt Kohle" genannt.

Das "Schneewittchen"-Programm wurde 1973 von L. Ron Hubbard geschrieben. Er schrieb es, nachdem offensichtlich geworden war, dass bestimmte Behördenangehörige – vornehmlich in den Vereinigten Staaten und Großbritannien – zahlreiche falsche Berichte über Scientology verbreitet hatten, die anschließend in Behördenakten anderer Länder gelangten, was Deutschland mit einschloss. Der Ausdruck "Schneewittchen" wurde übernommen, weil diese Behördenangehörigen in der Tat "Märchen" verbreiteten, das nichts mit den Fakten oder der Realität gemein hatte.

Diese falschen Berichte waren selten, wenn überhaupt jemals, von den Beamten in den Empfängerländern überprüft worden. Wäre dies getan worden, hätte man den fehlenden Wahrheitsgehalt schnell feststellen können. Dadurch wären sowohl der Scientology Kirche als auch den Behörden und Regierungsvertretern jener Länder viele Unannehmlichkeiten erspart geblieben. Hingegen wurden solche falschen Berichte in Behördenakten zu der Zeit, als das Programm geschrieben wurde, zunehmend benutzt, um diskriminierende und schikanöse Behandlungen gegenüber der Scientology Kirche zu rechtfertigen.

Das Programm sah Aktionen vor, die von der Scientology Kirche unternommen werden sollten, um diese falschen Berichte mittels rechtlicher Maßnahmen aus den Akten der Behörden der Welt zu entfernen.

Tatsächlich tadelte Kanadas oberster Richter Osler aus Ontario, einen kanadischen Polizeioffizier scharf dafür, absichtlich oder fahrlässig das Wort "gesetzlich" aus dem Satz "gesetzlich ausgemerzt" in einer Beschreibung des Programms weggelassen zu haben, um damit den falschen Eindruck zu erwecken, dass in dem Programm irgendetwas Ungesetzliches verlangt worden wäre. (Dokument 91)

Unter Beibehaltung der generellen Zielsetzung des Schneewittchen-Programms besagte das Projekts für Deutschland, Projekt Kohle, "durch Antrag auf Aktenvorlage in jedem laufenden Verfahren und durch andere gesetzliche Maßnahmen jegliche Akten oder Dossiers über [Scientology] oder seine Hauptpersonen zu erhalten." Ferner schlug es eine rechtliche Maßnahme vor, um Beamte, welche für diskriminierende Aktivitäten gegen religiöse Minderheiten verantwortlich waren, gemäß der Völkermord-Konvention hierfür zur Rechenschaft zu ziehen. (Dokument 92)

Wenn die Scientology Kirche heute auf falsche Berichte über Scientology in Behördenakten stößt, ist sie nach wie vor sehr daran interessiert, diese richtig zu stellen. Um auch anderen zu helfen, falsche Berichte über sich in Regierungsakten ausfindig zu machen und diese korrigiert zu bekommen, ist die Kirche nicht nur zu einem Fachmann der Informations-Freiheitsrechte in den Vereinigten Staaten geworden, sondern hat dabei geholfen, dass die Gesetze über freien Informationszugang zu Akten in Regierungsbehörden in Frankreich, Kanada, Australien, Neuseeland, Italien, Belgien und Deutschland zustande kamen. (Dokument 93)

Dokumente:

91. Auszug aus der Entscheidung des Richters Osler bezüglich der Zielsetzung von Snow White, welches auf die Beseitigung falscher Berichte in Regierungsakten auf gesetzlichem Wege abstellt.

92. Projekt Kohle.

93. Broschüre: Scientology: Antworten und Lösungen „Informations- freiheit als Bürgerpflicht“ - die Beschreibung der internationalen Aktivitäten der Kirche bezüglich der Informationsfreiheit.

Unwahrheiten: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass die Kirche ein Anti-Psychiatrie Programm als eine der Aktionen forciere, um Deutschland und Deutsche zu diffamieren und um Furcht unter Anhängern der Religion hervorzurufen. (Seiten 87-89).

Korrekte Information:Die Citizen Commission on Human Rights (CCHR) – in Deutschland die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen die Menschenrechte (KVPM) – wurde 1969 von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet, und zwar gemeinsam mit Dr. Thomas Szasz, emeritierter Professor der Psychiatrie an der Staatsuniversität von New York.

Ihr Zweck sollte es sein, psychiatrische Verletzungen der Menschenrechte zu untersuchen und aufzudecken. Sie arbeitet eng mit gleichgesinnten Gruppen und Personen zusammen, die ebenfalls daran interessiert sind, Missbräuche in dem Gebiet der geistigen Gesundheit auszuräumen.

CCHR hat rund 185 lokale CCHR-Gruppen in 173 Städten und 32 Ländern. Es wird von 183 CCHR-Beauftragten beraten, die aus Ärzten, Rechtsanwälten, Pädagogen, Künstlern, Geschäftsleuten und Menschenrechtsvertretern bestehen.

CCHR hat zu mehr als einhundert Gesetzesreformen durch Zeugenaussagen bei Anhörungen der Legislative beigetragen. Mit ihrer Hilfe wurden diverse öffentliche Anhörungen in Bezug auf psychiatrischen Missbrauch organisiert. Die Gruppe arbeitet auch mit den Medien, kommunalen, bundesstaatlichen und Bundesbehörden eng zusammen. (Dokument 94)

Bereits im Jahre 1969 entwarfen CCHR-Mitglieder eine Menschenrechtserklärung für Psychiatrieinsassen und „psychisch Kranke“, in der Folge traten sie auch für die offizielle Verabschiedung von „Patienten-Grundrechten“ ein. CCHR wandte sich zur Gewährleistung der Menschenrechte im Bereich der geistigen Gesundheit immer wieder auch an die Vereinten Nationen. Schließlich verabschiedete die Generalversammlung der UNO 1991 eine Erklärung hinsichtlich solcher Rechte mit dem Titel „The Protection of Persons with Mental Illness and the Improvement of Mental Health Care“ (Grundsätze für den Schutz von psychisch Kranken und die Verbesserung der psychiatrischen Versorgung). Diese Erklärung bekräftigt das Recht des Patienten, Behandlung zu verweigern, und das Recht auf Gewährleistung seiner grundlegenden Menschen- und Bürgerrechte während der Behandlung. (Dokument 95)

Mitglieder von CCHR trotzten dem Zorn des Regimes in Südafrika während der Apartheid-Ära und deckten Sklavenarbeitslager auf, die von der Regierung und von privaten Unternehmern zu Profitzwecken betrieben wurden. Um die Dankbarkeit seiner Nation auszudrücken, erklärte der damalige Kultusminister der Scientology Kirche im November 2003 "für das Aufdecken der abscheulichsten Praktiken des Apartheidsystems bei der mentalen Behandlung von Leuten. Sie errichteten entsetzliche Lager, es gab unsagbares Leiden, Leute wurden völlig entmenschlicht. Die Scientology Kirche wurde durch CCHR zu einem wirklichen Dorn in der Seite der Apartheidregierung, und es war natürlich zum Besten für alle diejenigen, die unter jenen Zuständen gelitten hatten. Daher danken wir Ihnen sehr." (Dokument 96)

Im Dezember 2005 eröffnete CCHR in Los Angeles ein Museum mit dem Titel Psychiatrie: Tod statt Hilfe. Mit seinen 14 Dokumentarfilmen wird aktuelles Filmmaterial verwendet, um die Verbrechen der Psychiatrie zu dokumentieren. Diese zeigen die menschenverachtenden Theorien der Psychiatrie, die von den Nazis benutzt wurden, um die Ausrottung von Millionen von Menschen zu rechtfertigen. Die Essenz des Museums und die seiner 14 Dokumentarfilme ist in einer Broschüre zusammengestellt worden, von der ein Exemplar beiliegt. (Dokument 97)

Alles in allem hat CCHR durch die Verteilung von Büchern, Broschüren, Videodokumentationen und Medien mehr als 38 Millionen Menschen erreicht. Dadurch wurden Millionen von Menschen vor unnötigem Leid bewahrt.

Dokumente:

94. Broschüre: Scientology: Antworten und Lösungen : „Schutz gegen die Unmenschlichkeit der Psychiatrie“

95. Vereinte Nationen Report.

96. Bemerkungen von Ben Ngubane, früherer südafrikanischer Regierungsminister.

97. Psychiatrie : Tod statt Hilfe, Ergänzung

Unwahrheit: Scientology ist ein rentables Unternehmen (Gerichtsentscheidung Hamburg 1995), und WISE ist der wirtschaftliche Arm der Scientology in die Welt.

Korrekte Information:Wie oben erwähnt, beruht die Behauptung von Ursula Caberta, dass die Kirche keine Religion sondern ein auf Gewinnerzielung ausgerichtetes Unternehmen sei, auf einem kurzen verallgemeinerten Verweis auf einen Hamburger Gerichtsfall, der im Jahre 1995 an das Bundesverwaltungsgericht ging. Wie üblich verdreht Ursula Caberta die Wahrheit. Der Fall, auf den sie sich bezieht, war von der Scientology Kirche Hamburg e.V. gegen die Aufforderung der Stadt angestrengt worden, bestimmte Aktivitäten als Gewerbe anzumelden. Das Bundesverwaltungsgericht urteilte, dass die städtischen Beamten der Kirche als religiöser Organisation bei der Anwendung von Gewerberichtlinien den Schutz von Artikel 4 des Grundgesetzes gewähren müssen. Das Gericht stellte weiter fest, dass nur bestimmte Aktivitäten, namentlich der Verkauf von Waren und Diensten an die allgemeine Öffentlichkeit – im Gegensatz zu Waren und Diensten an Mitglieder – nach deutschem Recht ein Gewerbe oder eine kommerzielle Aktivität darstellten. Dies gelte aber für alle Aktivitäten dieser Art in religiösen Organisationen. Leistungen an die Mitglieder sind dem gegenüber nicht gewerblich.

„Namentlich verliert eine im dargelegten Sinne gewerbliche Betätigung ihre diesbezügliche Eigenschaft nicht dadurch, dass sie nach dem Selbstverständnis des Betreibers eine religiöse oder weltanschauliche Ziel-setzung verfolgt. Liegt eine solche Zielsetzung vor... unterfällt allerdings auch eine wirtschaftliche Betätigung, die der Beschaffung der Mittel für eine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft dienen soll, grundsätzlich dem Schutz des Art. 4 GG.“ (Dokument 98)

Die Scientology Kirche wird gänzlich durch Spenden von Gemeindemitgliedern unterstützt, welche Dienste in Anspruch nehmen wollen. Am 7. Juni 1989 wies das Landgericht in Frankfurt darauf hin, dass Scientology Kirchen nicht über die finanziellen Mittel der älteren, größeren Religionsgemeinschaften verfügten und daher durch Spenden von Mitgliedern unterstützt werden müssten.

Das Gericht erkannte die Scientology Kirche als eine religiöse Gemeinschaft an und meinte, dass ihr System, Spenden für kirchliche Dienste entgegen zu nehmen, möglicherweise als gerechter angesehen werden kann, als die Forderung eines pauschalen Prozentsatzes vom Einkommen des Mitglieds, wie dies bei anderen Religionsgemeinschaften getan wird. (Dokument 99)

Speziell die Frage, ob Scientology Kirchen kommerzielle oder religiöse Organisationen sind, wurde von Gerichten in der ganzen Welt - einschließlich Australien, Kanada, Italien und die Vereinigten Staaten – zu Gunsten der Scientology Kirchen beantwortet. Sie stellten fest, dass Scientology Kirchen gemeinnützige Organisationen und keine Wirtschaftsunternehmen sind. (Dokument 100)

WISE, eine Abkürzung für World Institute of Scientology Enterprises, wurde 1979 als Verband von Geschäftsleuten und Berufstätigen gebildet, die Scientologen sind und L. Ron Hubbards Verwaltungslehre außerhalb ihres religiösen Kontexts in ihren Berufen und Firmen verwenden. Durch den Zusammenschluss in WISE sind ihre Mitglieder in der Lage, sich mit anderen zu vernetzen und auszutauschen, welche die Verwaltungsmethodik Hubbards ebenfalls nutzen.

WISE richtete schließlich das so genannte Hubbard College der Verwaltung ein, eine Institution mit einem zweijährigen Lehrplan. Dort werden Spezialkurse für wirkungsvolle Kommunikationsfertigkeiten, für Planung, Fehlerbehebung und für die Grundlagen von Managementtätigkeiten angeboten. Das Hubbard College ist eine gemeinnützige öffentliche Körperschaft, der am 1. Oktober 1993 in den USA Steuerfreiheit gewährt wurde. (Dokument 101)

Dokumente:

98. Übersetzung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Februar 1995 im Fall Scientology Kirche Hamburg e. V. ./. Stadt Hamburg.

99. Urteil des Landgerichts Frankfurt/Main vom 7. Juni 1989.

100. Zusammenfassung von Entscheidungen über Gewerbstätigkeit.

101. Gründungsurkunde und Steuerbefreiungsschreiben für das Hubbard College für Verwaltung.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass Scientology das Wohlbefinden von Kindern verletze. Sie behauptet, es werde von Müttern verlangt, dass sie bei der Geburt total still sein müssten und dass die Sekte verlange, dass Eltern ihre Kinder nicht trösten oder füttern dürften (Seiten 119-124). Kinder würden misshandelt, und es werde ihnen nicht erlaubt, Kinder zu sein (157-162).

Korrekte Information:Verhaltensempfehlungen bei der Geburt: Es ist mittlerweile weithin anerkannte Erkenntnis und gängige Praxis, dass es für Mutter und Kind von großem Vorteil ist, vor und während der Geburt eine friedliche Umgebung für die beiden zu schaffen. Caberta verdreht dies zu einer bizarren Übung, die sich ausschließlich auf die Geburtswehen der Mutter bezieht. Dies ist jedoch völlig falsch. Die Aufforderung, während einer Geburt nach Möglichkeit zu schweigen, bezieht sich in erster Linie auf andere Personen im Raum, zum Beispiel auf den Arzt, auf die Krankenschwestern und jeden anderen der sonst Anwesenden.

L. Ron Hubbard schrieb zu diesem Thema tatsächlich folgendes:

"Eine Frau, die möchte, dass ihr Kind die bestmöglichen Voraussetzungen hat, wird einen Arzt suchen, der damit einverstanden ist, während der Untersuchung und besonders während der Entbindung still zu sein und der darauf bestehen wird, dass im Kreißsaal des Krankenhauses Schweigen bewahrt wird, soweit dies menschenmöglich ist." (Kinder-Dianetik, Kapitel 6, "Dianetik in der Kinderbetreuung") (Dokument 102)

Ferner schrieb Hubbard:

"Bei der Geburt sollte nur ein absolutes Minimum an Geräuschen und Unterhaltung erlaubt werden." (Kinder-Dianetik, Kapitel 8, "Spezielles Verfahren für Kinder") (Dokument 103)

"Sorgen Sie für Schweigen, wenn der Mutter eine Narkose verabreicht wird. Wenn man die Wahl hat, ist eine lokale Betäubung immer vorzuziehen". (Kinder-Dianetik, Kapitel 13, "Zusammenfassung") (Dokument 104)

In den 1960ern und 1970ern entwickelte sich eine Anzahl von populären natürlichen Geburtsmethoden auf der Grundlage einer ruhigen, leisen und entspannten Umgebung bei der Geburt mit geringer oder keiner Betäubung. Zwei der bekanntesten und am meisten befolgten Methoden waren die von Dr. Robert A. Bradley entwickelte Bradley Methode und die vom französischen Geburtshelfer Dr. Frederick Leboyer entwickelte Leboyer Methode.

Die Leboyer-Methode schließt schwache Beleuchtung und sanfte Handhabung ohne plötzliche Bewegung ein, die das Baby aufschrecken oder erschrecken kann. In seinem Buch Geburt ohne Gewalt schrieb Leboyer:

"Nichts könnte einfacher sein: Seien Sie still. Leicht? Weniger als es aussehen könnte. Wir sind von Natur aus Redner. Sogar wenn unsere Lippen ruhig sind, verlangsamt sich der innere Monolog nicht. Außerdem ist es derart beunruhigend, in Gegenwart einer anderen Person still zu sein, dass wir es selten versuchen. Still, aufmerksam zu sein, zuzuhören, das zu hören was unausgesprochen ist - dies alles fordert große Bemühung.“ (Dokument 105)

Bradley drängt auf Dunkelheit und Einsamkeit, Ruhe, körperliche Bequemlichkeit und Entspannung. Er lehrt auch Übungen und Muskelentspannung mit langsamer, tiefer Atmung, Nimm-Dir-Zeit-Einstellung in einer ruhigen, unbeleuchteten, kissenreichen Umgebung. Im Jahr 1965 erklärte er: "Wir weisen Ehemänner darauf hin, ruhig und nicht störend zu sein und den Rücken zwischen Kontraktionen zu reiben".

In Das geheime Leben des ungeborenen Kindes schrieb Dr. Thomas Verny: "Das ungeborene Kind ist ein fühlendes, sich erinnerndes, bewusstes Wesen, und weil es ist, was in den neun Monaten zwischen Empfängnis und Geburt mit ihm geschieht - was mit uns allen geschieht -, wird die Persönlichkeit, der Elan und Ehrgeiz auf sehr wichtige Art und Weise geformt". (Dokument 106)

Das Aufziehen von Kindern:

Die Behauptungen von Ursula Caberta im Schwarzbuch Scientology, von den Eltern werde verlangt "ihre Kinder nicht zu trösten oder zu füttern" (Seiten 119-124) sind vollkommen absurd.

Scientologen gehen davon aus, dass Kinder geistige Wesen sind, wie alle Menschen, aber natürlich muss man sich um sie als Kinder kümmern. Kinder brauchen Achtung, Liebe, Hilfe und Bildung. Sie wollen anderen von einem sehr frühen Alter an helfen, und es ist wichtig, dass Erwachsene ihnen innerhalb des Bereichs von Sicherheit erlauben, es auch zu tun. Ein Kind muss wissen, dass es einen Platz im Leben hat, dass es wichtig ist und dass seine Beiträge auf eine reale Weise bedeutungsvoll sind.

Bildung ist ein wichtiger Teil hiervon, weil ein Kind Verständnis für die Arbeitsweise seiner Familie und der Gesellschaft braucht, um in der Lage zu sein, auf bedeutungsvolle Weise in diesen Bereichen beizutragen, und hierbei kann ihm von seinen Eltern und anderen Familienmitgliedern sehr geholfen werden.

Einige der Grundprinzipien, die Scientologen beim Aufziehen von Kindern anwenden, sind in den folgenden Zitaten zusammengefasst:

"Die Kinder von heute werden die Zivilisation von morgen sein. Am besten werden Sie fahren, wenn Sie einfach versuchen, der Freund des Kindes zu sein. Ein Kind braucht sicherlich Freunde. Versuchen Sie herauszubekommen, wo die Probleme des Kindes wirklich liegen ist und helfen Sie ihm, Lösungen zu finden, ohne die eigenen Lösungen des Kindes zu unterdrücken. Ohne Liebe kann ein Kind nicht gut gedeihen. Die meisten Kinder haben dafür ein Übermaß an Liebe zurückzugeben." (Der Weg zum Glücklichsein) (Dokument 107)

"Das verzogene Kind ist hingegen ein Kind, dessen Entschlüsse ständig vereitelt wurden und das seiner Unabhängigkeit beraubt wurde. Zuneigung kann ein Kind ebenso wenig verderben, wie man mit einem Kanister Benzin die Sonne löschen könnte". (Dianetik: Ein Leitfaden für den menschlichen Verstand) (Dokument 108)

Dokumente:

102. Kinder-Dianetik von L. Ron Hubbard, Seite 85.

103. Kinder Dianetik von L. Ron Hubbard, Seite 121.

104. Kinder Dianetik von L. Ron Hubbard, Seite 193.

105. Geburt ohne Gewalt von Frederick Leboyer, Auszug.

106. Das geheime Leben des ungeborenen Kindes von Thomas Verny, Auszug.

107. Der Weg zum Glücklichsein von L. Ron Hubbard, Kapitel 4.

108. Dianetik, Ein Leitfaden für den menschlichen Verstand, Seite 170.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass die Studiertechnologie nicht funktioniere. Sie behauptet, dass die Studiertechnologie ein Beispiel dafür sei, wie Jugendliche und Kinder durch das Scientology-System beeinflusst würden.

Sie behauptet, die Studiertechnologie konditioniere die Person bis hin zu dem Punkt, wo er oder sie bereit sei, alles ohne Frage zu akzeptieren, und dass dies Teil der fundamentalistischen Bewegung der Scientology sei.

Korrekte Information:Scientologen sind wie Millionen von anderen Eltern überall in der Welt entsetzt über den Verfall des Bildungsniveaus. Das schulische Lerntempo ist seit Jahrzehnten Jahr für Jahr weiter zusammengebrochen. Die gegenwärtige Lösung besteht häufig darin, Kinder als „verhaltensauffällig“ zu diagnostizieren (Stichwort ADHS) und immer früher mit einer ständig steigenden Zahl von Medikamenten und Psychopharmaka zu überhäufen. Bildungsstatistiken haben ihren Abwärtstrend jedes Jahr fortgesetzt.

International sind beinahe eine Milliarde Menschen in der Welt Analphabeten oder funktionelle Analphabeten – Tendenz steigend.

Zugleich ist vielen Menschen bewusst, dass es Ausbildung ist, die einem Kind seine Chancen in der Welt eröffnen. Ohne Ausbildung hat ein Kind fast keine Möglichkeiten auf eine hoffnungsvolle Zukunft.

L. Ron Hubbard war besorgt über die Entwicklung des Bildungssystems in diese Richtung. Er erforschte und entwickelte eine Methode des Lernens, genannt Lernen wie man lernt. Diese Methode ermöglicht es jedermann, die Lern-Barrieren zu erkennen und zu meistern. Sie ist einfach zu erlernen und anzuwenden. Sie umfasst beispielsweise Barrieren wie das Erkennen und Klären von Miss- und Nichtverständnissen, zu hoher Gradient und fehlende Veranschaulichung zum Thema des Studiums.

Die säkulare Bildungseinrichtung Applied Scholastics International entstand in den frühen 1970er Jahren und ist eine gemeinnützige Organisation.

Heute verwaltet Applied Scholastics ein Netz von 746 Bildungseinrichtungen in 66 Ländern, welche die Lernmethodik L. Ron Hubbards verwenden. Die Methoden von Applied Scholastics werden in eigenen Privatschulen, von Nachhilfelehrern, Nachhilfezentren, Gemeinde-Lernzentren, Sprach-Lernzentren, in Ausbildungsprogrammen für Lehrer und in Schulen eingesetzt. Zusätzlich zu den eigenen Gruppen ist das Applied Scholastics Programm in 4.186 Schulen rund um den Globus in Verwendung.

Applied Scholastics hat 94.972 Lehrer rund um die Welt ausgebildet und insgesamt 21.865.507 Menschen mit der Lerntechnologie geholfen. Die Länder Gambia und Nigeria haben die Studiermethodik mittlerweile in ihr Bildungssystem übernommen.

Eine unabhängige Bildungsberaterin, Sandra L. Chapman, stellte fest: Applied Scholastics ist eine gemeinnützige, säkulare (nicht-religiöse) Bildungsorganisation. Die Gruppe gibt Materialien heraus und liefert erzieherische Dienste, die auf der Forschung im Bereich der Bildung und den Schriften des Autors L. Ron Hubbard beruhen. (Dokument 109)

Regierungsvertreter, die Erfahrungen mit L. Ron Hubbards Lernmethodik sammeln konnten, erklärten das Folgende:

"Ich schreibe dies, um unsere tiefe Wertschätzung für die enorme Arbeit auszudrücken, die früher in diesem Jahr von Applied Scholastics unternommen worden ist, um alle unsere Lehrer mit der wundervollen Lerntechnologie bekannt zu machen, die von Mr. L. Ron Hubbard entwickelt worden ist. Wir sind wirklich stolz darauf, das erste Land geworden zu sein, welches die vollständige Studiertechnologie in seinen Schulen übernommen hat." Frau Ann Ndong Jatta Hon., Staatssekretärin für Bildung der Republik Gambia (Dokument 110)

"Ich wurde zuerst von meinem Freund, Dr. William Smith, der die Abteilung für Bildung in den Vereinigten Staaten leitet, in die Studiertechnologie eingeführt; ich habe das Lehr- und Lernsystem von Applied Scholastics International mit Begeisterung für professionelle Durchführung empfohlen.

„Ich empfehle dieses Programm nicht nur sehr für Schulbereiche, sondern ich dränge auch stark darauf, selbst von dieser Lernmethode Gebrauch zu machen, um Studenten und Lehrer fähiger zu machen." Venetta Whitaker, Abt. für Erzieherische Führerschaft und Politikanalyse der Universität von Missouri-Columbia. (Dokument 111)

"Ich bin Prof. David J. Kaup. Ich war 34 Jahre lang Professor der Physik und auch Gemeinschaftsprofessor von Physik und Mathematik an der Universität Clarkson. Als wissenschaftlicher Forscher bin ich international als Experte in bestimmten Bereichen der Physik und Mathematik anerkannt. Seit 30 Jahren bin ich mit der ´Studiertechnologie´ von L. Ron Hubbard vertraut und habe von ihr Gebrauch gemacht. Study Tech (abgekürzt für Studiertechnologie) wird am besten als eine Methode dafür beschrieben, jegliches Fachgebiet zu lernen. Es ist ein Abriss der präzisen und exakten Gründe dafür, warum ein Student Schwierigkeiten mit irgendeinem Gebiet hat, das er studiert, und es enthält die genauen Methoden dafür, jene Schwierigkeiten zu beheben. Diese Regeln sind sehr einfach und beruhen fast auf gesundem Menschenverstand. Jedoch sind es auch exakt die gleichen Regeln, die viele Studenten beim Studieren ihrer Fachgebiete verletzen. Andererseits sind es auch genau die gleichen Regeln, denen nach meiner Beobachtung meine besten Studenten folgen." David J. Kaup, Professor an der Universität Central Florida. (Dokument 112)

"Nachdem ich die Studiertechnologie fünf Jahre lang bei meiner College-Stufe in Schriftsteller- und Literaturkursen verwendet habe, ist es, wie ich meine, an der Zeit Sie wissen zu lassen, wie nützlich dieses Material für mich und meine Studenten gewesen ist. Meine Studenten erkennen zu lassen, welch eine Falle missverstandene Worte beim Studieren abgeben können ist ohne Frage der nützlichste Faktor. Immer wieder bleiben Studenten mit strahlenden Augen und begeistert bei meinem Büro stehen und teilen mir mit, was für einen Unterschied es bei ihrer Arbeit gemacht hat, sicherzustellen, dass sie verstehen, was sie lesen und hören - nicht nur in meiner Klasse, sondern auch in anderen. Ich schulde Ihnen und Mr. Hubbard erheblichen Dank - ihm für die Erarbeitung dieses Materials und Ihnen dafür, es verfügbar gemacht zu haben. Ich schätze es besonders als einen eigenständigen Satz von Bildungsmaterialien, der von theologischen Verbindungen unabhängig ist - und meine Studenten und ich profitieren ohne Frage Tag für Tag davon." Lorenz Boehm, Professor für Englisch am Oakton Community College in Illinois (Dokument 113)

Scientology: Antworten und Lösungen – Bessere Bildung für eine bessere Welt liefert eine vollständige Zusammenfassung von L. Ron Hubbards Studiertechnologie und ihrer Ergebnisse. (Dokument 114)

In Bezug auf die Behauptung, dass Scientology angeblich die bedingungslose Annahme ihrer Lehren anstrebt, gilt schließlich ein grundlegendes Prinzip der Scientology, wonach eine Person ihre persönliche Integrität bei ihren Studien über Scientology zu wahren und beizubehalten hat und nur jene Punkte akzeptieren soll, welche sie selbst als wahr erkannt hat.

Wie L. Ron Hubbard schrieb:

"Für Sie ist das wahr, was Sie selbst beobachtet haben. Und wenn Sie das verlieren, dann haben Sie alles verloren. Nichts in Dianetik und Scientology ist für Sie wahr, es sei denn, Sie haben es beobachtet, und es ist entsprechend Ihrer Beobachtung wahr. Das ist alles." L. Ron Hubbard (Dokument 115)

Dokumente:

109. Beschreibung von Applied Scholastics von der unabhängigem Bildungsberaterin Sandra L. Chapman.

110. Schreiben von Frau Ann Ndong Jatta Hon., Staatssekretärin für Bildung der Republik des Gambias.

111. Schreiben von Venetta Whitaker, Abt. für Erzieherische Führerschaft und Politikanalyse der Universität von Missouri-Columbia.

112. Schreiben von David J. Kaup, Professor an der Universität Central Florida.

113. Schreiben von Lorenz Boehm, Professor für Englisch am Oakton Community College in Illinois.

114. Scientology : Antworten und Lösungen – Bessere Bildung für eine bessere Welt.

115. Essay über persönliche Integrität von L. Ron Hubbard.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass Scientology ist Verstandeskontrolle und Gehirnwäsche (Seite 129, 200); Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2003 - Scientology-Methoden (Ausbildungsroutinen) sind eine Methode von Indoktrination und Umerziehung. (Seite 144).

Korrekte Information:Tatsächlich ist es genau umgekehrt. Die religiöse Scientology-Seelsorge macht die Wirkungen so genannter "Gehirnwäsche" tatsächlich rückgängig. Mit Hilfe von Scientology lernt man, eigene Entscheidungen zu treffen, für sich selbst zu denken und ursächlicher im Leben zu werden.

Während seiner Forschung in den späten 1940ern stieß L. Ron Hubbard auf die damals streng geheimen "Verstandeskontrolle"-Experimente, die vom amerikanischen Geheimdienst durchgeführt wurden. Er machte diese der allgemeinen Bevölkerung seinerzeit unbekannten Experimente in seinem Buch von 1951 Die Wissenschaft des Überlebens öffentlich. (Dokument 116)

Walter Bowart bescheinigte Hubbard in seinem Buch Operation Mind Control, er sei der Erste gewesen, der jene Versuche der Öffentlichkeit bekannt gemacht hat. (Dokument 117)

Kirchenmitglieder fuhren über die Jahre hinweg damit fort, sich gegen Menschenrechtsverletzungen auszusprechen. Zum Beispiel wurde ein Verstandeskontrollversuch der CIA von der amerikanischen Gruppe Staatsbürger für Aufrichtigkeit in der Regierung, einer von der Scientology Kirche unterstützen Organisation, öffentlich gemacht. Dies wurde in einem Artikel der New York Times aus dem Jahr 1979 beschrieben. (Dokument 118)

Auch das Magazin Freiheit machte die psychiatrischen Verstandeskontrollmethoden schließlich öffentlich. Diese waren verwendet worden, um Terroristen wie jene zu schaffen, die für den Angriff auf das World Trade Center im Jahre 2001 verantwortlich gewesen waren. (Dokument 119)

Die Vorstellung, dass die freiwillige Beteiligung an friedlichen religiösen Praktiken jemals Gehirnwäsche sein könnte, ist eine amerikanische Erfindung, was von anerkannten Sozialwissenschaftlern schließlich in Misskredit gebracht wurde. Es handelt sich schlicht um Propaganda mit dem Ziel, größtmögliche Angst und Hysterie zu verursachen.

Die standhafteste Befürworterin dieses Misskonzepts war Dr. Margaret Singer von Berkeley, Kalifornien. Sie war bei den frühen Studien über amerikanische Gefangene des Koreakriegs als Angestellte beteiligt gewesen; die Gefangenen waren physisch durch Gewaltanwendung, Drohungen und körperliche Strafe gezwungen worden, der amerikanischen Position im Krieg abzuschwören. In den 1980ern versuchte sie, aus der falschen Hysterie um neue Religionen Kapital zu schlagen, indem sie diese Theorie auf die freiwillige Beteiligung von Menschen in neuen religiösen Bewegungen ausdehnte.

Am 11. Mai 1987 gab der Ausschuss für soziale und ethische Verantwortung in der Psychologie des Amerikanischen Psychologen Verbands (APA) feierlich die Auffassung Singers von zwanghaften Überzeugungen auf, nachdem sie zusammen mit mehreren ihrer Kollegen eine Arbeitsgruppe innerhalb des APA in Bezug auf "täuschende und indirekte Methoden zur Überzeugung und Kontrolle" bildeten und einen entsprechenden Bericht vorlegten. Der APA Ausschuss gab zu Protokoll, dass "dem Bericht die wissenschaftliche Strenge und der unbeteiligte kritische Ansatz, der für eine APA Druckerlaubnis erforderlich sei, generell fehle". Der APA Ausschuss warnte die Mitglieder der Arbeitsgruppe davor anzudeuten, dass die APA in irgendeiner Weise die von ihnen vorgetragenen Positionen unterstütze. (Dokument 120)

Am 1. Mai 1989 wiederholten zahlreiche Mitglieder der APA, der Amerikanischen Soziologischen Vereinigung, der Gesellschaft für das wissenschaftliche Studium von Religion und einzelne Soziologen die Position der APA vor dem Höchsten Gericht der Vereinigten Staaten in dem Fall Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity gegen David Molko und Tracy Leal. Sie argumentierten, Singers Theorien von religiöser Gehirnwäsche habe “keine wissenschaftliche Gültigkeit. Keine methodologisch verlässlichen Studien unterstützen die Theorie, viele widerlegen sie." (Dokument 121)

Seit der Ablehnung ihrer Befunde durch die APA wurde Singer und ihren Jüngern von mehreren Gerichten verboten, bezüglich ihrer unglaubwürdig gemachten Theorien von der "Zwangsüberzeugung" als Experten auszusagen. Zum Beispiel wurde Singer als Expertin im Jahre 1989 vom Berufungsgericht für den Distrikt von Columbia der Vereinigten Staaten mit der Bemerkung zurückgewiesen, dass der Kläger in dem Gerichtsfall es "versäumt habe, irgendwelche Beweise dafür zu liefern, dass Dr. Singers spezielle Theorie, nämlich über die Techniken der Gedankenumkehr ... eine bedeutende Anhängerschaft in wissenschaftlichen Kreisen hätte, ganz zu schweigen von der allgemeinen Akzeptanz." (Dokument 122)

Dr. Frank K. Flinn ist Gelehrter in den Bereichen Theologie und Religion. Er hat Scientology seit 1976 intensiv studiert. Er schrieb eine Erklärung, in welcher er die "Gehirnwäsche" auf den Seiten 8 - 11 als einen falschen Begriff erörtert. (Dokument 123)

Dokumente:

116. Seite aus Die Wissenschaft des Überlebens von L. Ron Hubbard.

117. Seite aus Operation Mind Control von Walter Bowart.

118. New York Times Artikel vom 5. Februar 1979.

119. Freedom Magazine "Hinter dem Schrecken".

120. Ablehnung von Margaret Singers Bericht über Gehirnwäsche durch den amerikanischen psychologischen Verband.

121. Instruktionen an das Höchste Gericht der USA durch angesehene Sozialwissenschaftler, die Singers Theorien als unwissenschaftlich zurückweisen.

122. Entscheidung des Berufungsgerichts im Fall Kropinski gegen World Plan Executive Council.

123. Erklärung von Frank K. Flinn, 22. Juni 1985.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass die Sea Org eine totalitäre Umgebung aufweise (150-157); Scientologen seien ohne Kontakte nach außen von der wirklichen Welt isoliert; es dauere Jahre, um sich auf das normale Leben einzustellen (179-190).

Korrekte Information: Die Sea Org ist ein religiöser Orden, der aus den entschlossensten und hingebungsvollsten Scientologen der Welt besteht - aus Personen, die ihr Leben in den Dienst ihrer Religion stellen.

Der Name „Sea Org“ stammt aus ihren Anfangsjahren – ab etwa 1967. Damals hatte L. Ron Hubbard die Leitung der Kirche an andere Führungskräfte übergegeben. Mit einer Handvoll langjähriger Scientologen fuhr er dann zur See, um in dieser von störenden Umwelteinflüssen freien Umgebung seine spirituelle Forschung fortzusetzen.

Heute befindet sich die Mehrheit der Sea Org Mitglieder an Land. Aufgrund ihres hohen Niveaus an Ausbildung, Engagement und Verpflichtung tragen Sea Org Mitglieder eine einzigartige Verantwortung innerhalb der Scientology-Religion. Sie sind damit betraut, die fortgeschrittenen Stufen der Ausbildung und des Auditings zur Verfügung zu stellen und sie nehmen die höchsten kirchlichen Positionen innerhalb der religiösen Hierarchie der Scientology ein.

Das Kennzeichen eines jeden Sea Org Mitglieds ist Kompetenz und professionelle Teamarbeit, ganz gleich wie unterschiedlich oder herausfordernd die zugeteilten Pflichten auch sein mögen. Sea Org Mitglieder können in unterschiedlichsten Positionen angetroffen werden: leitende Angestellte, Kameraleute, Direktoren, Künstler, Schriftsteller, Designer und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, die ständig mit Medien und Regierungsvertretern zusammenarbeiten. Heute nehmen mehr als 5.000 Mitglieder dieses religiösen Ordens Aufgaben in der ganze Welt wahr.

Es gibt keine formale Struktur für die Sea Org an sich. Ihre Mitglieder folgen den Linien der ranghöheren Positionen in den Kirchenorganisationen, in denen sie tätig sind. Engagement in der Sea Org ist ein Zeichen von Hingabe an die Religion und ihrer Ziele.

Dr. J. Gordon Melton, wahrscheinlich der bekannteste Experte auf dem Gebiet neuer Religionen in den Vereinigten Staaten, studierte die Sea Org, und sein Ergebnis ist in dem beigefügten Auszug aus seinem Gutachten enthalten. Er schreibt: "Die Sea Org wird als Gruppe beschrieben, die keine formale Organisation aufweist. In der Tat ist dort niemand als Vorsitzender der Sea Org bestimmt noch gibt es eine Sea Org Hierarchie als solche. Neben der Mitgliedschaft in der Sea Org, dienen diese Sea Org Mitglieder in einer der vielen höheren Kirchenorganisationen, die darauf angewiesen sind, dass die meisten ihrer Mitarbeiter zur Sea Org Mitgliedschaft gehören.“ (Dokument 124)

In einer von Professor Dr. Juha Pentikainen und seiner Frau Marja, über die Scientology Kirche verfassten Gutachten wird festgestellt, dass die Sea Org den religiösen Orden in anderen Religionsgemeinschaften ähnlich sei: "Diese Art von religiösem Orden erinnert in vieler Hinsicht an die Kreise von Jüngern, die sich um solche Gründer von Weltreligionen wie Jesus oder Mohammed sammelten oder an die Orden der Mönche um Prinz Gautama herum, als er Buddha wurde. Es ist eine sehr bestimmte Manifestation von religiöser Mythologie und Symbolik. " (Dokument 125)

Dokumente:

124. "Die Sea Org: Eine zeitgenössische religiöse Gemeinschaft" von J. Gordon Melton.

125. "Die Scientology Kirche", Expertise von Juha Pentikainen, Professor und Marja Pentikainen, MSC.

Unwahrheit: Ursula Caberta behauptet im Schwarzbuch Scientology, dass das Rehabilitation-Project-Force (RPF) ist ein Gefangenenlager, das schwere Arbeit, Schlafentzug, erzwungene Geständnisse und Freiheitsentzug verwendet, um Leute zu kontrollieren (Seite 162-168).

Korrekte Daten:Das Rehabilitation-Projekt-Force ist ein nur von Mitgliedern der Sea Org – dem religiösen Orden der Scientology-Religion – unternommenes freiwilliges Programm. Das Programm ist auf einem der ältesten und fundamentalsten Konzepte religiöser Orden gegründet – zu dem man sich zu intensivem geistlichen Streben an einen ruhigen geschützten Ort zurückzieht. Diese Praktik haben die religiösen Orden vieler verschiedener Bekenntnisse einschließlich des Buddhismus, Hinduismus, Jainisms und der mönchischen Orden der römisch-katholischen Kirche gemeinsam.

In der Anlage befindet sich eine neue Studie von drei europäischen Religionsprofessoren über das Programm. Die Akademiker unternahmen eine umfangreiche Studie über das Rehabilitation-Projekt-Force, besuchten Zentren, wo das Programm durchgeführt wird und interviewten Teilnehmer. Sie stellten fest, dass es sich dabei um "ein intensives Programm von Studium, geistlicher Beratung und physischer Arbeit handelt, das irgendwo zwischen einem und einigen Jahren in Anspruch nehmen könnte". Sie stellten fest, dass die Beteiligung an einem solchen Programm ausschließlich freiwillig und nur für Mitglieder der Sea Org verfügbar ist.

"Unsere empirischen Erkenntnisse sind dergestalt, dass es keine Beweise für die Verletzung irgendwelcher Grundrechte gibt. Grundbedürfnissen wird Rechnung getragen. Die Person stimmt allen Einschränkungen zu oder kann sie jederzeit ablehnen." (Dokument 126)

Dokumente:

126. Expertise über das Rehabilitation-Projekt-Force, von einer Gruppe europäischer Gelehrter.

 

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