Schutz der Informationsfreiheit im elektronischen Zeitalter
| Humanitäre Projekte - Informationsfreiheit |
Mit dem Anbruch des Computerzeitalters hat „Informationsfreiheit” eine neue Bedeutung erlangt. Heute bietet eine weltweite Informations-Autobahn, das Internet, einen Reichtum an unmittelbar zugänglichem Wissen.
Wie alle Verfechter der Redefreiheit ist die Scientology-Kirche vom Internet begeistert und heißt es als ein vielversprechendes Neuland willkommen, in dem Wissen Vorurteile besiegen, Wahrheit die Angst überwinden und öffentlicher Meinungsaustausch die Menschheit von Lügen und Unterdrückung befreien kann. Die Möglichkeiten, die das Internet bietet, lassen sich in folgenden Worten L. Ron Hubbards zusammenfassen: „Ideen und nicht Schlachten kennzeichnen den Fortschritt des Menschen.”
Aber, wie es auf jedes Neuland zutrifft, können die Taten einer Handvoll Gesetzloser das Versprechen auf Fortschritt und die Rechte und Freiheiten der verantwortungsbewußten, gesetzestreuen Mehrheit gefährden. Deshalb bringen Presse, Funk und Fernsehen täglich die traurige und schockierende Wahrheit: Das Internet kann genauso leicht mißbraucht werden, wie es für Gutes verwendet werden kann. Unter dem Anspruch der „Meinungsfreiheit” als passendem Deckmantel für ihr abwegiges Verhalten werben Bewohner der dunkleren Nischen des Cyberspace für Perversionen, beuten Kinder pornographisch aus, begehen Betrügereien und andere Wirtschaftsverbrechen, dringen in die Privatsphäre ein und verletzen die Urheberrechte von Künstlern und Autoren.
Der Scientology-Kirche geht es um die Verteidigung des freien Gedankenaustauschs und um die Wahrung der Rechte aller Menschen. Während Gesetzgeber über letztlich willkürliche oder sogar destruktive Regelungen debattieren, steht die Scientology-Kirche an der Spitze von Bemühungen, die Meinungsfreiheit im Internet unter Beachtung des Urheberrechtschutzes zu gewährleisten. Auch die amerikanische Verfassung garantiert die Meinungsfreiheit, besagt aber gleichfalls: „Der Kongreß soll die Befugnis haben, den Fortschritt der Wissenschaften und nutzbringenden Künste zu fördern, indem er Autoren und Erfindern das Exklusivrecht an ihren jeweiligen Werken und Erfindungen auf eine bestimmte Zeit zusichert ...” Diese Rechtsgarantien existieren nun seit mehr als 200 Jahren nebeneinander. Das Aufkommen des Internet kann sie weder schmälern noch aufheben.
Bei der Debatte um den Fortbestand der Meinungsfreiheit bei gleichzeitigem Schutz von Urheberrechten im Cyberspace hat die Kirche ihre Erfahrungen eingebracht und ihre Stimme erhoben. So leistete die Kirche Pionierarbeit in einem Präzedenzfall, bei dem es um die potentielle Haftung von Providern geht. (Provider stellen die Einrichtungen zur Verfügung, die Benutzern den Zugang zum Internet, sei es für soziale oder destruktive Ziele, ermöglichen.) Die Kirche entwickelte ein Verfahren, mit dem Provider schnell auf Internet-Mißbräuche reagieren können, ohne damit die Privatsphäre oder Redefreiheit der gesetzestreuen Mehrheit der Internet-Benutzer zu beeinträchtigen. Darüber hinaus hat die Kirche für Gerichtsverfahren in den USA und in anderen Ländern Wege entwickelt, um Personen, die ungesetzliches Material wie Kinderpornographie oder gefälschte Kopien von urheberrechtlich geschütztem geistigem Eigentum verbreiten, zu identifizieren, ohne dabei unnötig die Privatsphäre Dritter zu verletzen. Die Erfahrungen und Leistungen der Kirche auf diesem Gebiet wurden zu Wegweisern für den Gesetzgeber, der versucht, das Internet gesetzlichen Regelungen und Vorschriften zu unterwerfen, um Mißbräuche zu unterbinden.
Mit Hilfe der Zeitschrift Freedom hat die Kirche eine Anzahl von notorischen Internet-Kriminellen untersucht und an den Pranger gestellt, die mit ihrer Gesetzlosigkeit die Freiheiten in der On-Line-Welt bedroht hatten. Zusammen mit Internet-Providern hat die Kirche auch bahnbrechende Arbeit für innovative Verfahren geleistet, die den freien Austausch von Gedanken, Informationen und öffentliche Debatten auf dem Internet erleichtern, während sie gleichzeitig die Rechte sichert, die das Gesetz Urhebern garantiert, deren Werke von öffentlichem Interesse sind.
Als Vernunft und das Recht unbeachtet blieben, hat die Kirche rechtliche Schritte eingeleitet, um die unautorisierte Vervielfältigung und Verbreitung des urheberrechtlich geschützten Eigentums von Scientology zu verhindern. Das führte zu gerichtlichen Präzedenzurteilen, die die Freiheiten und Rechte aller schützen, die auf der Informations-Autobahn reisen.
Das Engagement der Kirche hat sowohl der Freiheit als auch dem Internet genützt. Wie der führende Internet-Kolumnist und Anwalt Jonathan Rosenoer bemerkte: „Das Internet wird sich nie ausweiten, wenn die Menschen nicht die Möglichkeit haben, ihre kreative Arbeit durch ein strenges Copyright-System zu schützen. Die Gerichtsfälle der Scientology-Kirche helfen mit, das zu entwickeln.”
Mitglieder der Kirche arbeiten Seite an Seite mit Cyberspace-Experten, wie dem „Vater des Internets” Vinton Cerf, und mit hochrangigen Fachleuten für die rechtlichen Aspekte, um mit ihnen neue Wege zu finden, die das Internet vor Mißbrauch schützen. Da sie beobachtet hat, daß normalerweise Technologien existieren oder entwickelt werden können, die die Cyberspace-Probleme lösen, hat die Kirche Initiativen unterstützt, die zu Software führten, mit denen ein User unerwünschten Inhalt „abdecken” oder blockieren kann, ohne daß die Regierung eingreifen oder zensieren muß.
Die Lösung der Internet-Probleme darf keine Einschränkung der Meinungsfreiheit beinhalten. Deshalb tragen die Bestrebungen von Mitgliedern der Kirche wesentlich dazu bei, das Internet zu stärken, und sie helfen, es von lästigen Vorschriften frei zu halten, während sie gleichzeitig die Rechte kreativer Künstler und anderer Autoren schützen.











