Namensgebungszeremonie
| Lehre, Ziele und Ausübung der Scientology - Andachten, Zeremonien und Predigten |
Zwar läßt sich die Namensgebungszeremonie der Scientology für neugeborene Kinder mit der christlichen Taufe vergleichen, sie verleiht aber der Lehre der Scientology Ausdruck, daß jedes neugeborene Kind ein geistiges Wesen ist, das zuvor gelebt hat und erneut leben wird. Der Geistliche stellt den Eltern und Paten das Kind vor, sagt dem Kind den Namen, der ihm gegeben wurde, und heißt es in der Gemeinde willkommen.
Eltern und Paten werden an folgende Verantwortung erinnert (Auszug): „[ ... ] Und Ihr als Zeugen müßt auch wissen, was dies – nur kurz – nun auf sich hat: Es sei ihm [dem Kind] jede Möglichkeit geboten, zu lernen, was die Regeln sind, nach denen wir das Spiel hier spielen, das man Leben nennt, und daß wir alle, die wir hier zugegen, tun was wir können, ihn anzuleiten, so wie wir's auch lernten auf unserm Lebensweg, den wir zurückgelegt. Doch nie vergeßt: Das Leben ... [Name des – hier männlichen – Kindes im Genitiv] gehört ihm allein, und schließlich ist es seine Sache, welche Wahl er trifft für seinen Lebensweg und wie er dieses Spiel dann führt. Und sollt' er später sich entscheiden, den Weg, der uns allein recht schien, nicht einzuschlagen, selbst auch dann ist es sein gutes Recht ...“











