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Scientology: Sekte oder Religion? - Fragen zum Scientology Glauben

Interview mit Scientology Gründer L. Ron Hubbard - Foto: Copyright (c) 1995-2011 Church of Scientology International. Alle Rechte vorbehalten.Mr. Hitchmann: Man kann also sowohl Scientologe als auch Katholik und Anglikaner sein?

Mr. Hubbard: Oh ja. Es liegt klar auf der Hand, dass wir Menschen vieler Konfessionen in der Scientology haben, und es ist eines der Prinzipien der Scientology; jeder kann Scientologe sein, ungeachtet von Rasse, Hautfarbe, Bekenntnis.

Mr. Hitchmann: Dann ist Scientology genau genommen keine Religion?

Mr. Hubbard: Scientology könnte man – man könnte sie eine Religion der Religionen nennen. Man wird tatsächlich feststellen, wenn man sich die verschiedenen religiösen Lehren und dergleichen anschaut, dass der Mensch in der Religion viele Lösungen für sein künftiges Überleben hat und dass er in der Religion viele Erklärungen des Daseins besitzt. Klärt man dies nun auf, so empfinden verschiedene Religionen das als Erweiterung sowie als Klarstellung ihrer selbst und sind erpicht festzustellen, wie dies ihre eigene Religion erläutert oder aufhellt.

Mr. Hitchmann: Halten Sie die Sicht spezifischer Religionen für beschränkt?

Mr. Hubbard: Nein, nein, nein. Jeder Mensch hat das Recht zu glauben, was er möchte. Ich habe nichts am Glauben von Menschen auszusetzen. Aber Religion hatte so viele Fassetten, dass der Hauptgrund für Auseinandersetzungen im Leben der ist, dass viele Leute an so vielen verschiedenen Orten so verschiedene Ansichten darüber haben, was das Leben und Gott bedeutet. Könnte Scientology die in Einklang bringen, wäre dem Menschen sehr geholfen.

Mr. Hitchmann: Glauben Sie, das ist möglich?

Mr. Hubbard: Ich glaube es nicht nur, ich weiß, dass es so ist. Wir konnten schon oft bei verschiedenen religiösen Spannungen enormes Wissen und Erleichterung vermitteln und Licht in die Situation bringen, ohne auch nur einen Moment die jeweiligen Glaubenssätze zu debattieren. Religion ist im Grund ein Bestreben, den Menschen gut zu machen, eine bessere Gesellschaft für ihn zu schaffen, und Scientology tut all das. So hilft sie naturgemäß allen Religiösen oder Geistlichen, deren eigene Ziele zu erreichen.

Auszug aus dem gefilmten Interview mit L. Ron Hubbard (1966 in Simbabwe)

 

Fumio Sawada, Achter Träger der Geheimnisse Des Yu-itsu-Shinto machte in seiner Religionsexpertise "Scientology im Verhältnis zu anderen Religionen" (1. April 1996) folgende Feststellung:

Die Scientology-Studenten scheinen daher nicht nur aus allen Gesellschaftsschichten und Nationalitäten zu kommen, auch ihre religiöse Herkunft ist äußerst unterschiedlich. In Japan und im Osten ist es durchaus üblich, mehr als einer Religion anzugehören. In Fortführung dieser Tradition geben einige der japanischen Studenten daher nicht ihre anderen Religionen auf, sondern sie benutzen nach Auffassung des Verfassers ihr Studium der Scientology dazu, um ihr vorheriges Religionsbekenntnis und ihren Glauben an Gott zu verstärken. Diese Vorstellung ähnelt in etwa den Praktiken der relativ neuen Shinto-Religion, Seico-no-Ie, deren Anhänger auch vom Buddhismus, Christentum und anderen Religionen kommen. Seite 4

 

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