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Häufig gestellte Fragen über Scientology

Das Scientology E-Meter - Definition

Das Scientology E-Meter ist die Abkürzung für Elektropsychometer. Es ist ein religiöses Hilfsmittel zur Erleichterung des Auditings für den Auditor.

Bereits 1951wurde das Elektropsychometer Mathison, Modell B von Auditoren verwendet.

 

Scientology E-Meter - Verwendung

Nur ein Geistlicher oder ein sich in Ausbildung befindlicher Geistlicher der Scientology Kirche darf ein Scientology E-Meter verwenden, um dem Preclear zu helfen, Bereiche seelischer Not oder Belastung aufzufinden und zu konfrontieren.

 

Das Scientology E-Meter ist kein Lügendetektor - Fragen, Technik

Von sich aus bewirkt das Gerät nichts und dient auch nicht als Lügendetektor. 

Das Scientology E-Meter ist ein elektronisches Instrument, das den geistigen Zustand eines Menschen und dessen Veränderung misst und das Auditing präziser und schneller macht; es ist weder zur Diagnose noch zur Behandlung oder Prävention von Krankheiten gedacht.

Um zu verstehen, wie das Scientology E-Meter funktioniert, ist es wichtig, einige der grundlegenden Prinzipien der Scientology zu verstehen.

Der Mensch besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: dem Verstand, dem Körper und dem Thetan. Der Thetan ist ein unsterbliches geistiges Wesen – das Individuum selbst. Der Thetan bewohnt einen Körper und hat einen Verstand, der aus einer Ansammlung von geistigen Eindrucksbildern besteht.

Die Bilder im Verstand enthalten Energie und Masse. Die Energie und Kraft der Bilder schmerzhafter oder bestürzender Erlebnisse können sich nachteilig auf den Menschen auswirken. Man bezeichnet diese schädliche Energie oder Kraft als Ladung.

Wenn jemand die Elektroden eines betriebsbereiten E-Meters hält, fließt ein geringer elektrischer Strom (ungefähr 1,5 Volt – weniger als in einer Taschenlampenbatterie) durch die Kabel und den Körper und wieder zurück ins Scientology E-Meter. (Dieser elektrische Strom ist so minimal, dass man ihn nicht spürt, wenn man die Elektroden hält.)

Wenn jemand an etwas Bestimmtes denkt, auf ein Bild in seinem Verstand schaut, ein Geschehnis wiedererlebt oder irgendeinen Teil des reaktiven Verstandes verlagert, bewegt und verändert er wirkliche geistige Masse und Energie.

Diese Veränderungen im Verstand beeinflussen den winzigen Strom elektrischer Energie, der vom E-Meter erzeugt wird, und verursachen dadurch, dass sich die Nadel auf der Skala bewegt. Die verschiedenen Nadelbewegungen des Scientology E-Meters haben bestimmte Bedeutungen und der Auditor muss alle Reaktionen vollständig verstehen. In der Ausbildung muss der Auditor u. a. den Hubbard-Kurs für die professionelle E-Meter-Handhabung absolvieren um eine korrekte Verwendung des E-Meters sicherzustellen.

 

L. Ron Hubbard zum Scientology E-Meter - Kein Lügendetektor

Bereits 1951wurde das Elektropsychometer Mathison, Modell B von Auditoren verwendet.

L. Ron Hubbard verwendete diese E-Meter um die Zeitspur zu kartieren und schreibt dazu in seinem Buch "SCIENTOLOGY: Die Entwicklungsgeschichte des Menschen":

Die Untersuchung dieser Zeitspur begann vor einigen Jahren und wurde sporadisch bei vielen Preclears durchgeführt. Verschiedene Geräte, wie zum Beispiel der Elektroenzephalograf und der Lügendetektor der Polizei, wurden eingesetzt, um diese Untersuchung voranzutreiben. Sie waren jedoch für meine Zwecke ungeeignet und unzulänglich. Schließlich widmete Volney Mathison diesem Problem seine geniale Begabung für Elektronik und erfand das Elektropsychometer. Dieses Instrument hatte eine sehr viel größere Reichweite und Kapazität als alles, was bis dahin bekannt war. Es ist auf dem Gebiet physioelektrischer Messungen ohnegleichen und verhält sich, im Vergleich zu den vorhandenen Geräten, wie das Elektronenmikroskop zu einem Quarz, durch den man etwas betrachtet.

 

In dem gefilmten Interview aus dem Jahr 1966 (Simbabwe) äußert sich L. Ron Hubbard zum Scientology E-Meter:

Mr. Hitchmann: Benutzen Sie ein Gerät zum Prozessing?

Mr. Hubbard: Ja, ein E-Meter. Diesem Gegenstand haften viele Missverständnisse an. Das E-Meter zeigt einfach Bereiche von Aberration auf. Der Lügendetektor ist natürlich kein Lügendetektor, er findet nur Nichtübereinstimmungen. „Hast du die Frau ermordet?“, ergibt natürlich eine Anzeige, wenn der Befragte den Mord nicht billigt. Dafür kommt er dann auf den elektrischen Stuhl. Der Lügendetektor zeigt also nur die Verstimmung über die Idee, jemanden zu ermorden. Fragt man nun nach, warum sie ihn verstimmt, könnte ein vergessener Mord an einem Verwandten auftauchen. Diesen Lebensabschnitt hellt er also auf, sodass er sich klärt.

 

Cyrill Allen berichtet über die ersten E-Meter

Cyrill Allen bildete mit seinem Vetter und Partner Eric Fowler ein britisches Ingenieurduo, das sich als Erfinder von Dingen hervortat, die von Anti-Nazi-Radarsystemen bis zum Fernsehen reichten. Als sie zum ersten Mal das Saint Hill Manor betraten, waren sie bereits als Experten für elektrische Präzisionsinstrumente bekannt. Plötzlich nahmen sie aber in der Geschichte einen neuen Platz ein - sie entwickelten die ersten zuverlässigen E-Meter.

Die Geschichte ihrer Erfahrungen mit L. Ron Hubbard, der nicht nur den Zusammenbau der E-Meter überwachte, sondern auch ihr Denken erforschte - er ließ sogar Eric Fowler die Dosen aufnehmen, um sich mit dessen Unfähigkeit, mentale Bilder zu sehen, zu befassen -, spricht Bände und vermittelt einem einen Eindruck davon, welche Begeisterung diese wertvollen Stunden mit L. Ron Hubbard zusammen hervorriefen. Es folgt ein kurzer Auszug.

„Das erste Treffen mit Ron ... er war groß mit einem breiten Lächeln. ,Willkommen!', sagte er mit seinen großen Händen. Wir gaben uns die Hand. ,Setzen Sie sich doch.' Wir nahmen vor seinem Schreibtisch Platz. Und er begann mit uns zu reden. Übrigens sagte er fast immer: ,Ich habe nur zehn Minuten Zeit', und dann verbrachte man ausnahmslos so ungefähr zwei oder mehr Stunden mit ihm.

Er sagte nun: ,Haben Sie je daran gedacht, ein Instrument zum Messen kleiner elektrischer Pulse oder Widerstandsveränderungen herzustellen?' Ich sagte: ,Nein, aber wir werden es versuchen.' Darauf sagte er: ,Gut, würden Sie das tun und eins für mich bauen, damit ich sehen kann, welche Fortschritte Sie dabei machen?'

Man muss sich vor Augen halten, dass wir - selbst wenn dies die ersten Tage des E-Meters waren - nicht viele Stunden mit ihm verbrachten.

Wir befassten uns während einer langen Zeit mit der Entwicklung des E-Meters, aber eigentlich war Ron der direkte Ursprung der Entwicklung des E-Meters. Da fühle ich mich gut darüber. Ehrlich gesagt, ich bin immer noch irgendwie stolz, wenn ich seinen Namen sehe. Oder wenn ich in die Bibliothek gehe und seine Bücher sehe und denke: ,Ich kannte ihn.'

 

 

Chronologische Liste der Scientology E-Meter

  • 1951 Elektropsychometer Mathison, Modell B
  • 1952 Mathison-Projektions E-Meter, Modell A
  • 1952 Mathison, Modell H-52-IR
  • 1952 Minimeter Mathison, Modell L
  • 1950er - Das Koffer-Meter
  • 1952 Mathison Elektropsychometer H-53-DS
  • 1953 Mathison Elektropsychometer HM-4
  • 1954 Mathison Elektropsychometer E-54
  • 1954 Mathison Elektropsychometer E-400
  • 1958 Das blaue amerikanische Hubbard-Meter
  • 1958 Das blaue amerikanische Hubbard-Projektions-Meter
  • 1958 Das "Grüne und Goldene" Hubbard-Meter für Grossbritannien
  • 1959 Hubbard Mark I E-Meter
  • 1960 Hubbard Mark II E-Meter
  • 1960 Hubbard Mark III E-Meter
  • 60er Jahre - Das hörbare E-Meter
  • 1961 Hubbard Britische Mark IV E-Meter
  • 1962 Hubbard Britische Mark V E-Meter
  • Das Azimut-Ausrichtungs-Meter
  • 1969 Amerikanisches Delta Mark V E-Meter
  • 1977 Amerikanisches Hubbard Mark V E-Meter
  • 1978 Hubbard Professionelle Mark VI
  • 1988 Hubbard Professionelle Mark VII E-Meter
  • 1996 Hubbard Professionelle Mark Super VII Quantum E-Meter

 

Experten zum Scientology E-Meter - Technik, Verwendung

M. Darrol Bryant, Dr. Phil. Professor für Religion und Kulturformen, Renison College Universität Waterloo Ontario, Kanada schreibt in seiner Studie Scientology: Analyse und Prüfung einer neuen Religion zum Scientology E-Meter:

Im Auditing wird ein religiöses Hilfsmittel, ein „E-Meter“, verwendet, um dem Gemeindemitglied zu helfen, diese negativen Barrieren auf dem Weg zu „Clear“ zu erkennen und zu überwinden...

Diese Praktiken haben ihre Parallelen in den spirituellen Disziplinen anderer Traditionen, die auf ähnliche Weise versuchen, die immanente spirituelle Natur einer Person zu erwecken. Die Technologie des E-Meters ist zwar in diesem Jahrhundert auf Scientology beschränkt, nicht aber die Idee, die dahinter steckt. Sie entspricht der Rolle der Mandalas in einigen buddhistischen Traditionen oder der Meditationen mit Hilfe externer Hilfsmittel in anderen östlichen Traditionen.

 

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