Hackergruppe Anonymous und Ursula Caberta (Scientology-Kritikerin)
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Hackergruppe Anonymous und Ursula Caberta (Scientology-Kritikerin)
Von den amerikanischen Behörden strafrechtlich verfolgt – in Hamburg von der Innenbehörde hofiert
Die letzte Ausgabe der Freiheit enthüllte, wie Ursula Caberta maskierte Mitglieder der Hackergruppe Anonymous bei ihrer angekündigten Pressekonferenz am 4. September 2008 in der Hamburger Handwerkskammer benutzen will.
Freiheit ist es gelungen, Informationen über vier dieser Leute zu erhalten, die aus dem Schatten getreten sind, um ihr wahres Gesicht zu zeigen.
Voriges Jahr präsentierte Caberta einen Christian Markert als angeblich hochrangiges Ex-Mitglied der Scientology Kirche. Durch einfache journalistische Recherchen der Medien, wie zum Beispiel des Senders SWR, wurde herausgefunden, dass Markert ein vorbestrafter Hochstapler ist. Wer auch immer seinen Worten Glauben schenkt, ist nur daran interessiert, seinen bequemen Job bei der Behörde zu behalten aber nicht daran, ob er die Wahrheit spricht.
Mit der Hackergruppe Anonymous werden auf Kosten der Steuerzahler vier Personen als angebliche „Experten” über Scientology nach Deutschland eingeflogen, deren alleiniges Interesse dem Gelde gilt, da sie dies am dringendsten benötigen. Darunter befindet sich ein ehemaliger Produktionsassistent für Scientology Lehrfilme, ein arbeitsloser Schauspieler, ein Anwalt, dem die Zulassung wegen des Missbrauchs von Mandantengeldern in den USA zeitweilig entzogen wurde, und ein bankrotter Nachtarbeiter der amerikanischen Post, der alleine bei seiner Mutter lebt und der letztmals vor 25 Jahren für die Scientology Kirche tätig war.
Dass Caberta diese Leute hofiert und vorführt, zeigt ihre Verzweiflung, mit der sie an ihrem Job festzuhalten und ihre Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen versucht.
Anonymous, deren Mitglieder üblicherweise in grotesken Masken aufmarschieren und mit verbotener Nazi- Propaganda herumspielen, ist in den USA im Visier der Ermittlungsbehörden. In Deutschland werden diese Leuten von der Hamburger Innenbehörde hofiert.
Letztes Jahr deckten die Medien Cabertas Betrug an der Öffentlichkeit mit einem notorischen Hochstapler namens Christian Markert auf. Sollen die Medien dasselbe doch in diesem Jahr wiederholen und sich weigern, Teil von Cabertas erneuter Scharade zu werden.
Hackergruppe Anonymous
Im Mai 2008 attackierte die selbst ernannte „Internet Hate Machine“ Anonymous eine Website, die zur Hip- Hop-Szene gehört und jeden Monat über 1,5 Millionen Besucher verzeichnet. Die Website www.sohh.com war mit Nazi-Symbolen und anderen rassistischen Bildern verunstaltet worden, die sich vornehmlich gegen Afroamerikaner und damit gegen das hauptsächliche Zielpublikum des Betreibers richteten. Die Verwendung von Nationalsozialistischen Symbolen illustriert den extremistischen Hintergrund dieser Gruppe.
Nach der Internet-Attacke veröffentlichte der Leiter von sohh.com folgende Erklärung:
„Scheinbar haben es Hacker speziell auf schwarze, asiatische, jüdische und Latino-Jugendliche abgesehen, die sich zur Hip-Hop-Szene zählen … . Auch andere Websites, wie die Foren „AllHipHop“ und „Dat- Piff“, wurden diese Woche beschädigt oder bedroht. ... Da dies auch eine Angelegenheit von internationalem Ausmaß ist, beschäftigt sich sowohl das FBI als auch die Strategic Alliance Cyber-Crime Working Group damit.“
Am 7. November 2007 erschoss der 18-jährige Pekka-Eric Auvinen aus Finnland neun Personen in einem Gymnasium in Jokela, bevor er sich selbst das Leben nahm. Kurz zuvor hatte er sein Vorhaben auf einem Internet- Message-Board von „Anonymous“ mit folgenden Worten angekündigt: „Heute werde ich ein paar Leute vom Jokela-Gymnasium im Namen von Anonymus töten.“ Wenige Stunden vor dem Massenmord hatte er auch ein Video mit dem Titel „Jokela High School Massacre - 11/7/2007“ ins Internet gestellt.
Am 8. Dezember 2007 wurde in Australien das 20-jährige „Anonymous“- Mitglied Jarrad Willis wegen einer Internetmitteilung festgenommen, in der er angekündigt hatte, dass er so viele Menschen wie möglich erschießen werde, bis ihn die Polizei außer Gefecht setzen würde. Einen Tag vor seinem Gerichtstermin am 8. Juli 2008 beging Willis Selbstmord. Ihm wurden mehr als 70 Straftaten zur Last gelegt.
Am 10. Dezember 2007 bewaffnete sich das 24-jährige „Anonymous“-Mitglied Matthew Murray aus Colorado mit zwei Sturmgewehren, drei Handfeuerwaffen und mehr als 1000 Schuss Munition. In Anlehnung an das Columbine- High-School-Massaker hatte er seinen Plan auf der von Anonymous frequentierten Website 4chan.org bekannt gegeben. Murray erschoss vier Menschen und sich selbst, fünf weitere wurden verletzt.
Marc Headley
Marc Headley ist ein ehemaliger Mitarbeiter eines Filmstudios der Kirche in Kalifornien. Er hat sich mit Hackergruppe Anonymous verbündet, um seine eigenen Rachegelüste gegen seine früheren Glaubensgenossen zu befriedigen.
Er war zu keiner Zeit in leitender Funktion in irgendeiner Scientology Organisation tätig. Headley war nicht einmal am Rande mit Führungsaufgaben befasst.
Im Gegensatz zu seiner inflationären Selbstdarstellung beschränkt sich seine Erfahrung als Mitarbeiter auf die Tätigkeit eines Produktionsassistenten und Fliessbandarbeiters.
Nachdem er bei diesen Tätigkeiten versagt hatte, wurde er bei einfachen Montagearbeiten eingesetzt in der Hoffnung, er könne diese zufriedenstellend erledigen. Auch hierbei versagte er. Er verliess die Kirche im Jahre 2005 unmittelbar nachdem aufgedeckt worden war, dass er Gelder der Kirche in Höhe von 15 000 $ veruntreut hatte. Über ebay hatte er Ausrüstungsgegenstände der Kirche ohne Genehmigung verkauft und das Geld auf sein persönliches Bankkonto überwiesen. Dir Kirche gelang es, etwa 13 000 $ davon sicherzustellen. Der Verbleib der restlichen Summe ist bis heute ungeklärt.
Es ist nichts verkehrt mit den Aufgaben, die Headley in der Kirche inne hatte, und viele Mitarbeiter führen diese mit Freude aus. Headley muss jedoch klar geworden sein, dass er mit seinen früheren Aufgaben in der Kirche als unbedeutendes kleines Licht keine Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hätte erregen können. Daher blieb er nicht bei der Wahrheit und machte sich zum hochrangigen Mitarbeiter, der er niemals war.
Es verwundert nicht, dass Marc Headley die hasserfüllten und gewaltsamen Pläne der Hackergruppe Anonymous unterstützt. Die Zeit seiner Tätigkeit für die Kirche ist mit Berichten über unethisches Verhalten gespickt, darunter mehrere Vorkommnisse körperlicher Gewaltanwendung gegen andere Mitglieder – in einem Fall gegen ein junges Mädchen und einen Jungen, die sich beide nicht zur Wehr setzen konnten.
Jason Beghe
Jason Beghe ist ein ehemaliger Schauspieler einer Fernsehserie. Er war niemals Mitarbeiter einer Kirche noch hatte er sonst jemals eine leitende Funktion in irgendeiner Kirche inne. Er hat keinerlei Erfahrung oder Wissen über die Strukturen oder Tätigkeiten innerhalb einer Scientology Kirche. Eine Zeitung beschrieb ihn kürzlich als „den Schauspieler, an den Sie sich wahrscheinlich nicht erinnern“. Er wurde hin und wieder von der Kirche als Schauspieler engagiert und dafür bezahlt.
Eine Weile, nachdem Beghe die Kirche verlassen hatte, versuchte er, öffentliche Aufmerksamkeit für sich selbst zu erzeugen, indem er eine lange Hetzrede von sich aufzeichnete und im Internet veröffentlichte. Die gewünschte Wirkung blieb aus und eine etablierte Internetzeitung beschrieb das Video als Beleg für das „derzeitige Stadium seines Wahnsinns“. Dieses besserte sich auch dann nicht, als Beghe seine Unterstützung der Hackergruppe „Anonymous“ bekannt machte. Hier jedoch wurde Caberta auf ihn aufmerksam, setzte ihn auf die Rednerliste ihrer Veranstaltung und machte einige Steuergelder locker, um ihn nach Hamburg einzufliegen.
Larry Brennan
Larry Brennan ist ein weiterer Unterstützer der Hackergruppe Anonymous, der auf Kosten der Behörde nach Hamburg eingeflogen wird. Caberta hält ihn für wichtig, weil er angeblich Informationen über Rechtsangelegenheiten der Scientology Kirche und die Errichtung der gegenwärtigen körperschaftsrechtlichen und kirchlichen Strukturen haben soll.
Tatsächlich war er zuletzt vor 25 Jahren in einer mit Körperschaftsfragen befassten Abteilung der Kirche tätig und hat dort Anwälten und Steuerberatern der Kirche zugearbeitet.
Er hat jedoch weder eine berufliche Ausbildung in diesen Bereichen noch war er in den letzten 25 Jahren bei der Kirche überhaupt tätig. Brennan hat damit keinerlei Kenntnisse über die heutige Struktur und Organisation der Kirche. So war er beispielsweise im Oktober 1993 bereits nicht mehr in der Abteilung für körperschaftsrechtliche Angelegenheiten tätig. Zu diesem Zeitpunkt beendete das amerikanische Finanzamt IRS seine zwei Jahre andauernde Prüfung eines Antrags der amerikanischen Kirchen auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit wegen Förderung der Religion. Er hat auch keinerlei Kenntnis von den umfangreichen Unterlagen, die eine vier Meter lange Regalwand füllen und von der Steuerbehörde jahrelang in Washington DC öffentlich zur Einsicht auslagen und an denen er zu keiner Zeit interessiert war. Sie dienten der US Steuerbehörde als Grundlage für die Prüfung des Antrags auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit aller Scientology Kirchen in den USA. Das Ergebnis dieser besagten Prüfung, die als die größte in die Geschichte der Steuerbehörde einging, ist weithin bekannt. Alle Scientology Kirchen in den USA samt ihrer karitativen Programme wurden als gemeinnützig anerkannt und von der Steuer befreit.
Graham Berry: Der Anwalt der Hackergruppe Anonymous
Graham Berry ist ein Rechtsanwalt, der behauptet, die Hackergruppe Anonymous zu vertreten, und einer der Vortragsredner bei der geplanten Konferenz in Hamburg. Caberta bringt Berry nach Hamburg, damit er über den angeblichen Missbrauch des amerikanischen Rechtssystems durch Scientology sprechen kann. In all seinen Jahren als Anwalt hat Graham Berry beständig jedes einzelne Verfahren gegen die Scientology Kirche oder einzelne Mitglieder verloren, was ihn in den Bankrott getrieben hat. Aufgrund seiner unbegründeten und schikanösen Klagen wurde Berrys Anwaltslizenz für 18 Monate ausgesetzt. In Kalifornien darf er ohne spezielle Genehmigung des Gerichts keine Klage mehr einreichen. Vor diesem Hintergrund behauptet er natürlich, dass „alle gegen ihn sind“... . Nichts illustriert die Unaufrichtigkeit von Caberta deutlicher, als ihr Versuch, mit Hilfe von Berry ihre Unwahrheiten der deutschen Öffentlichkeit aufzudrängen.
Als einer ihrer engagiertesten Unterstützer nimmt Berry regelmäßig an den maskierten Protesten and „Razzien” der Hackergruppe Anonymous in Los Angeles teil.
Graham Berry kann auf eine lange Geschichte des Missbrauchs des amerikanischen Rechtssystems zurückblicken. Im Mai 2002 wurde seine Zulassung als Rechtsanwalt wegen fortgesetzter mutwilliger und schikanöser Klagen sowie dem Mißbrauch von Mandantengeldern vorübergehend entzogen.
Berry übt seine Gewohnheit, mutwillige und schikanöse Klagen einzureichen, bis zum heutigen Tage aus. Mit der Behauptung, die Hackergruppe Anonymous zu vertreten, schickt er langatmige Tiraden an amerikanische Behörden. Aus einer kürzlich an ihn abgeschickten Antwort wird jedoch deutlich, dass er nicht ernst genommen wird. Ein Regierungsbeamter schrieb ihm, dass sie ernsthafte Arbeit zu tun hätten und wenn Leute verängstigt seien, sollten sie die Notfallnummer 911 anrufen.
Als Berry letzten Monat zur Überprüfung seiner Schuldensituation vorgeladen wurde und um ihn wegen der Nicht-Zahlung von 45 000 $ an geschuldeten Ordnungsgeldern zu befragen, engagierte er einige Mitglieder der Hackergruppe Anonymous, um dagegen zu demonstrieren.
Nachdem Caberta im Jahre 2007 den Hochstapler Christian Markert der Presse als ihre neueste Errungenschaft im Kampf gegen Scientology vorgestellt hatte, dauerte es nicht lange, bis die Medien den Betrug gegen sich und die Öffentlichkeit entdeckten. Auch dieses Mal sollten die Medien die Darstellung hinterfragen und erkennen, dass diese Veranstaltung nicht mehr als ein weiterer verzweifelter Versuch einer Behördenangestellten ist, ihre Arbeit zu rechtfertigen und ihre Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen. Das Ergebnis ihrer Tätigkeit sind nichts als Menschenrechtsverletzungen und die Kritik an Deutschland in über 50 Menschenrechtsberichten verschiedener Menschenrechtsorganisationen und die erhebliche Verschwendung von Steuergeldern.
Quelle: Zeitung FREIHEIT September 2008











