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Religiöse Diskriminierung - Heilsarmee

Florian Hassel berichtet in seinem Artikel Die Heilsarmee als Staatsfeind (greenpace magazin 2.01) über den Umgang mit Umweltschützern, in der Amtszeit des russischen Präsidenten Putin, in Russland. Konkret ging es um Grigorij Pasko, einen ehemaligen Fregattenkapitän, der vom Geheimdienst FSB wegen Spionage angeklagt worden ist. Er hatte 1997 ein Schiff der russischen Pazifikflotte dabei gefilmt, wie es flüssigen Atommüll im japanischen Meer verklappte. Der Artikel kritisiert auch den Umgang mit anderen Greenpeace Mitarbeitern und anderen Hilfsorganisationen wie der Heilsarmee in Russland. Florian Hassel dazu: 

Seitdem der Ex-KGB‘ler in den Kreml einzog, werden auch Umweltschützer, Bürgerrechtler und ausländische Helfer verstärkt schikaniert. Tobias Münchmeyer, Atomexperte von Greenpeace International, wird die Einreise verweigert; Rupert Neudeck von der Hilfsorganisation Cap Anamur bekam nach monatelanger Verzögerung erst dann ein Visum für eine Hilfsreise nach Inguschetien und Tschetschenien, als sich das Auswärtige Amt einschaltete. Das angesehene englische Hilfswerk Halo Trust, das sich in Tschetschenien an Minenräumungen beteiligte, beschuldigte der FSB der Spionage und des „Trainings tschetschenischer Terroristen“. Selbst die Moskauer Filiale der Heilsarmee soll ihre Tore schließen, weil sie als militärische Organisation aus dem Ausland den Sturz der russischen Regierung plane.

 

Auszug (Kursivschrift) aus dem Artikel Die Heilsarmee als Staatsfeind

 

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