Glaubt Scientology an Reinkarnation oder an frühere Leben?
| Scientology: Sekte oder Religion? - Fragen zum Scientology Glauben |
Reinkarnation ist ein genau umrissenes System und nicht Teil der Scientology. Es ist eine Tatsache, daß man, ohne die Aberrationen aus früheren Leben in Ordnung zu bringen, keinen Fortschritt macht.
Die allgemeine Definition des Ausdrucks Reinkarnation ist abgeändert worden und stimmt mit der ursprünglichen Bedeutung nicht mehr überein. Das Wort bedeutet heute soviel wie „als andere Lebensform wiedergeboren werden”, wohingegen die eigentliche Bedeutung ist: „wieder ins Fleischliche oder in einen anderen Körper hineingeboren werden”. Die Scientology-Lehre entspricht dieser ursprünglichen Definition von Reinkarnation.
Heute haben viele Menschen in Scientology die Gewißheit, daß sie vor diesem Leben bereits andere gelebt haben. Sie werden frühere Leben genannt, nicht Reinkarnationen.
Das Gebiet „frühere Leben” ist in Scientology kein Dogma, aber im allgemeinen erleben Scientologen während des Auditings frühere Leben und wissen dann, daß sie schon einmal gelebt haben.
In einem gefilmten Interview (1966 in Simbabwe) machte L. Ron Hubbard diesbezüglich folgende Aussage:
Mr. Hitchmann: Hat Scientology denn gar kein Dogma, z. B. Leben nach dem Tod?
Mr. Hubbard: Das Leben nach dem Tod ist, was es ist, und für Tatsachen kann man kein Dogma aufstellen. Es ist hochinteressant, dass ein Individuum sehr wohl nach dem Tod weiterlebt. Aber ich fürchte, die Frage ist zu technisch, um sie im Rahmen dieses Programms zu behandeln.
Die Vorstellung, daß man bereits vor der Identität des gegenwärtigen Körpers eine physische oder anders geartete Existenz hatte, ist nicht neu – aber aufregend.
Durch Scientology bekommt man die Möglichkeit, Verstimmungen und Aberrationen aus früheren Leben, die die Gegenwart negativ beeinflussen, in Ordnung zu bringen und dadurch frei zu werden.
Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, die Scientology untersucht haben, machten diesbezüglich folgende Feststellungen:
Die Idee, daß man nicht nur einmal lebt, ist alt und in den östlichen Religionen vollständig akzeptiert. Die Lehre und Praxis der Scientology gründen auf eben dieser Vorstellung, daß der Mensch ein geistiges Wesen ist, das Hubbard „Thetan“ nannte, und daß der Mensch in der Lage ist, seine vergangenen Leben aus der Erinnerung abzurufen und daß – als geistiges oder spirituelles Wesen – seine gegenwärtigen Lebensumstände von den Handlungen der Vergangenheit bestimmt werden. Es gibt in Japan über 180000 religiöse Vereinigungen, und ich würde erwarten, daß die meisten auf die eine oder andere Weise diese Vorstellung teilen. Diese Vorstellung geht natürlich nicht nur bis in die Zeit Buddhas zurück, sondern auch bis zu den Weden, dem Ursprung der großen indischen Religionen. Seite 5
"Scientology im Verhältnis zu anderen Religionen" (1. April 1996) von Fumio Sawada, Achter Träger der Geheimnisse Des Yu-itsu-Shinto











