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Humanitäre Projekte - Einsatz für Religionsfreiheit

Als Antwort auf die von antireligiösen Einflüssen ausgehenden Bedrohungen fanden in ganz Europa von der Scientology-Kirche organisierte Kampagnen für Religionsfreiheit statt.

In Frankreich versammelten sich 2.500 Scientologen in Straßburg, um eine „Erklärung für Religionsfreiheit” abzugeben, die von Vertretern des Europarats entgegengenommen wurde.

In Dänemark ist das dänische Forum für den Dialog zwischen Religionen, in dem auch die Scientology-Kirche ein aktives Mitglied ist, eine beachtete Stimme für Religionsfreiheit im ganzen Land geworden.

In Brüssel hat sich die Scientology-Kirche mit einer Reihe anderer Religionen, mit Wissenschaftlern und Menschenrechtsanwälten zusammengeschlossen und den „Rat für Menschenrechte und Religionsfreiheit” gegründet. Die Mitglieder aus ganz Europa repräsentieren ihre jeweiligen Kirchen und Organisationen bei Angelegenheiten im Zusammenhang mit Menschenrechten und insbesondere der Religionsfreiheit.

In ihrem Kampf gegen Versuche, die Religionsfreiheit einzuschränken oder zu negieren, haben die Scientology-Kirche und ihre Mitglieder den festen Standpunkt vertreten, daß Religionsfreiheit für alle Glaubensrichtungen gewahrt werden muß.

Nirgendwo hat dies mehr Gültigkeit als im heutigen Deutschland, wo Anschläge auf jüdische Friedhöfe verübt, die Wohnungen von Muslims in Brand gesetzt und andere religiöse Minderheiten mit regierungsamtlicher Unterstützung in der Presse verleumdet werden. Auch Scientology-Kirchen und einzelne Scientologen mußten sich hier heftigster Diskriminierung erwehren.

Da die deutsche Regierung diese Menschenrechtsverletzungen abstreitet, haben Scientologen die Wahrheit über die religiöse Diskriminierung in Deutschland durch Aufklärungskampagnen in großen internationalen Zeitungen publik gemacht.

Scientologen machten internationale Gremien auf die Diskriminierung religiöser Minderheiten in Deutschland aufmerksam, was weitreichende Konsequenzen für Religionsgemeinschaften und andere Gruppen hatte.

Der Sonderberichterstatter der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen prangerte in seinen Jahresberichten diejenigen Nationen vor der internationalen Gemeinschaft an, in denen die individuellen Freiheitsrechte am stärksten bedroht sind. Nach seinem elftägigen Aufenthalt in Deutschland und Besuchen bei Regierungsvertretern auf Bundes- und Landesebene sowie bei hochrangigen Vertretern und Mitgliedern von Minderheitsreligionen veröffentlichte er im März 1998 seine Befunde und führte darin ein weites Spektrum von religiösen Minderheiten auf, die Intoleranz, Argwohn und Diskriminierung ausgesetzt sind.

Zuvor hatte das amerikanische Außenministerium schon in fünf aufeinanderfolgenden Jahren in seinen Menschenrechtsberichten die von der deutschen Regierung geförderte Diskriminierung gegen religiöse und ethnische Minderheiten heftig kritisiert und vor dem zunehmenden Antisemitismus in Deutschland gewarnt.

Zu den anderen internationalen Menschenrechtsgremien, die ähnliche Kritik übten oder kritische Berichte veröffentlicht haben, gehören das UN-Menschenrechtskomitee in Genf, die Helsinki-Kommission der OSCE, ein aus Lords und Wissenschaftlern zusammengesetztes britisches Ad-Hoc-Menschenrechtskomitee und das Menschenrechtszentrum der Universität Essex in England. Insgesamt wurden rund 20 unabhängige Berichte veröffentlicht, die die Behandlung von religiösen und ethnischen Minderheiten in der Bundesrepublik rügten. 

Um auf diese Mißstände aufmerksam zu machen, wurden in Deutschland internationale Protestaktionen durchgeführt. Im Oktober 1997 trafen sich mehr als 10.000 Scientologen und Mitglieder anderer religiöser Konfessionen zu einer Großkundgebung in Berlin, um für die Religionsfreiheit von Menschen aller Glaubensrichtungen einzutreten. In einer Versammlung vor dem Brandenburger Tor lenkten die Demonstranten die Aufmerksamkeit der Welt auf die Menschenrechtsverletzungen der deutschen Regierung und forderten Religionsfreiheit in Deutschland für alle.

Während einzelne Vertreter der deutschen Regierung weiterhin Krieg gegen religiöse Minderheiten führten, blieben viele deutsche Gerichte standhaft und wahrten das grundgesetzlich garantierte Recht auf Religionsfreiheit. Die Scientology-Kirche und individuelle Scientologen gewannen eine große Anzahl von Gerichtsfällen, bei denen es um den Schutz der Religionsfreiheit ging.

Wenn die deutsche Gerichtsbarkeit die verfassungsmäßigen Rechte einer Religion bestätigt, bestätigt sie damit natürlich die verfassungsmäßigen Rechte jeder anderen Religion. Diese Urteile haben deshalb wesentlich zur Stärkung der Religionsfreiheit für alle Konfessionen in Deutschland beigetragen.

Die Scientology-Kirche hat sich im fortwährenden Einsatz für Religionsfreiheit aktiv darum bemüht, dem ehemaligen Jugoslawien, in dem der Krieg tobte, Frieden zu bringen. Zusammen mit der Bürgerkommission für Menschenrechte (CCHR) haben Scientologen aufgedeckt und den Bürgern Europas bekanntgemacht, daß führende Psychiater religiösen und ethnischen Haß in diesem Gebiet gesät und die „ethnische Säuberung” in Gang gesetzt hatten, die dazu führte, daß religiöse Minderheiten schikaniert und ein maßloses Blutvergießen auf dem Balkan verursacht wurde. Erst hierdurch wurde öffentlich bekannt, daß Psychiater diese Gewalttaten organisierten und nach einem Plan arbeiteten, der den „Rassenhygiene“-Strategien nationalsozialistischer Psychiater während des zweiten Weltkrieges sehr ähnlich ist. Einer der demaskierten Psychiater war der Serbenführer Radovan Karadzic, gegen den der Internationale Gerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfügte, um ihn zur Verantwortung ziehen zu können. CCHR hat dem Gerichtshof eine ausführliche Dokumentation zur Verfügung gestellt, um die Anklage gegen Karadzic zu untermauern.

Auch durch die Aufdeckung krimineller Aktivitäten von antireligiösen Gruppen – wie dem Cult Awareness Network (CAN) in den Vereinigten Staaten und ähnlichen Bewegungen in Europa – hat sich die Scientology-Kirche einen Namen gemacht. Sie enthüllte die brutale Vorgehensweise von CAN während seiner „Deprogrammierungs“-Aktivitäten und die dahinterstehende finanzielle Motivation. CAN war in gewalttätige „Deprogrammierungen” von Mitgliedern vieler verschiedener Religionen verwickelt, u.a. waren auch Mitglieder der römisch-katholischen Kirche, der Episkopalkirche, der Baptisten und Buddhisten betroffen.

1996 meldete CAN Konkurs an und wurde liquidiert, nachdem es eine Multimillionen-Dollar-Klage verloren hatte, die von dem Mitglied einer christlich orientierten Gemeinschaft eingereicht worden war. Er war von CAN-Deprogrammierern überfallen und gekidnappt worden. 1997 wurde CAN mit einem neuen multireligiösen Vorstand unter dem Vorsitz eines Geistlichen der Baptistenkirche und eines Professors einer theologischen Hochschule wiederbelebt, und sein ursprünglich formulierter Zweck wurde wiederhergestellt: „Die Öffentlichkeit über religiöse Rechte, Freiheiten und Verantwortungen zu informieren.” In diesem Sinne arbeitet CAN jetzt mit religiösen Gruppen aller Glaubensrichtungen zusammen, um Verständnis und Toleranz zu fördern.

Die Arbeit der Scientologen für Religionsfreiheit ist überkonfessionell. Sie wird von der Überzeugung getragen, daß die Freiheit, seinen Glauben frei wählen und ausüben zu können, eine der wichtigsten Säulen der Freiheit an sich darstellt, und daß die Rechte aller Menschen in Gefahr sind, wenn die Freiheitsgarantien auch nur einer Religion verletzt werden.

 

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