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Lehre, Ziele und Ausübung der Scientology - Glaubensbekenntnis, Codizes etc.

L. Ron Hubbard hat festgestellt, daß der Mensch sehr bestimmten und genauen Gesetzmäßigkeiten folgt, die in Axiomen niedergelegt werden können. Das allererste und grundlegendste dieser Axiome und das grundlegende Axiom der Dianetik ist: Das dynamische Prinzip des Daseins ist Überleben.

Die Axiome der Dianetik wurden im Herbst 1951 zusammengestellt, nachdem sie gewissenhaft über einen langen Zeitraum hinweg überprüft worden waren. Diese 194 Dianetik-Axiome enthalten eine Kodifizierung der Faktoren, die aller geistigen Aberration zugrunde liegen.

Axiom 1 Der Ursprung des Lebens ist ein Statik von charakteristischen und besonderen Eigenschaften.

Axiom 2 Zumindest ein Teil des Statiks, dasLeben genannt wird, wirkt auf das physikalische Universum ein.

Axiom 3 Jener Teil des Statiks des Lebens, der auf das physikalische Universum einwirkt, hat als sein dynamisches Ziel das Überleben und nur das Überleben.

Axiom 4 Das physikalische Universum kann auf Bewegung von Energie zurückgeführt werden, die im Raum durch Zeit operiert.

Axiom 5 Jener Teil des Statiks des Lebens, der sich mit den Lebensorganismen des physikalischen Universums befaßt, ist gänzlich mit Bewegung befaßt.

Axiom 6 Das Lebensstatik besitzt unter anderem die Fähigkeit, Materie zu lebenden Organismen zu mobilisieren und zu beleben.

Axiom  7 Das Lebensstatik ist mit einer Eroberung des physikalischen Universums befaßt.

Axiom 8 Das Lebensstatik erobert das materielleUniversum, indem es die physikalischen Gesetze des physikalischen Universums lernt und anwendet.

SYMBOL: Das Symbol für das LEBENSSTATIK, das hiernach verwendet wird, ist der griechische Buchstabe THETA.

Axiom 9 Beim Überleben Ordnung in das Chaos des physikalischen Universums zu bringen ist ein grundlegendes Vorgehen von THETA.

Axiom 10 THETA bringt Ordnung ins Chaos, indem es alles in MEST erobert, was für das Überleben förderlich sein mag, und alles in MEST zerstört, was gegen das Überleben sein mag, zumindest durch das Medium von Lebensorganismen.

SYMBOL: Das Symbol für das PHYSIKALISCHE UNIVERSUM, das hiernach verwendet wird, ist MEST, das aus den ersten Buchstaben der Wörter MATTER, ENERGY, SPACE, TIME (engl. für MATERIE, ENERGIE, RAUM und ZEIT) gebildet wird, oder der griechische Buchstabe PHI.

Axiom 11 Ein Lebensorganismus besteht aus Materie und Energie in Raum und Zeit, belebt durch THETA.

SYMBOL: Lebender Organismus oder lebende Organismen werden hiernach durch den griechischen Buchstaben LAMBDA dargestellt.

Axiom 12 Der MEST-Teil des Organismusfolgt den Gesetzen der Naturwissenschaften. Alles LAMBDA befaßt sich mit Bewegung.

Axiom 13 THETA, das durch LAMBDA operiert, wandelt die Kräfte des physikalischen Universums in Kräfte zur Eroberung des physikalischen Universums um.

Axiom 14 THETA, das auf Bewegung des physikalischen Universums einwirkt, muß ein harmonisches Maß an Bewegung aufrechterhalten.

Die Grenzen von LAMBDA sind eng, sowohl hinsichtlich thermischer als auch mechanischer Bewegung.

Axiom 15 LAMBDA ist der Zwischenschritt in der Eroberung des physikalischen Universums.

Axiom 16 Die Grundnahrung eines jeden Organismus besteht aus Licht und chemischen Stoffen.

Organismen können nur deshalb als höhere Stufen von Komplexitäten existieren, weil niedrigere Stufen von Konvertern vorhanden sind.

THETA entwickelt Organismen von niederen zu höheren Formen und erhält sie durch die Existenz niederer Formen von Konvertern.

Axiom 17 THETA bewirkt mittels LAMBDA eine Evolution von MEST.

Unter dieser Rubrik haben wir auf der einen Seite die Ausscheidungsstoffe von Organismen als jene sehr komplizierten chemischen Stoffe, die von Bakterien hervorgebracht werden, und auf der anderen Seite haben wir das materielle Aussehen der Erde, das durch Tiere und Menschen verändert wird; so verhindert zum Beispiel Gras die Erosion von Bergen, Wurzeln bringen die Felsen zum Bersten, Gebäude werden errichtet und Flüsse gestaut. Offensichtlich erfolgt mit dem Eindringen von THETA eine fortschreitende Entwicklung in MEST.

Axiom 18 Selbst innerhalb einer Spezies ist LAMBDA in unterschiedlichem Maße mit THETA ausgestattet.

Axiom 19 Die Anstrengung von LAMBDA ist auf Überleben gerichtet. Das Ziel von LAMBDA ist Überleben. Die Strafe für das Versagen, in Richtung auf dieses Ziel voranzuschreiten, ist zu unterliegen.

DEFINITION: Beharrlichkeit ist die Fähigkeit, in der Anstrengung in Richtung auf Überlebensziele beständig zu sein.

Axiom 20 LAMBDA erschafft, bewahrt, erhält, verlangt nach, zerstört und verändert MEST, nimmt es ein, gruppiert und zerstreut es.

LAMBDA überlebt, indem es Materie und Energie in Raum und Zeit belebt und mobilisiert oder zerstört.

Axiom 21 LAMBDA ist von optimaler Bewegung abhängig. Bewegung, die zu schnell ist, und Bewegung, die zu langsam ist, sind gleichermaßen gegen das Überleben.

Axiom 22 THETA und das Denken sind ähnliche Arten von Statik.

Axiom 23 Alles Denken befaßt sich mit Bewegung.

Axiom 24 Das Etablieren einer optimalen Bewegung ist ein Grundziel der Vernunft.

DEFINITION: LAMBDA ist ein chemischer Wärmemotor, der in Raum und Zeit existiert und durch das Lebensstatik motiviert und das Denken geleitet wird.

Axiom 25 Der Grundzweck der Vernunft ist die Berechnung oder Einschätzung von Anstrengung.

Axiom 26 Das Denken kommt mittels THETA-FAKSIMILES vom physikalischen Universum, von Entitäten oder von Aktionen zustande.

Axiom 27 THETA ist nur mit harmonischer Aktion oder mit optimaler Bewegung zufrieden und weist Aktion oder Bewegung oberhalb oder unterhalb seines Toleranzbereichs zurück oder zerstört sie.

Axiom 28 Der Verstand ist gänzlich mit der Einschätzung von Anstrengung beschäftigt.

DEFINITION: Der Verstand ist die THETA-Befehlsstelle eines jeden Organismus oder von Organismen.

Axiom 29 Die Grundirrtümer vernünftigen Denkens bestehen in dem Versagen, innerhalb von Materie, Energie, Raum und Zeit Unterscheidungen zu treffen.

Axiom 30 Richtigkeit ist korrekte Berechnung von Anstrengung.

Axiom 31 Falschheit ist immer Fehlberechnung von Anstrengung.

Axiom 32 THETA kann sich direkt oder auch mit Hilfe eines Zusatzes einsetzen.

THETA kann körperlichen Einsatz des Organismus auf die Umwelt lenken oder kann die Aktion zunächst durch den Verstand berechnen; oder es kann sich, wie im Fall der Sprache, durch Ideen erweitern.

Axiom 33 Schlußfolgerungen zielen darauf ab, Anstrengungen zu verhindern, aufrechtzuerhalten oder sie zu beschleunigen.

Axiom 34 Der gemeinsame Nenner aller Lebensorganismen ist Bewegung.

Axiom 35 Die Anstrengung eines Organismus zu überleben oder zu unterliegen ist die physikalische Bewegung eines Lebensorganismus zu einem gegebenen Zeitpunkt durch den Raum.

DEFINITION: Bewegung ist eine Veränderung in der Ausrichtung im Raum.

DEFINITION: Kraft ist Anstrengung, die nicht auf ein Ziel gerichtet ist.

DEFINITION: Anstrengung ist eine Kraft, die eine Richtung hat.

Axiom 36 Die Anstrengung eines Organismus kann darin bestehen, im Ruhezustand zu verbleiben oder in einer gegebenen Bewegung.

Statischer Zustand hat Position in der Zeit, aber ein Organismus, der positionsmäßig in einem statischen Zustand bleibt, setzt dennoch, wenn er lebendig ist, ein äußerst kompliziertes Bewegungsmuster fort, z.B. Herzschlag, Verdauungstätigkeit usw.

Die Anstrengungen von Organismen, zu überleben oder zu unterliegen werden durch die Anstrengungen anderer Organismen und von Materie, Energie, Raum und Zeit unterstützt, erzwungen oder bekämpft.

DEFINITION: Aufmerksamkeit ist eine Bewegung, die auf einem optimalen Anstrengungsniveau bleiben muß.

Aufmerksamkeit wird aberriert, indem sie sich löst und ziellos umherschweift, oder indem sie zu sehr fixiert wird, ohne umherzuschweifen.

Unbekannte Überlebensbedrohungen verursachen, wenn sie wahrgenommen werden, daß die Aufmerksamkeit umherschweift, ohne sich zu fixieren.

Bekannte Überlebensbedrohungen verursachen, wenn sie wahrgenommen werden, daß die Aufmerksamkeit sich fixiert.

Axiom 37 Das höchste Ziel von LAMBDA ist unendliches Überleben.

Axiom 38 Tod ist das Aufgeben eines Lebensorganismus oder einer Rasse oder Spezies durch THETA, wenn diese dem THETA bei seinen Zielen des unendlichen Überlebens nicht mehr dienlich sein können.

Axiom 39 Die Belohnung für einen Organismus, der sich mit Überlebenstätigkeit beschäftigt, ist Vergnügen.

Axiom 40 Die Strafe für einen Organismus, der es versäumt, sich mit Überlebenstätigkeit zu beschäftigen, oder der sich mit Nicht-Überlebenstätigkeit beschäftigt, ist Schmerz.

Axiom 41 Die Zelle und der Virus sind die Grundbausteine von Lebensorganismen.

Axiom 42 Der Virus und die Zelle sind Materie und Energie, die von THETA in Raum und Zeit belebt und motiviert werden.

Axiom 43 Theta mobilisiert den Virus und die Zelle in kolonieartigen Ansammlungen, um die potentielle Bewegung zu steigern und Anstrengung zu vollbringen.

Axiom 44 Das Ziel von Viren und Zellen ist Überleben im Raum durch Zeit.

Axiom 45 Der ganze Lebenszweck von höheren Organismen, Viren und Zellen ist der gleiche wie der des Virus und der Zelle.

Axiom 46 Kolonieartige Ansammlungen von Viren und Zellen können mit mehr THETA durchdrungen werden, als sie von Natur aus enthalten haben.

Lebensenergie verbindet sich mit jeder Gruppe, sei es mit einer Gruppe von Organismen oder einer Gruppe von Zellen, die einen Organismus bilden. Hier haben wir persönliche Entität, Individuation usw.

Axiom 47 Anstrengung kann von LAMBDA nur durch die Koordination seiner Teile in Richtung auf Ziele erreicht werden.

Axiom 48 Ein Organismus ist so ausgestattet, daß er von einem Verstand gelenkt und kontrolliert werden kann.

Axiom 49 Der Zweck des Verstands besteht darin, mit dem Überleben zusammenhängende Probleme zu stellen und zu lösen und die Anstrengung des Organismus gemäß diesen Lösungen zu lenken.

Axiom 50 Alle Probleme werden durch Einschätzungen von Anstrengung gestellt und gelöst.

Axiom 51 Der Verstand kann Position im Raum mit Position in der Zeit verwechseln. (Gegenanstrengungen, die Aktionssätze erzeugen.)

Axiom 52 Ein Organismus, der in Richtung auf Überleben geht, wird durch den Verstand dieses Organismus so gelenkt, daß Überlebensanstrengung verwirklicht wird.

Axiom 53 Ein Organismus, der in Richtung auf Unterliegen geht, wird durch den Verstand dieses Organismus so gelenkt, daß der Tod erreicht wird.

Axiom 54 Überleben eines Organismus wird erreicht, indem Anstrengungen überwunden werden, die sich seinem Überleben entgegensetzen. (Hinweis: Folgesatz für andere Dynamiken)

DEFINITION: Dynamik ist die Fähigkeit, Lösungen in die Tat umzusetzen.

Axiom 55 Überlebensanstrengung für einen Organismus umfaßt den dynamischen Schub seitens dieses Organismus zum Überleben seiner selbst, seiner Fortpflanzung, seiner Gruppe, seiner Unterart, seiner Art, aller Lebensorganismen, des materiellen Universums, des Lebensstatiks und möglicherweise eines Höchsten Wesens. (Hinweis: Liste der Dynamiken)

Axiom 56 Der Zyklus eines Organismus, einer Gruppe von Organismen oder einer Spezies ist Beginn, Wachstum, Wiedererschaffung, Verfall und Tod.

Axiom 57 Die Anstrengung eines Organismus ist auf die Kontrolle der Umwelt gerichtet, zum Wohle aller Dynamiken.

Axiom 58 Kontrolle über eine Umgebung wird durch die Unterstützung von überlebensförderlichen Faktoren entlang einer jeden Dynamik erreicht.

Axiom 59 Jede Art höherer Organismen wird dadurch erreicht, daß sich Viren und Zellen zu Formen entwickeln, die zu besseren Anstrengungen imstande sind, eine Umgebung zu kontrollieren oder darin zu leben.

Axiom 60 Die Nützlichkeit eines Organismus wird durch seine Fähigkeit bestimmt, die Umwelt zu kontrollieren oder Organismen zu fördern, welche die Umwelt kontrollieren.

Axiom 61 Ein Organismus wird von THETA in dem Maße zurückgewiesen, wie er bei seinen Zielen versagt.

Axiom 62 Höhere Organismen können nur in dem Maße existieren, wie sie durch die niederen Organismen unterstützt werden.

Axiom 63 Die Nützlichkeit eines Organismus wird durch die Ausrichtung seiner Bemühungen in Richtung auf Überleben bestimmt.

Axiom 64 Der Verstand nimmt sämtliche Daten aus der Umwelt wahr, speichert sie und ordnet sie entsprechend der Zeit ein, in der sie wahrgenommen worden sind, oder versäumt es, sie so einzuordnen.

DEFINITION: Eine Schlußfolgerung ist die THETA-FAKSIMILES einer Gruppe kombinierter Daten.

DEFINITION: Ein Datum ist ein THETA-FAKSIMILES physikalischer Aktion.

Axiom 65 Der Vorgang des Denkens ist die Wahrnehmung der Gegenwart und ihr Vergleich mit den Wahrnehmungen und Schlußfolgerungen aus der Vergangenheit, um in der unmittelbaren oder ferneren Zukunft Aktion zu veranlassen.

FOLGESATZ: Die Bemühung des Denkens besteht darin, Realitäten der Vergangenheit und der Gegenwart wahrzunehmen, um Realitäten der Zukunft vorherzusagen oder zu postulieren.

Axiom 66 Das Leben erzielt seine Eroberung des materiellen Universums durch den Vorgang, der aus der Umwandlung der potentiellen Anstrengung von Materie und Energie im Raum und durch Zeit besteht, um damit die Umwandlung weiterer Materie und Energie im Raum und durch Zeit zu erzielen.

Axiom 67 THETA enthält seine eigene Anstrengung des THETA-Universums, die sich in MEST-Anstrengung umsetzt.

Axiom 68 Der einzige Willkürfaktor in jedem beliebigen Organismus ist Zeit.

Axiom 69 Wahrnehmungen und Anstrengungen des physikalischen Universums werden von einem Organismus als Kraftwellen empfangen, wandeln sich durch FAKSIMILES in THETA um und werden so gespeichert.

DEFINITION: Randomität ist die Fehlausrichtung der Anstrengungen eines Organismus durch die inneren oder äußeren Anstrengungen anderer Lebensformen oder des materiellen Universums und wird dem physischen Organismus durch Gegenanstrengungen in der Umwelt auferlegt.

Axiom 70 Jeder Zyklus eines jeden Lebensorganismus verläuft von Statik zu Bewegung zu Statik.

Axiom 71 Der Zyklus der Randomität verläuft von Statik über Optimum durch eine Randomität, die ausreichend gleichbleibend oder ähnlich genug ist, um ein weiteres Statik zu bilden.

Axiom 72 Es gibt zwei Unterbereiche von Randomität: Daten-Randomität und Kräfte-Randomität.

Axiom 73 Die drei Grade der Randomität bestehen aus Minus-Randomität, optimaler Randomität und Plus-Randomität.

DEFINITION: Randomität ist ein zugehöriger Faktor und notwendiger Teil von Bewegung, wenn Bewegung sich fortsetzen soll.

Axiom 74 Zum Lernen ist optimale Randomität notwendig.

Axiom 75 Die wichtigen Faktoren in jedem beliebigen Bereich von Randomität sind Anstrengung und Gegenanstrengung. (Hinweis: Im Unterschied zu Beinahe-Wahrnehmungen von Anstrengung)

Axiom 76 Randomität unter Organismen ist für fortwährendes Überleben aller Organismen unerläßlich.

Axiom 77 THETA wirkt auf den Organismus sowie andere Organismen und das physikalische Universum ein, indem es THETA-FAKSIMILES in physikalische Anstrengungen oder Randomität von Anstrengungen umsetzt.

DEFINITION: Der Grad der Randomität wird anhand der Zufälligkeit von Anstrengungsvektoren innerhalb des Organismus, unter Organismen, unter Rassen oder Spezies von Organismen oder zwischen Organismen und dem physikalischen Universum gemessen.

Axiom 78 Die Intensität der Randomität nimmt in indirektem Verhältnis zur Zeit zu, in der sie sich abspielt, modifiziert durch die Gesamtheit der Anstrengung in dem Bereich.

Axiom 79 Anfängliche Randomität kann durch Randomitäten von größerer oder geringerer Größenordnung verstärkt werden.

Axiom 80 Bereiche von Randomität existieren in Ketten von Ähnlichkeit, die entlang der Zeit eingeordnet sind. Dies kann auf Wörter und Aktionen zutreffen, die in Randomitäten enthalten sind. Alle können jeweils ihre eigene Kette haben, welche entlang der Zeit eingeordnet ist.

Axiom 81 Geistige Gesundheit besteht aus optimaler Randomität.

Axiom 82 Aberration gibt es in dem Maße, wie es Plus- oder Minus-Randomität in der Umwelt oder in vergangenen Daten eines Organismus, einer Gruppe oder Spezies gibt. Dies wird durch die Selbstbestimmung modifiziert, mit welcher dieser Organismus, diese Gruppe oder Spezies begabt ist.

Axiom 83 Die Selbstbestimmung eines Organismus wird dadurch bestimmt, wie sehr er mit THETA ausgestattet ist, modifiziert durch Minus- oder Plus-Randomität in seiner Umgebung oder in seinem Dasein.

Axiom 84 Die Selbstbestimmung eines Organismus wird durch optimale Randomität von Gegenanstrengungen gesteigert.

Axiom 85 Die Selbstbestimmung eines Organismus wird durch Plus- oder Minus-Randomität von Gegenanstrengungen in der Umgebung reduziert.

Axiom 86 Randomität enthält sowohl die Zufälligkeit von Anstrengungen als auch das Ausmaß von Anstrengungen. (Hinweis: Ein Bereich der Randomität kann große Verwirrung enthalten, doch ohne großes Energievolumen ist die Verwirrung selbst unbedeutend.)

Axiom 87 Für einen Organismus ist die Gegenanstrengung am akzeptabelsten, die ihm scheinbar am ehesten hilft, sein Ziel zu erreichen.

Axiom 88 Ein Bereich schwerer Plus- oder Minus-Randomität kann Daten über jeden beliebigen der Themenkreise dieser Plus- oder Minus-Randomität absperren, die zu einem früheren Zeitpunkt stattfand. (Hinweis: Absperrungsmechanismen für frühere Leben, Wahrnehmungen, bestimmte Geschehnisse usw.)

Axiom 89 Restimulation von Plus-, Minus- oder optimaler Randomität kann in dieser Reihenfolge gesteigerte Plus-, Minus- oder optimale Randomität im Organismus hervorrufen.

Axiom 90 Ein Bereich von Randomität kann ein so großes Ausmaß annehmen, daß er dem Organismus gemäß seinen Zielen als Schmerz erscheint.

Axiom 91 Vergangene Randomität kann sich dem gegenwärtigen Organismus in Form von THETA-FAKSIMILES aufdrängen.

Axiom 92 Das Engramm ist ein Bereich schwerer Plus- oder Minus-Randomität von ausreichendem Ausmaß, um Bewußtlosigkeit hervorzurufen.

Axiom 93 Bewußtlosigkeit ist ein Übermaß an Randomität, das durch eine Gegenanstrengung aufgedrängt worden ist, welche genügend Kraft besitzt, um das Bewußtsein und die direkte Funktion des Organismus durch das Kontrollzentrum des Verstands zu trüben.

Axiom 94 Jede Gegenanstrengung, die die Herrschaft des Organismus über sich selbst oder über seine Umgebung fehlausrichtet, stellt Plus- oder Minus-Randomität her oder ist, wenn sie von ausreichender Größenordnung ist, ein Engramm.

Axiom 95 Vergangene Engramme werden dadurch restimuliert, daß das Kontrollzentrum in der gegenwärtigen Umwelt Umstände wahrnimmt, die diesem Engramm ähnlich sind.

Axiom 96 Ein Engramm ist ein THETA-FAKSIMILE von Atomen und Molekülen in Fehlausrichtung.

Axiom 97 Engramme fixieren die emotionelle Reaktion als diejenige emotionelle Reaktion, die der Organismus während des Empfangs der Gegenanstrengung hatte.

Axiom 98 Freie emotionelle Reaktion hängt von optimaler Randomität ab. Sie hängt von Abwesenheit oder Nicht-Restimulation von Engrammen ab.

Axiom 99 THETA-FAKSIMILES können sich zu neuen Symbolen umkombinieren.

Axiom 100 Sprache ist die Symbolisierung von Anstrengung.

Axiom 101 Die Kraft der Sprache hängt von der Kraft ab, die ihre Definition begleitete. (Hinweis: Gegenanstrengung, nicht Sprache, ist aberrierend.)

Axiom 102 Die Umwelt kann die zentrale Kontrolle eines jeden Organismus absperren und Kontrolle über die motorischen Steuerungen dieses Organismus übernehmen (Engramm, Restimulation, Locks, Hypnose).

Axiom 103 Intelligenz hängt von der Fähigkeit ab, aus einem Bereich von Randomität ausgerichtete oder fehlausgerichtete Daten auszuwählen und somit eine Lösung zu entdecken, um alle Randomität in diesem Bereich zu reduzieren.

Axiom 104 In der Fähigkeit des Verstands, Lösungen in Richtung auf die Verwirklichung von Zielen in physikalische Aktion umzusetzen, ist Beharrlichkeit vorhanden.

Axiom 105 Ein unbekanntes Datum kann Daten von Plus- oder Minus-Randomität erzeugen.

Axiom 106 Die Einführung eines Willkürfaktors oder einer Willkürkraft, ohne die Naturgesetze des Körpers oder des Bereiches zu berücksichtigen, in welchen der Willkürfaktor eingeführt wird, erzeugt Plus- oder Minus-Randomität.

Axiom 107 Die Verwirrung von Daten von Plus- oder Minus-Randomität hängt von früherer Plus- oder Minus-Randomität oder von fehlenden Daten ab.

Axiom 108 Anstrengungen, welche durch äußere Anstrengungen gehemmt oder erzwungen werden, bewirken eine Plus- oder Minus-Randomität von Anstrengungen.

Axiom 109 Verhalten wird durch Gegenanstrengungen modifiziert, die heftig auf den Organismus eingewirkt haben.

Axiom 110 Die Bestandteile von THETA sind Affinität, Realität und Kommunikation.

Axiom 111 Selbstbestimmung besteht aus maximaler Affinität, Realität und Kommunikation.

Axiom 112 Affinität ist die Bindekraft von THETA. Affinität zeigt sich dadurch, daß Organismen untereinander Ähnlichkeit in ihren Anstrengungen und Zielen erkennen.

Axiom 113 Realität ist die Übereinstimmung in bezug auf Wahrnehmungen und Daten im physikalischen Universum. Alles, worüber wir sicher sein können, daß es real ist, ist das, worüber wir übereingestimmt haben, daß es real ist. Übereinstimmung ist das Wesen von Realität.

Axiom 114 Kommunikation ist der Austausch von Wahrnehmung durch das materielle Universum zwischen Organismen oder die Wahrnehmung des materiellen Universums durch Sinneskanäle.

Axiom 115 Selbstbestimmung ist die THETA-Kontrolle des Organismus.

Axiom 116 Eine selbstbestimmte Anstrengung ist diejenige Gegenanstrengung, die in der Vergangenheit in den Organismus aufgenommen worden ist und zu seiner bewußten Verwendung in den Organismus integriert wurde.

Axiom 117 Die Bestandteile der Selbstbestimmung sind Affinität, Kommunikation und Realität.

Selbstbestimmung manifestiert sich entlang einer jeden Dynamik.

Axiom 118 Ein Organismus kann nicht aberriert werden, außer er hat mit dieser Aberration übereingestimmt, ist mit einer Quelle von Aberration in Kommunikation gewesen und hat für den Aberrierenden Affinität gehabt.

Axiom 119 Übereinstimmung mit jeder beliebigen Quelle, sei sie gegen oder für das Überleben, postuliert eine neue Realität für den Organismus.

Axiom 120 Nichtüberlebenswege, -gedanken und -handlungen erfordern nichtoptimale Anstrengung.

Axiom 121 Jedem Gedanken ist physikalische Aktion vorausgegangen.

Axiom 122 Der Verstand geht mit dem Denken so um, wie er mit Entitäten im physikalischen Universum umgegangen ist.

Axiom 123 Jede Anstrengung, die mit Schmerz zu tun hat, hat mit Verlust zu tun.

Organismen halten an Schmerz und Engrammen als eine latente Anstrengung fest, um den Verlust irgendeines Teils des Organismus zu verhindern.

Jeder Verlust ist ein Verlust von Bewegung.

Axiom 124 Das Ausmaß an Gegenanstrengung, die der Organismus überwinden kann, ist proportional dazu, wie der Organismus mit THETA ausgestattet ist, modifiziert durch die Körperbeschaffenheit dieses Organismus.

Axiom 125 Übermäßige Gegenanstrengung gegen die Anstrengung eines Lebensorganismus erzeugt Bewußtlosigkeit.

FOLGESATZ: Bewußtlosigkeit bewirkt die Unterdrückung des Kontrollzentrums eines Organismus durch Gegenanstrengung.

DEFINITION: Das Kontrollzentrum des Organismus kann als die Verbindungsstelle zwischen THETA und dem physikalischen Universum definiert werden und ist das Zentrum, das sich dessen bewußt ist, bewußt zu sein, und das entlang sämtlicher Dynamiken des Organismus die Aufsicht über den Organismus und die Verantwortung für ihn hat.

Axiom 126 Wahrnehmungen werden im Kontrollzentrum eines Organismus immer empfangen, ob das Kontrollzentrum zu dem betreffenden Zeitpunkt Kontrolle über den Organismus hat oder nicht.

Dies ist eine Erklärung für das Annehmen von Valenzen.

Axiom 127 Alle Wahrnehmungen, die die Sinneskanäle des Organismus erreichen, werden mittels THETA-FAKSIMILES aufgezeichnet und gespeichert.

DEFINITION: Wahrnehmung ist der Vorgang der Aufzeichnung von Daten aus dem physikalischen Universum und ihrer Speicherung als THETA-FAKSIMILES.

DEFINITION: Rückruf ist der Vorgang der Wiedergewinnung von Wahrnehmungen.

Axiom 128 Jeder Organismus kann sich alles, was er wahrgenommen hat, zurückrufen.

Axiom 129 Ein Organismus, der durch Plus- oder Minus-Randomität aus der Position gebracht worden ist, ist danach fern dem Aufzeichnungszentrum für Wahrnehmungen.

Eine größere Entfernung erzeugt Absperrungen von Wahrnehmungen. Man kann Dinge in der Gegenwart wahrnehmen, die dann – da sie aufgezeichnet werden, nachdem sie die THETA-Wahrnehmung der Bewußtseinseinheit passiert haben – zwar aufgezeichnet werden, aber nicht zurückgerufen werden können.

Axiom 130 THETA-FAKSIMILES von Gegenanstrengung sind das einzige, was sich zwischen das Kontrollzentrum und seine Rückrufe schiebt.

Axiom 131 Jede Gegenanstrengung, die in ein Kontrollzentrum aufgenommen wird, wird immer von sämtlichen Wahrnehmungseindrücken begleitet.

Axiom 132 Die willkürlichen Gegenanstrengungen gegen einen Organismus und die vermischten Wahrnehmungen in der Randomität können diese Kraft auf einen Organismus wieder ausüben, wenn sie restimuliert werden.

DEFINITION: Restimulation ist die Reaktivierung einer vergangenen Gegenanstrengung, indem in der Umwelt des Organismus eine Ähnlichkeit zu dem Inhalt des vergangenen Randomitätsbereiches auftaucht.

Axiom 133 Selbstbestimmung allein erzeugt den Mechanismus der Restimulation.

Axiom 134 Ein reaktivierter Bereich der vergangenen Randomität bringt die Anstrengung und die Wahrnehmungen auf den Organismus zur Einwirkung.

Axiom 135 Die Aktivierung eines Randomitätsbereiches wird zunächst durch die Wahrnehmungen, dann durch den Schmerz und schließlich durch die Anstrengung erreicht.

Axiom 136 Der Verstand ist auf eine für Eindrücke empfängliche Weise dazu imstande, sämtliche Anstrengungen und Gegenanstrengungen aufzuzeichnen.

Axiom 137 Eine Gegenanstrengung, die von genügend (randomisierter) Kraft begleitet wird, prägt das FAKSIMILE der Gegenanstrengungs-Persönlichkeit in den Verstand eines Organismus ein.

Axiom 138 Aberration ist das Ausmaß zurückbleibender Plus- oder Minus-Randomität, die dadurch angesammelt worden ist, daß andere Organismen oder das physikalische (materielle) Universum Anstrengungen erzwungen, verhindert oder ungerechtfertigterweise unterstützt haben.

Aberration wird durch das verursacht, was dem Individuum angetan wird, nicht durch das, was das Individuum tut, und außerdem durch seine Selbstbestimmung darüber, was ihm angetan worden ist.

Axiom 139 Aberriertes Verhalten besteht aus zerstörerischer Anstrengung gegenüber überlebensfördernden Daten oder überlebensfördernden Entitäten auf jeder beliebigen Dynamik oder Anstrengung in Richtung auf das Überleben von überlebensfeindlichen Daten oder überlebensfeindlichen Entitäten für jede beliebige Dynamik.

Axiom 140 Eine Valenz ist eine FAKSIMILE-Persönlichkeit, die durch die Gegenanstrengung des Augenblicks, als sie in die Plus- oder Minus-Randomität von Bewußtlosigkeit aufgenommen wurde, zur Kraftausübung befähigt wurde.

Valenzen sind für den Organismus hilfreich, zwanghaft oder hinderlich.

Ein Kontrollzentrum ist keine Valenz.

Axiom 141 Eine Anstrengung eines Kontrollzentrums ist als ein klar erkanntes Geschehnis in der Zeit durch eindeutig festgelegten Raum hindurch in Richtung auf ein Ziel ausgerichtet.

Axiom 142 Ein Organismus ist in dem Maße körperlich und geistig gesund, wie er selbstbestimmt ist.

Die Kontrolle der Umwelt mittels der motorischen Steuerungen des Organismus behindert die Fähigkeit des Organismus, sich mit der veränderlichen Umwelt ebenfalls zu verändern, da er versuchen wird, mit einer gewissen Reihe von Reaktionen fortzufahren, wenn er mittels seiner Selbstbestimmung eine andere Reihe von Reaktionen erschaffen muß, um in einer anderen Umwelt zu überleben.

Axiom 143 Alles Lernen wird durch willkürliche Anstrengung erreicht.

Axiom 144 Eine Gegenanstrengung, die genügend Plus- oder Minus-Randomität erzeugt, um aufgezeichnet zu werden, wird zusammen mit einem Index von Raum und Zeit aufgezeichnet, der ebenso verborgen ist wie der Rest ihres Inhalts.

Axiom 145 Wenn eine Gegenanstrengung, die genügend Plus- oder Minus-Randomität erzeugt, durch Restimulation aktiviert wird, so wendet sie sich gegen die Umwelt oder gegen den Organismus, ohne Raum und Zeit zu beachten, ausgenommen die reaktivierten Wahrnehmungen.

Axiom 146 Gegenanstrengungen werden aus dem Organismus hinausgelenkt, bis sie durch die Umwelt mit zusätzlicher Randomität versehen werden, zu welchem Zeitpunkt sie wieder gegen das Kontrollzentrum aktiv werden.

Axiom 147 Der Verstand eines Organismus setzt Gegenanstrengungen nur so lange wirksam ein, wie nicht genügend Plus- oder Minus-Randomität vorhanden ist, um die Differenzierung der geschaffenen Faksimiles zu verbergen.

Axiom 148 Physikalische Gesetze werden von der Lebensenergie nur durch Einwirkung des physikalischen Universums, die Randomität erzeugt, und durch einen Rückzug vor dieser Einwirkung gelernt.

Axiom 149 Damit Leben überleben kann, hängt es von einer Ausrichtung der Kraftvektoren in Richtung auf Überleben ab, und von der Vernichtung der Kraftvektoren, die in Richtung Unterliegen gehen.

FOLGESATZ: Damit Leben unterliegen kann, hängt es von der Ausrichtung der Kraftvektoren in Richtung Unterliegen ab, und von der Vernichtung der Kraftvektoren, die in Richtung Überleben gehen.

Axiom 150 Jeder Bereich von Randomität sammelt ähnliche Situationen an, die keine tatsächlichen Anstrengungen enthalten, sondern nur Wahrnehmungen.

Axiom 151 Ob ein Organismus das Ziel zu überleben oder zu unterliegen hat, hängt von der Menge der bei ihm reaktivierten (nicht der zurückbleibenden) Plus- oder Minus-Randomität ab.

Axiom 152 Überleben wird nur durch Bewegung erreicht.

Axiom 153 Im physikalischen Universum ist die Abwesenheit von Bewegung Verschwinden.

Axiom 154 Tod ist das Äquivalent zu Leben bei völligem Fehlen lebensmotivierter Bewegung.

Axiom 155 Beschaffung von überlebensfördernder Materie und Energie oder überlebensfördernden Organismen in Raum und Zeit bedeutet gesteigerte Bewegung.

Axiom 156 Verlust von überlebensfördernder Materie und Energie oder überlebensfördernden Organismen in Raum und Zeit bedeutet verminderte Bewegung.

Axiom 157 Beschaffung oder Nähe von Materie, Energie oder Organismen, die das Überleben eines Organismus unterstützen, steigern die Überlebenspotentiale eines Organismus.

Axiom 158 Beschaffung oder Nähe von Materie, Energie oder Organismen, die das Überleben eines Organismus hemmen, vermindern sein Überlebenspotential.

Axiom 159 Gewinn von Überlebensenergie, Überlebensmaterie oder Überlebensorganismen steigert die Freiheit eines Organismus.

Axiom 160 Empfang oder Nähe von Nichtüberlebens-Energie, -Materie oder -Zeit vermindert die Bewegungsfreiheit eines Organismus.

Axiom 161 Das Kontrollzentrum macht den Versuch, Zeit anzuhalten oder zu verlängern, Raum auszudehnen oder zusammenzuziehen und Energie und Materie zu vermindern oder zu vermehren.

Dies ist eine Hauptquelle von Abwertung, und es ist auch eine Hauptquelle von Aberration.

Axiom 162 Schmerz ist die Blockierung von Anstrengung durch Gegenanstrengung in großer Intensität, gleichgültig, ob diese Anstrengung darin besteht, im Ruhezustand oder in Bewegung zu bleiben.

Axiom 163 Wahrnehmung, einschließlich Schmerz, kann aus einem Bereich von Plus- oder Minus-Randomität erschöpft werden, während die Anstrengung und Gegenanstrengung dieser Plus- oder Minus-Randomität immer noch zurückbleiben.

Axiom 164 Die Vernünftigkeit des Verstands hängt von einer optimalen Reaktion auf Zeit ab.

DEFINITION: Geistige Gesundheit – die Berechnung, die sich auf zukünftige Zeit bezieht.

DEFINITION: Neurotisch – die Berechnung, die sich ausschließlich auf die Gegenwart bezieht.

DEFINITION: Psychotisch – die Berechnung, die sich ausschließlich auf vergangene Situationen bezieht.

Axiom 165 Überleben betrifft nur die Zukunft.

FOLGESATZ: Unterliegen betrifft nur die Gegenwart und die Vergangenheit.

Axiom 166 Ein Individuum ist so glücklich, wie es Überlebenspotentiale in der Zukunft wahrnehmen kann.

Axiom 167 In dem Maße, wie die Bedürfnisse eines Organismus erfüllt werden, steigt er in seinen Anstrengungen entlang den Dynamiken immer höher.

Ein Organismus, der ARK mit sich selbst erreicht, kann in Zukunft besser ARK mit der Sexualität erreichen; hat er dies erreicht, so kann er ARK mit Gruppen erreichen; hat er dies erreicht, so kann er ARK mit der Menschheit erreichen usw.

Axiom 168 Affinität, Realität und Kommunikation existieren miteinander in einer untrennbaren Beziehung.

Die koexistente Beziehung zwischen Affinität, Realität und Kommunikation ist dergestalt, daß keines der drei gesteigert werden kann, ohne daß die anderen beiden gesteigert werden, und keines vermindert werden kann, ohne die anderen beiden zu vermindern.

Axiom 169 Jedes ästhetische Produkt ist ein symbolisches FAKSIMILE oder eine symbolische Kombination von FAKSIMILE von THETA- oder physikalischen Universen in unterschiedlichen Randomitäten und Randomitätsvolumen mit dem Wechselspiel von Tönen.

Axiom 170 Ein ästhetisches Produkt ist eine Interpretation der Universen von einem einzelnen Verstand oder dem Verstand einer Gruppe.

Axiom 171 Wahn ist das von der Phantasie vollzogene Postulieren von Vorkommnissen in Bereichen von Plus- oder Minus-Randomität.

Axiom 172 Träume sind das phantasievolle Nachbilden von Randomitätsbereichen oder die Wiedersymbolisierung der Anstrengungen von THETA.

Axiom 173 Eine Bewegung wird durch den Grad an optimaler Randomität geschaffen, der durch die Gegenanstrengung in die Anstrengung eines Organismus eingeführt wird.

Axiom 174 Durch Lebensformen mobilisiertes Mest ist in größerer Affinität mit Lebensorganismen als nichtmobilisiertes Mest.

Axiom 175 Alle vergangenen Wahrnehmungs-, Schlußfolgerungs- und Daseinsaugenblicke, einschließlich derjenigen, die Plus- oder Minus-Randomität enthalten, lassen sich für das Kontrollzentrum des Organismus wiedergewinnen.

Axiom 176 Die Fähigkeit eines Organismus, Überlebensanstrengung hervorzubringen, wird durch die in seiner Vergangenheit existierenden Grade von Randomität beeinflußt. (Dies schließt auch das Lernen mit ein.)

Axiom 177 Bereiche vergangener Plus- oder Minus-Randomität können durch das Kontrollzentrum eines Organismus wieder angesprochen, und die Plus- oder Minus-Randomität kann daraus entfernt werden.

Axiom 178 Die Erschöpfung vergangener Plus- oder Minus-Randomitäten ermöglicht es dem Kontrollzentrum eines Organismus, seine eigenen Anstrengungen in Richtung auf Überlebensziele auszuüben.

Axiom 179 Die Erschöpfung selbstbestimmter Anstrengung aus einem vergangenen Bereich von Plus- oder Minus-Randomität macht die Wirksamkeit dieses Bereiches zunichte.

Axiom 180 Schmerz ist die Randomität, die durch plötzliche oder starke Gegenanstrengungen erzeugt wird.

Axiom 181 Schmerz wird als Plus- oder Minus-Randomität gespeichert.

Axiom 182 Schmerz als ein Bereich von Plus- oder Minus-Randomität kann sich dem Organismus wieder aufdrängen.

Axiom 183 Vergangener Schmerz hat auf den Organismus keine Wirkung mehr, wenn die Randomität seines Bereiches angesprochen und ausgerichtet wird.

Axiom 184 Je früher der Bereich der Plus- oder Minus-Randomität liegt, um so größere selbsterzeugte Anstrengung war vorhanden, um sie zurückzuweisen.

Axiom 185 Spätere Bereiche von Plus- oder Minus-Randomität können erst dann wieder leicht ausgerichtet werden, wenn frühere Bereiche wieder ausgerichtet sind.

Axiom 186 Bereiche von Plus- oder Minus-Randomität werden in ihrer Aktivität gesteigert, wenn Wahrnehmungen von Ähnlichkeit in sie eingeführt werden.

Axiom 187 Vergangene Bereiche von Plus- oder Minus-Randomität können reduziert und ausgerichtet werden, indem man sie in der Gegenwart anspricht.

Axiom 188 Absolut Gutes und absolut Böses gibt es im Mest-Universum nicht.

Axiom 189 Was für einen Organismus gut ist, kann als das definiert werden, was das Überleben dieses Organismus fördert.

FOLGESATZ: Böses kann als das definiert werden, was den Organismus behindert oder Plus- oder Minus-Randomität in ihn hineinbringt, was zu den Überlebensmotiven des Organismus im Widerspruch steht.

Axiom 190 Glücklichsein besteht aus der Handlung, Ausrichtung in bisher Widerstand leistende Plus- oder Minus-Randomität hineinzubringen. Weder die Handlung noch der Vorgang, Überleben zu erreichen, noch die Vollendung dieser Handlung selbst bewirkt Glücklichsein.

Axiom 191 Aufbau ist ein Ausrichten von Daten.

FOLGESATZ: Zerstörung ist eine Plus- oder Minus-Randomität von Daten.

Die Anstrengung des Aufbaus ist die Ausrichtung in Richtung Überleben des ausrichtenden Organismus.

Zerstörung ist die Anstrengung, Randomität in einen Bereich hineinzubringen.

Axiom 192 Optimales Überlebensverhalten besteht aus Anstrengung im Interesse des maximalen Überlebens für alles, was an den Dynamiken beteiligt ist.

Axiom 193 Die optimale Überlebenslösung für jedes Problem würde aus dem höchsten erreichbaren Überleben für jede beteiligte Dynamik bestehen.

Axiom 194 Der Wert eines jeden Organismus besteht aus seinem Wert für das Überleben seines eigenen THETAS entlang einer jeden Dynamik.

 

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