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Filme, Dokus und Presse über Scientology - Publikationen

Die Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“ herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium des Innern enthält Fehler und Falschinformationen.

Es folgt eine Gegenüberstellung der Behauptungen der Broschüre und Korrekturen/Stellungnahmen mit Einzelnachweisen.

 

(Vorwort) Seite 1

1. Behauptung: „[...] ein internationaler Wirtschaftskonzern der nach Gewinnmaximierung strebt.“

Tatsache: Gerade in Bayern aber auch an anderen Orten in Deutschland haben Gerichte letztinstanzlich entschieden, dass es sich bei Scientology eben nicht um eine wirtschaftliche Tätigkeit handelt sondern um einen idealistischen Verein.

Siehe Deutsche Gerichtsentscheidungen

 

2. Behautptung:    will ein totalitäres Herrschaftssystem errichten.

Tatsache: Zahlreiche Aussagen Hubbards zeigen, dass er genau dies nicht will, dass für ihn die Demokratie das Beste aller existierenden politischen Systeme ist.

Siehe Strebt die Scientology Kirche die „Weltherrschaft“ an?

L. Ron Hubbard-Zitate: Demokratie, Regierung und Politik

Zudem hat die Scientology Kirche sogar in ihren Statuten die Oberhoheit von Demokratie und Menschenrechten verankert.

Siehe Scientology Kirche Deutschland - Resolution der Kirchenratsversammlung

 

 

3. Behauptung: lückenlose Kontrolle des Einzelnen. Der Einzelne muss im System funktionieren.

Tatsache: Das Ziel von Scientology ist es dem Einzelnen seine Selbstbestimmung zurückzugeben. Genau das Gegenteil von Kontrolle. Tausende von bayerischen Scientologen können dies gerne bestätigen.

Siehe „Überwacht“ die Scientology Kirche ihre Mitglieder und fordert sie „Wissensberichte“?

 

4. Behauptung: Menschenrechte sind diesem Denken fremd

Tatsache: Das Glaubensbekenntnis von Scientology stützt sich voll auf die Menschenrechte. Die Statuten von Scientology stützen sich ebenfalls auf die Menschenrechte. Tatsächlich sind die Menschenrechte Grundlage des „Systems“ Scientology.

Siehe Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche

Scientology: Demokratie und Menschenrechte

 

5. Behauptung: verfolgt verfassungswidrige Ziele.

Tatsache: Die Ziele der Scientology sind eine Welt ohne Krieg, Kriminalität und Wahnsinn. Das Glaubensbekenntnis der Scientology stützt sich vollumfänglich auf die Menschenrechte. Das Bayerische Innenministerium (BI) rechtfertigt sich in seiner Behauptung mit einigen über 60 jährigen aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen von Hubbard, von denen sich die Kirche längst distanziert hat. Würde man die Kriterien des BI nehmen so wären christliche und muslimische Organisationen schlicht verfassungswidrige Vereinigungen.

 

6. Behauptung: Scientology versucht Wirtschaftsunternehmen, Behörden und die Gesellschaft zu willfährigen Instrumenten ihrer Welteroberungspläne zu machen.

Tatsache: In der ganzen Broschüre findet sich kein einziger Fakt, der nur einen kleinen Aspekt dieses Satzes bestätigen würde.

Siehe Strebt die Scientology Kirche die „Weltherrschaft“ an?

 

7. Behauptung: Scientology ruiniert Menschen wirtschaftlich.

Tatsache: Unzählige Menschen bestätigen, dass sie dank dem Wissen, das sie in Scientology gelernt haben, wirtschaftlich expandierten. So ist in den meisten Fällen genau das Gegenteil der Fall.

 

8. Behauptung: Macht geistig abhängig.

Tatsache: Wenn man Scientology verstanden hat, dann ist genau das Gegenteil der Fall, der Mensch wird selbstbestimmt. Dies findet sich am besten in der Aussage des Gründers Hubbard: „Nur das ist für Dich in Scientology wahr was Du selber beobachtet hast“.

 

9. Behauptung: Zerstört Familien

Tatsache: Auch dieser Vorwurf ist frei erfunden. Im Gegenteil: viele Familien können bestätigen dass sich die Familienbeziehungen dank Scientology verbessert haben. Tatsache ist auch, dass einige wenige Beziehungen nach massiven Kampagnen von fanatischen Gegnern zerstört wurden.

 

Seite 2 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

10. Behauptung: Rückgang ihrer Mitgliederzahlen.

Tatsache: Die Zahl der Mitglieder in Bayern aber auch in anderen Ländern nahm in den letzten Jahren leicht zu. Der VS Bericht von NRW spricht sogar von grösserer Expansion.

 

Seite 5 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

12. Behauptung: Hubbard sei in psychotherapeutischer Behandlung gewesen und habe dort die Lehre Freuds kennen gelernt.

Tatsache: Es ist nicht belegt, dass Hubbard je in psychotherapeutischer Behandlung war. Die Lehre Freuds hat er lange vor dem zweiten Weltkrieg kennen gelernt.

 

13. Behauptung: Der Text spricht von einem Verfahren zur Manipulation der menschlichen Psyche und verweist dann auf das Buch Dianetik.

Tatsache: Wer nur ein paar Seiten dieses Buches gelesen hat, wird sehen, dass es hier um keine Manipulation, sondern um eine Wiederherstellung der menschlichen Selbstbestimmung geht.

 

14. Behauptung: Hubbard sei 1983 das letzte Mal in der Öffentlichkeit gesehen worden.

Tatsache: Es gibt verschiedene Berichte von Personen, die auch nach 1983 mit ihm zu tun hatten und sehr wohl bestätigen können, dass er Kontakte zur Öffentlichkeit unterhielt.

 

Seite 6 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

15. Behauptung: Hubbard habe in seiner Dianetiklehre erklärt, dass sie dazu da sei, im Gehirn fehlerhafte Gehirnschaltungen zu „reparieren“.

Tatsache: Nirgends in Scientology oder Dianetik findet sich eine derartige Erklärung. Die Behauptung zeigt nur, dass der Verfasser der Broschüre das Buch Dianetik nicht einmal gelesen haben.

 

Seite 7 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

16. Behauptung: Mitte der 50er Jahre „erfand Hubbard ein ‚Ich’“.

Tatsache: Wieder ein Beispiel, dass sich der Verfasser wohl nie mit einem Text von Scientology befasst haben. Schon kurz nach der Herausgabe des Buches Dianetik 1950 veröffentliche Hubbard weitere Bücher in denen er zeigte, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist. Wenn man die Aussage des BI weiterspinnt, so müsste man fast meinen, dass sie davon ausgehen, dass der Mensch kein Ich habe.

 

17. Behauptung: Hubbard gründete 1954 die erste Scientology Kirche aufgrund steuerlicher Vorteile.

Tatsache: Die erste Scientology Kirche wurde von Anhängern Hubbards gegründet. Hubbard war daran nicht beteiligt. Steuerliche Fragen gaben keinen Ausschlag zur Gründung. Auch das Innenministerium müsste wissen, dass die Scientology Kirche in den USA erst 1993 von den Steuern befreit wurde.

 

18. Behauptung: Er habe Kunden als von der Produktionsmaschine Scientology herzustellende Produkte bezeichnet.

Tatsache: Liest man die Texte Hubbards, so sieht man dass ihm diese Einschätzung seiner Mitglieder fremd war. Diese angebliche Klassifizierung der Mitglieder ist absurd.

 

19. Behauptung: als Kirche getarntes Wirtschaftsunternehmen.

Tatsache: Das BI hat offenbar all die bayerischen Gerichte und Richter, die genau diesen Vorwurf in ihren Urteilen widerlegt haben, nicht verstanden.

Siehe Strebt die Scientology-Kirche nach „finanziellen Gewinn“ gemäß dem Zitat „Make money - make more money...“?

 

Seite 8 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

20. Behauptung: alle Einrichtungen unterlägen der strikten Befehls- und Disziplinargewalt der obersten Zentrale, dem RTC.

Tatsache: Die Scientology Kirchen sind, was ihre Tätigkeiten anbelangt, eigenständige Vereine mit eigenen Vorständen, die ihre Aktivitäten selber regeln. Wie in der katholischen Kirche gibt es jedoch ekklesiastische Regeln, die von allen Kirchen befolgt werden.

 

21. Behauptung: David Miscavige sei der Nachfolger von Hubbard.

Tatsache: Es gibt keinen Nachfolger von Hubbard. Hubbard ist der Gründer der Scientology und es gibt nur einen Gründer. L. Ron Hubbard hat bereits 1966 die Leitung der Kirche abgegeben und seither haben verschiedene Mitglieder die Geschicke der Religion geleitet. Seit 1988 leitet D. Miscavige die Scientology Religion.

 

22. Behauptung: die Broschüre spricht von Mitarbeitern.

Tatsache: Die Kirche beschäftigt keine Mitarbeiter sondern hauptamtliche Mitglieder. Es gibt kein Arbeitsverhältnis.

Siehe Scientology Kirche Bayern e.V. unterhält keine „Arbeitsstellen“ – Mitglieder werden vorrangig aufgrund ihrer religiösen Motivation tätig

 

23. Behauptung: es gebe unbedingten Gehorsam

Tatsache: Dies gibt es in Scientology nicht. Es widerspricht der Philosophie der Scientology. Auch bei den aktiven Mitgliedern der Kirche existieren Richtlinien, die die Verweigerung von Anweisungen regeln und jedem die Möglichkeit geben, sich Anweisungen zu widersetzen.

Siehe Der Ehrenkodex

 

Seite 9 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

24. Behautung: Scientology gehe davon aus, dass mit den Gruppierungen wie Narconon, Applied Scholastics, Criminon etc Betroffene leichter zu beeinflussen und für die Lehren empfänglicher seien.

Tatsache: Diese Gruppen haben keinerlei Ziele die in diese Richtung gehen. Sie helfen gesellschaftliche Situationen zu verbessern. Neue Mitglieder werden dort nicht gewonnen.

 

Seite 10 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

25. Behauptung: WISE soll die Wirtschaft unterwandern und Geld beschaffen.

Tatsache: Ein völlig frei erfundener Vorwurf. Man könnte WISE mit einem Verband Christlicher Unternehmer vergleichen.

WISE hat keinen Auftrag Geld zu beschaffen…so fliesst auch von WISE kein Geld an die Scientology Kirchen.

Siehe Unterwandert Scientology deutsche Firmen, Unternehmen und Wirtschaft? Gegenüberstellung von Behauptungen und Tatsachen

 

26. Behauptung: Die Einzelunternehmer werden mittels WISE streng kontrolliert.

Tatsache: Es gibt keine Kontrolle der Unternehmer. Diese sind weder WISE noch anderen Scientology Gruppierungen unterstellt.

Siehe Unterwandert Scientology deutsche Firmen, Unternehmen und Wirtschaft? Gegenüberstellung von Behauptungen und Tatsachen

 

27. Behauptung: Die Scientology verstecke sich hinter Tarnorganisationen.

Tatsache: Genauso absurd wäre es die Caritas als Tarnunternehmen der katholischen Kirche zu bezeichnen…alle diese meist eigenständigen Vereinigungen zeigen jeweils klar auf, dass und welche Verbindungen sie zur Scientology Kirche haben.

Siehe Unterwandert Scientology deutsche Firmen, Unternehmen und Wirtschaft? Gegenüberstellung von Behauptungen und Tatsachen

 

Seite 12 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

28. Behauptung: Lehre und Technik zur Manipulation menschlichen Verhaltens

Tatsache: Wiederum zeigt es sich dass der Verfasser dieser Broschüre die Schriften Hubbards gar nicht gelesen haben kann, denn Scientology so zu bezeichnen zeigt nur die Bösartigkeit des Verfassers. Scientology hilft dem Menschen seine Selbstbestimmung zu finden.

 

29. Behauptung: Nach ihren Grundlagenwerken sah sich Scientology ursprünglich nicht als Religion.

Tatsache: L. Ron Hubbard im Buch Dianetik nicht von einer religiösen Basis ausgegangen. Die nachfolgenden Schriften zeigten dann auf, dass dem nicht so ist. Es gibt 18 Grundlagenwerke von Hubbard…in allen nach 1950 erschienenen Büchern zeigte Hubbard die religiösen Aspekte im Detail auf.

 

30. Behauptung: ab 1954 sah Hubbard steuerliche Vorteile und wandelte Scientology in eine Kirche um.

Tatsache: Der Verfasser kann die Schriften von Hubbard gar nicht gelesen haben, denn ab 1951 hat er die religiösen Grundlagen der Scientology im Detail klargelegt.

Es sei auch darauf verwiesen dass die Scientology Kirche in den USA die Steuerbefreiung erst 1993 erhalten hat.

 

Seite 13 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

31. Behauptung: Hubbard habe die Trainer, die Auditoren, Geistliche genannt.

Tatsache: Auditoren haben nichts mit Trainern zu tun, wurden auch nie so genannt.

 

32. Behauptung: Die Richtlinie auf Seite 13 wurde falsch übersetzt. (es wird von total befreiten Kunden gesprochen)

Tatsache: Die richtige Übersetzung lautet „Mitglieder“.

 

Seite 14) (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

33. Behauptung: Deutsche Gerichte hätten regelmässig offen gelassen, ob sich Scientology auf Artikel 4 oder Artikel 140 des Grundgesetzes berufen kann…es sei nie notwendig gewesen diesen Aspekt zu klären.

Tatsache ist dass Dutzende von Gerichten diesen Aspekt bejaht haben. Diese sind unter Deutsche Gerichte zur Scientology Kirche - Eine Zusammenfassung nachzulesen.

 

Seite 15 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

34. Behauptung: Die Broschüre erwähnt den Bundesarbeitsgerichtsentscheid von 1995 gegen die Scientology Kirche Hamburg.

Tatsache: Eine Stellungnahme zum Bundesarbeitsgerichtsentscheid von1995 finden Sie hier „Hart aber fair“: Scientology Diskussion über den ARD Film „Bis nichts mehr bleibt“

 

 

Seite 15 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

 

35. Behauptung: Geisteskrank seien gemäss Hubbard alle, die sich nicht den scientologischen Verfahren unterzogen haben.

Tatsache: Dies ist eine völlig falsche Interpretation von Hubbards Schriften. Der Begriff „aberriert“, den Hubbard geprägt hat, hat nicht automatisch mit Geisteskrankheit zu tun.

 

Seite 18 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

36. Behauptung: Das Endziel sei die Machtergreifung über die Welt.

Tatsache: Das Ziel der Scientology ist eine Welt ohne Krieg, Kriminalität un Wahnsinn.

Siehe Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche

"Die Ziele der Scientology" von L. Ron Hubbard

 

38. Behauptung:  die SO verknüpfe politische und wirtschaftliche Ziele.

Tatsache: Scientology hat weder politische noch wirtschaftliche Ziele, wie dies auch Gerichte festgestellt haben. Nachzulesen auch in den Schriften Hubbards.

Siehe Deutsche Gerichte zur Scientology Kirche - Eine Zusammenfassung

 

39. Behauptung: mit den Gewinnen wirtschaftlicher Unternehmen schafft sich Scientology die Grundlage für wirtschaftliche Strategien.

Tatsache: Scientology Kirche erhält keinerlei Gewinne wirtschaftlicher Unternehmen. Auch hier wird einfach etwas behauptet.

Siehe Unterwandert Scientology deutsche Firmen, Unternehmen und Wirtschaft? Gegenüberstellung von Behauptungen und Tatsachen

 

40. Behauptung: Ethik sei die Disziplinierungstechnologie für Mitarbeiter, Mitglieder und die gesamte Menschheit.

Tatsache: Auch hier hat der Verfasser seine Hausaufgaben wieder nicht gemacht. Ethik ist in Scientology als Vernunft, vernünftiges Verhalten definiert und beinhaltet z.B. die 2 Goldenen Regeln, die in fast allen Religionen zu finden ist.

 

Seite 19 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

41. Behauptung: Die SO Technologie ergänze die Thetan-Lehre.

Tatsache: Es gibt keine „Thetan Lehre“. Es gibt die Auditing- und Studiermethoden, die auch als Technologie bekannt sind.

 

42. Behauptung: Scientology sei eine technische Ideologie zur Herrschaft über den Menschen und die Gesellschaft.

Tatsache: Der Verfasser hat hier was gründlich missverstanden. Das Ziel von Scientology ist die Wielderherstellung der Selbstbestimmung des Menschen, genau das Gegenteil dieser Behauptung.

 

43. Behauptung: Sie geht davon aus, dass der Mensch wie eine Maschine zu bedienen ist.

Tatsache: Auch hier stimmt das genaue Gegenteil, was in Tausenden von Stellen in den Schriften zu Scientology zu finden ist. Der Verfasser hat die Grundlage von Scientology nicht verstanden.

Der Mensch ist im Grunde ein freies geistiges Wesen, ganz das Gegenteil einer Maschine.

 

44. Behauptung: Der neue Mensch sei ein Produkt.

Tatsache: Auch hier: völlig falsch…man lese Original Hubbard!

 

45. Behauptung: Grundlage seien die Ideen des Behaviourismus.

Tatsache: Auch wenn diese Behauptung nicht ehrverletzend ist, so ist sie doch grundfalsch. Die Lehre Hubbards könnte man als das pure Gegenteil des Behaviourismus bezeichnen.

 

46. Behauptung: Hubbard behandelt den Menschen als fehlerhaften Computer der erst neu programmiert werden muss.

Tatsache: Genau das Gegenteil ist der Fall: die Selbstbestimmung ist das Ziel.

 

47. Behauptung: es wird dem Menschen eine natürliche Grundlage für humanes Handeln, das Mitleid, aberzogen.

Tatsache: Der Verfasser hat nicht verstanden, in welchem Zusammenhang Hubbard „Mitleid“ erwähnt hat und dass Hubbard einen Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl macht. Tatsache ist, dass Mitgefühl ein wesentlicher Bestandteil des Verhaltens eines Scientologen ist.

 

Seite 20 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

48. Behauptung: Die Auditoren „löschen“ im scientologischen Techniklabor die „Engramme“ d.h deren fehlerhafte Daten.

Tatsache: Weder löschen die Auditoren die Engramme noch gibt es irgendein „Labor“. 

 

49. Behauptung:  Die Technologie missachtet die Würde und Selbstbestimmung des Menschen.

Tatsache: Das Ziel ist genau das Gegenteil, nämlich das Wiedererlangen seiner Selbstbestimmung und persönlichen Würde.

 

50. Behauptung: Die Technologie diene der Gehirnwäsche.

Tatsache: Wer nur jemals den Begriff Gehirnwäsche studiert hat, weiss, dass die Scientology Methoden überhaupt nichts damit zu tun haben. Sie sind eigentlich das genaue Gegenteil einer Gehirnwäsche.

Siehe Befaßt sich die Scientology-Kirche mit Gehirnwäsche oder Kontrolle über den Verstand?

 

51. Behauptung: Sie werden zu blindem Gehorsam dem System gegenüber erzogen.

Tatsache: Genau das Gegenteil ist der Fall. Höchstes Gebot in Scientology ist dass nur das was für einen wahr ist, was man selbst beobachtet hat.

Siehe Fordert die Scientology Kirche „totale Disziplin“?

 

Seite 21 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

53. Behauptung:  es gebe einen veränderten Wachbewusstseinszustand im Auditing.

Tatsache: Jeder, der jemals Auditing erhalten hat, wird bestätigen, dass es einen derartigen Zustand nicht gibt und auch völlig abgelehnt würde.

 

54. Behauptung: Die Methoden würden auch zur Bestrafung eingesetzt werden (Black Dianetics).

Tatsache: Niemand innerhalb Scientology setzt Auditing zur Bestrafung ein.

Black Dianetics wird in Scientology u.a. als Hypnotismus definiert; eine Praktik die in Scientology völlig abgelehnt wird.

 

Seite 23 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

55. Behauptung: Auditing diene dazu, eine Person in das System hineinzuziehen und für das System zum Funktionieren zu bringen.

Tatsache: Der Verfasser dieses Textes hat ganz sicher noch nie eine Auditingsitzung absolviert, denn dann hätte er sehen können, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Selbstbestimmung.

 

56. Behauptung: Das Mitglied müsse sich der Befehls- und Kontrollgewalt des Auditoren bedingungslos unterwerfen.

Der Auditorenkodex der Scientology gibt die Regeln des Auditings vor. Hätte der Autor des Textes sich die Mühe gemacht diesen Kodex zu lesen wäre er nie zu einem derartigen Schluss gekommen. Tatsache: es ist schlicht falsch.

Siehe Setzt das seelsorgerische Verfahren „Auditing“ psychisch instabile Menschen erheblichen Gefahren aus?

 

57. Behauptung:  Das E Meter messe den elektrischen Widerstand der Haut.

Tatsache: Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass das E Meter geistige Veränderungen im Menschen anzeigt.

 

Seite 24 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

58. Behauptung: Die „Tonhöhe“ sei die Spannkraft auf der Emotionsskala.

Tatsache: Die Tonhöhe ist schlicht die Emotion die eine Person zu einem beliebigen Zeitpunkt in seinem Leben hat.

 

Seite 25 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

59. Behauptung:  Mitglieder müssten befürchten, dass die Intimdaten aus Auditingsitzungen zur Erpressung benutzt werden.

Tatsache: Der Auditorenkodex stellt klar, dass diese Infos aus dem Auditing nie gegen die Person verwendet werden dürfen. Sollte ein Mitglied dagegen verstossen hat er mit Ausschluss zu rechnen.

Siehe Unterliegen Geistliche der Scientology Kirche einer Schweigepflicht wie z.B. für Pfarrer oder Ärtze gilt?

 

60. Behauptung:  Hubbard habe eine Science Fiction Story erfunden für die Stufe OT 3.

Tatsache: Ganz abgesehen davon, dass die „Geschichte“ in der Broschüre den tatsächlichen Inhalt nicht wiedergibt, so versucht hier der Verfasser Glaubensinhalte lächerlich zu machen. Auch anderen Religionen (Bibel, Koran) könnte man Absurdität unterjubeln, wenn man gewisse Texte aus den Zusammenhang reisst und dazu noch verdreht wiedergibt.

 

Seite 26 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

61. Behauptung: die organisationsinterne Sprache trage zur Abschottung gegenüber der Aussenwelt bei… (und etwas weiter im Text) es sei Umerziehung und Mittel totalitärer Systeme das Denken zu kontrollieren.

Tatsache: Der Verfasser hat wohl noch nie Aerzten, IT Spezialisten oder auch Beamten bei internen Gesprächen zugehört. Auch sie verwenden Worte, die für ihren Berufsstand spezifisch sind. Hat je jemand behauptet, dass diese Worte nur eingesetzt wurden um sich von der Aussenwelt abschotten zu können? Wäre dann die Universität auch ein „totalitäres System“?

 

62. Behauptung:  „Downstat“ bedeute dass jemand krank oder verwirrt sei.

Tatsache: Ein Blick in ein Scientology Wörterbuch zeigt, dass damit gemeint ist, dass eine Statistik nach unten geht. Verlöre der FC Bayern 5 Spiele in Folge, so wäre dies „downstat“. Es hat nichts, aber auch gar nichts mit Krankheit oder Verwirrung zu tun.

 

63. Behauptung: Ein Zitat von Hubbard wird erwähnt, das beweisen soll, dass Scientology Worte umdefiniert, um damit zu manipulieren.

Tatsache: Dieser Text wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Hubbard warnt in diesem Text davor auf diese Technik von Kritikern hereinzufallen. Beste Beispiel für die Redefinition von Worten finden sich in dieser Broschüre: da werden Worten wie Sekte, Gehirnwäsche etc völlig neue Definitionen zugewiesen.

 

Seite 27 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

64. Behauptung:  Möchte man umkehren, sei der Weg versperrt.

Tatsache: Zehntausende von Personen in Deutschland können bestätigen, dass es ohne weiteres möglich war, sich von Scientology zu trennen, wenn man z.B. der Meinung war, dass Scientology nichts für einen ist.

Es gibt keine Sperren für Austritte.

Wenn einige wenige (oft von Gegnern bezahlte) Aussteiger das Gegenteil behaupten, so ist dies übertrieben oder schlicht falsch.

 

65. Behauptung: gewöhnlich ergäbe sich ein erster Kontakt mit Scientology (es folgt eine Aufzählung).

Tatsache: Tatsache ist, dass die Mehrzahl der Scientologen durch einen Kontakt im Bekannten- oder Freundeskreis auf Scientology aufmerksam gemacht wurden. Diese Möglichkeit fehlt in der Aufzählung gänzlich.

 

Seite 29 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

66. Behauptung: Über Aktivitäten wie Sag Nein zu Drogen sollen neue Mitglieder angeworben werden.

Tatsache: Es war noch nie Absicht dieser weltweiten Drogenpräventionsarbeit neue Mitglieder zu werben. Uns ist auch niemand bekannt, der JE durch diese Tätigkeit zum Mitglied geworden wäre.

 

Seite 30 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

67. Behauptung:  Applied Scholastics schaffe Einrichtungen um Kinder und Jugendliche in jeder Lebensphase indoktrinieren zu können.

Tatsache:  Auch hier wird die Arbeit von Applied Scholastics völlig falsch dargestellt. Tatsache ist, dass diese Organisation sich für Analphabetisierungskampagnen vor allem auch in 3. Welt-Staaten einsetzt und dabei von vielen staatlichen Stellen unterstützt wird. Mit Indoktrination hat dies nichts zu tun.

 

68. Behauptung:  Die Scientology Kirche unterhalte eigene Schulen.

Tatsache: Es gibt keine von Scientology unterhaltene Schulen. Es gibt tatsächlich Dutzende Schulen, die gewisse Studiermethoden von Hubbard einsetzen aber den staatlichen Behörden unterstellt sind.

Die religiöse Philosophie der Scientology wird dort nicht gelehrt. In vielen dieser Schulen gibt es nicht einmal Scientology-Mitglieder.

 

Seite 31 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

69. Behauptung:  Scientology verlangt Kindern ein nicht kindgerechtes Verhalten ab.

Tatsache: Indem man ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat voranstellt wird hier – wieder einmal mehr – eine völlig falsche Aussage gemacht.

Tausende von scientologischen Müttern würden sofort bestätigen können, dass darauf geachtet wird, Kindern ein ihnen entsprechendes Umfeld zu sichern. Sehr wohl werden sie als Kinder behandelt.

 

70. Behauptung:  Scientologische Verfahren gefährdeten das Kindeswohl erheblich.

Tatsache: Auch diese Behauptung wird einfach in den beweisfreien Raum gesetzt. Auch hier gäbe es Tausende von Beispielen, die genau das Gegenteil bestätigen würden.

Siehe L. Ron Hubbard-Zitate über Kinder

 

71. Behauptung: Ob man ein guter oder schlechter Scientologe ist ergibt sich aus dem Ergebnis aus Bücher und Trainingsverkauf.

Tatsache: Völlig absurd! Weder besteht eine Pflicht zum Verkaufen, noch hat dies mit dem Ansehen des Scientologen zu tun. Es gibt hochangesehene Scientologen die vielleicht noch nie ein Buch verkauft haben.

 

72. Behauptung: Die Scientology Funktionäre würden mit Zuckerbrot (finanzielle Belohnung) und Peitsche (Ethikmassnahmen) dazu gezwungen zu produzieren.

Tatsache: Man kann diese Behauptung in die Schublade Meinung ablegen, aber dies macht es nicht wahrer…Niemand in Scientology trägt wegen finanziellen Belohnungen zu Scientology bei. Auch die Peitsche wird man vergebens suchen.

 

Seite 32) (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

 

74. Behauptung:  Die Neudefinition von Ethik in Scientology habe nichts mit dem einer positiv prägenden Sittenlehre zu tun. (siehe dazu auch die weitere Klassifizierung auf Seit 33)

Tatsache: Auch hier hat sich der Verfasser nicht die Mühe gemacht die Schriften von Hubbard zu studieren. Dort hätte er nämlich sehen können, dass Ethik als Vernunft definiert wird. Hubbard hat ganze Abhandlungen zum Unterschied zwischen Ethik und Moralregeln geschrieben. Jeder vernünftige Mensch würde mit seinen Ausführungen voll übereinstimmen.

Siehe

 

Seite 33 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

75. Behauptung:  es gäbe besondere Strafanstalten für Scientologen.

Tatsache: Dies ist eine Erfindung des Verfassers.

Siehe Unterhält die Scientology Kirche „Straflager“ für „kritische Mitglieder“?

 

76. Behauptung: Hubbards Lehre unterbinde einen offenen Dialog

Tatsache: Wenn Scientologen mit dem Bayerischen Innenministerium das Gespräch suchen so kommt automatisch die Reaktion: „Mit Scientologen reden wir nicht“. Nicht einmal ein Gespräch wird akzeptiert, von Dialog ganz zu schweigen. Scientologen sind sehr debatier und dialogfreundlich.

 

77. Behauptung:  Gut sei nur, was der Scientology diene.

Tatsache: Auch dies eine völlig falsche Aussage, die z.B. nach dem Studium der Schrift „Ethik und die Dynamiken“ ad absurdum geführt wird.

 

78. Behauptung:  Scientology missachte die Rechtsordnung und betrachtet als ungesetzlich was der Scientology zuwiderläuft.

Tatsache: Auch dies VÖLLIG falsch…auch der Verfassungsschutz hat in 14 Jahren Überwachung bestätigen müssen, dass Scientology sich voll und ganz an Gesetze hält.

 

Seite 34 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

79. Behauptung:  Ethikrichtlinien würden mit schikanösem Drill, Zwangsarbeit, Menschenrechtsverletzungen durchgesetzt, auch wenn kein Verschulden bestehe.

Tatsache: Auch hier geht die Behauptung an den Tatsachen vorbei.

 

80. Behauptung: ein hochproduzierender Scientologe könne nicht im Unrecht sein.

Tatsache: Diese Behauptung findet sich nirgends in den Schriften von Hubbard.

 

Seite 35 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

81. Behauptung: Illegale und kriminelle Handlungen würden gebilligt wenn die Doktrin von Kha Khan konsequent angewendet würde.

Tatsache: In Scientology werden keinerlei illegale Aktionen gebilligt. Die Schlussfolgerung des Verfassers ist völlig falsch.

 

82. Behauptung:  Es sei Scientologen bei Strafe verboten staatliche Gerichte anzurufen.

Tatsache: Diese Aussage ist schlicht falsch. Es gibt eine Regel, dass man bei einem Konflikt mit einem Scientologen zunächst versucht intern die Sache zu regeln, ist dies aber nicht möglich, besteht die Möglichkeit das Ganze auch vor Gericht zu regeln.

 

83. Behauptung:  Die Anwendung der sogenannten Kha Khan Regelung könne praktisch zur völligen Entrechtung der weniger „produktiven“ Partei im scientologischen Schiedsgerichtsverfahren führen.

Tatsache: Diese Aussage ist falsch. In internen Schiedsgerichtsverfahren werden nur Fakten analysiert und der „Status“ einer Person hat dabei keinen Einfluss, insbesondere wenn er im Unrecht sein sollte. Die Schlussfolgerungen des Verfassers basieren nicht auf Fakten.

 

84. Behauptung:  „Wahr ist, was für sie wahr ist“ bedeute dass nur wahr sei, was dem System nutze und es orientiere sich alleine am System Scientology.

Tatsache: Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Der gesamt Text des vom Verfasser im Auszug erwähnten Zitates lautet nämlich „NICHTS IN SCIENTOLOGY ist für Dich wahr wenn du es nicht selber beobachtet hast“.

Im übrigen ist Hubbards Aussage fast Wort für Wort in der Lehre Buddhas zu finden, der seinen Jüngern auch predigte, dass sie selbst die höchste Instanz seien um zu entscheiden ob etwas wahr ist und man ihm nicht einfach glauben dürfe. Was das BI in dieser Broschüre als „wahr“ unters bayerische Volk bringen möchte, ist jedenfalls nicht wahr.

 

Seite 36 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

85. Behauptung:  Es wird versucht die Aussage der Kirche, dass ein Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes ( dass Scientology in Russland als Religion einzutragen sei) richtungsweisende Wirkung auf die Mitgliedsstaaten habe, als falsch darzustellen.

Tatsächlich ist der Europäische Gerichtshof die höchste gerichtliche Instanz in Europa und seine Urteile sind für die angeschlossenen Ländern bindend.

Siehe Memorandum zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 5.4.2007

 

86. Behauptung: Scientology akzeptiere keine Auseinandersetzung mit ihren Zielen und Methoden.

Tatsache: Jede gesprächsbereite Person wird selber feststellen können, dass Scientologen sehr debattierfreudig sind, sehr wohl auch Ziele und Methoden in Frage stellen lassen und entsprechend darüber diskutieren.

Tatsache ist jedoch dass gerade die bayerische Staatsregierung jegliche Diskussion verweigert. Sie akzeptiert keine Kritik an ihren Methoden und Zielen.

 

87. Behauptung:  Basis für den Kampf gegen Unterdrückerische Personen sei die Fair Game Doktrin. (diese wird sogar zitiert)

Tatsache: Der Verfasser der Broschüre weiss ganz genau, dass diese „Doktrin“ nie eingesetzt wurde, kurz nach deren Herausgabe sofort wieder zurückgezogen wurde, da sie missverstanden wurde, und sie nie angewandete Richtlinie in Scientology war.

Siehe Wird „Fair Game“ an Scientology-Kritikern und Scientology-Aussteigern angewendet?

 

88. Behauptung: es gebe den Trennungsbefehl, die widerspruchslos zu befolgende Aufforderung, die Verbindung zu einer Person abzubrechen.

Tatsache: Die Mitglieder der Kirche werden nicht aufgefordert, die Verbindung zu einer Person abzubrechen sondern sie werden vielmehr aufgefordert diese Verbindung in Ordnung zu bringen. Ist dies nicht möglich wird es der Person selber überlassen ob sie die Verbindung abbrechen will oder nicht.

Schon fast ironisch ist die Tatsache, dass das Bayerische Innenministerium diese Behauptung aufstellt, hat sie doch vielen ihrer Beamten verboten, mit Scientologen zu sprechen.

 

89. Behauptung:  Die Scientology Kirche in Deutschland habe Kritik an ihren Praktiken ignoriert.

Tatsache: Völlig falsch. Wer sich die Mühe macht mit Scientologen zu diskutieren wird sehen, dass diese sachliche Kritik sehr ernst nimmt und entsprechende Korrekturen auch sofort vornimmt.

 

Seite 38 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

90. Behauptung:  es gebe die Offenbarung intimer Daten, die im Auditing gewonnen wurden.

Tatsache: Wie bereits angeführt würde dieser Missbrauch von Auditingdaten sofort intern diszipliniert und ist unter Drohung eines Ausschlusses nicht statthaft, wird entsprechend auch nicht gemacht.

 

Seite 40) (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

91. Behauptung:  Ziel von WISE sei es systematisch in wichtigen Wirtschaftsunternehmen Schlüsselpositionen zu besetzen.

Tatsache: Auch diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit. Tatsache ist jedoch, dass WISE Mitglieder Managementmethoden von Hubbard anderen Firmen anbieten, um diese dort einzusetzen. Tatsache ist auch dass Zehntausende von Firmen dies erfolgreich tun ohne irgendwie unter dem „Einfluss von Scientology“ zu stehen.

 

92. Behauptung:  In vielen Worten wird versucht der Scientology verfassungswidrige Aktivitäten zu unterstellen.

Tatsache: Wie bereits angeführt konnten solche Aktivitäten trotz 14 jähriger VS Beobachtung nie dokumentiert werden. Dem Verfasser der Broschüre muss somit vorgeworfen werden dass er den Leser zu manipulieren versucht.

 

Seit 43 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

93. Behauptung:  Das System Scientology sei mit dem Bild eines freien, selbst bestimmten Menschen nicht vereinbar.

Tatsache: Das einzige Ziel von Scientology ist es, den Menschen seine Selbstbestimmung zurück zu geben. Die Broschüre versucht genau das Gegenteil.

 

94. Behauptung:  Es sei mit unserer demokratischen Ordnung nicht vereinbar

Tatsache: Die Statuten, das Glaubensbekenntnis und Tausende von Texten der Scientology zeigen dass Scientology 100% hinter der demokratischen Ordnung steht.

Siehe Scientology Kirche Deutschland - Resolution der Kirchenratsversammlung

 

95. Behauptung:  es gebe ein suchtähnliches Verlangen nach weiteren Kursen.

Tatsache: Tausende von bayerischen Ex- und gegenwärtigen Mitgliedern können dies voll bestätigen das dem nicht so ist. Viele wissenschaftliche Studien können dies ebenfalls widerlegen.

 

96. Behauptung:  Am Ende steht lückenlose Kontrolle durch Scientology.

Tatsache: Auch diese Behauptung ist frei erfunden was jeder Scientologe bestätigen kann.

 

Seite 44 (Stellungnahme zur Broschüre „Das System Scientology - Fragen und Antworten“)

97. Behauptung:  man werde darauf programmiert wie eine Maschine zu funktionieren.

Tatsache: Auch diese Behauptung geht voll an den Tatsachen vorbei. Die Tatsache ist, dass die Mitglieder zu freiem Urteilsvermögen und Selbstbestimmung gelangen.

 

98. Behauptung:  Soziale und berufliche Bindungen würden zerstört.

Tatsache: Auch hier tritt eigentlich genau das Gegenteil ein. Der einzelne Scientologe hat meist viel mehr berufliche und soziale Beziehungen als vor Scientology, auch mit vielen Nicht-Scientologen.

 

99. Behauptung:  Kritiker würden von Scientology als antisozial, geisteskrank und anderes bezeichnet und Kriminellen gleichgestellt.

Tatsache: Auch diese Behauptung ist schlicht falsch. Konstruktive Kritik ist in Scientology sehr geschätzt.

 

100. Behauptung:  in Betrieben würden soziale Beziehungen einem absoluten Kontroll- und Kommandosystem unterworfen.

Tatsache: Auch dies ist falsch wie ein Augenschein in von Scientologen geführten Betrieben sofort zeigen würde.

 

101. Behauptung:  Scientology stelle das politische System der BRD in Frage.

Tatsache: 

Diese Behauptung ist, Tatsache ist, dass die Scientology Kirche laut ihrer Vereinssatzung und ihrem Glaubensbekenntnis voll hinter die Demokratie und Menschenrechte stellt.

Siehe Scientology Kirche Deutschland - Resolution der Kirchenratsversammlung

 

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