Das religiöse Erbe von Scientology
| Scientology: Sekte oder Religion? - Berichte über Scientology |
Der Traum, eine bessere Welt zu schaffen, war Teil jeder religiösen Bewegung der Vergangenheit. Tatsächlich hat die Religion durch die Jahrtausende hindurch den bedeutendsten zivilisierenden Einfluß auf der Erde gehabt.
Das Bewußtsein, daß der Mensch ein geistiges Wesen ist, ist so alt wie die Menschheit selbst, und die Meinung, daß er nicht mehr als eine Art Tier ist, ein Reiz-Reaktions-Mechanismus sozusagen, ist erst mit der Entwicklung der westlichen Psychologie aufgetaucht. Solche Annahmen stehen in krassem Widerspruch zu jeglicher religiösen Überlieferung, wo von der „Seele”, dem „Geist” oder der „Lebenskraft” gesprochen wird – ein Glaube, der von allen zivilisierten Menschen geteilt wird.
Die Scientology-Religion folgt dieser Tradition der Suche des Menschen nach seiner geistigen Identität. In Scientology wird die Person selbst als das geistige Wesen betrachtet – als ein Thetan. Dieser Ausdruck entstammt dem griechischen Symbol oder Buchstaben Theta, der seit langem das Symbol für Gedanke oder Geist darstellt. Obwohl Scientology eine neue religiöse Bewegung ist, führt sie daher ein Bewußtsein fort, das allen denkenden Menschen von Anbeginn innewohnte, nämlich daß der Mensch ein geistiges Wesen ist, das danach strebt, das Leben zu verstehen und zu verbessern. Die Suche war lang, aber erfolgreich, und heute gibt es in Scientology Antworten für jeden, der sich dafür interessiert.
In Lascaux, Frankreich, malten die Höhlenmenschen 15.000 Jahre vor Christus Ur-Rinder und andere Bilder an die Wände tief in ihren Höhlen. Dem zugrunde lag der Glaube, daß diese Darstellungen die lebenden Tiere in ihre Reichweite bringen und so eine erfolgreiche Jagd garantiert war.
Wie dieser Vorzeitmensch mit seinem primitiven Speer in seinem Versuch, den wütenden Stier zu erlegen, haben die Menschen seit Äonen versucht, sich selbst und ihre Beziehung zu anderen Lebewesen und dem materiellen Universum zu verstehen. Was hier als Höhlenmalereien, Steinzeichnungen und in vorzeitlichen Mythen aufgezeichnet worden ist, ist ein Zeugnis dieser Suche.
Obwohl der Mensch von all diesen Mysterien umgeben war, wußte er in seinem Innersten doch immer, daß er mehr war als nur irgendein Tier aus dem Walde, mehr als bloß Knochen und Muskeln: Er war, begabt mit dem göttlichen Funken, ein geistiges Wesen.
Diese Weisheit stellte die Grundlage für die erste große Zivilisation dar – die Ägypter, deren Kultur siebenundzwanzig Jahrhunderte währte. Als erstes Volk, das die tiefverwurzelte Angst vor den Geistern der Vorfahren überwand, vertraten sie auch die Ansicht, daß der Mensch selbst für sein glückliches Leben nach dem Tod sorgen muß.
Trotz ihres beträchtlichen Fortschrittes in den Naturwissenschaften, ihres Talents für Organisation und ihrer monumentalen Kunstwerke und Architektur mangelte es den Ägyptern an Mitteln, um den inneren Verfall ihrer Gesellschaft aufzuhalten. Heimgesucht von Unmoral und Dekadenz, waren sie bald so geschwächt, daß sie dem Ansturm Roms nicht standhalten konnten.
Vor etwa 10.000 Jahren befaßten sich die frühen Hindu-Philosophen ebenfalls mit den grundlegenden Fragen des Lebens. Ihre Entdeckungen wurden erstmals in den Gedichten und Hymnen der Weden aufgezeichnet.















