„Bis nichts mehr bleibt“ Film: Wie reagiert Scientology auf diesen Film?
| Häufig gestellte Fragen über Scientology |
Hintergrundinformationen zum Film Bis nichts mehr bleibt
Der Film „Bis nichts mehr bleibt“ ist ein fiktiver Scientology-Spielfilm der ARD, der am 31.03.2010 gesendet wurde.
Der fiktionale Film basiert angeblich auf Heiner von Rönns Mitgliedschaft in der Scientology Kirche und den Sorgerechtsstreit um seinen Sohn. Die Fakten wurden jedoch vollständig bis zur Unkenntlichkeit verdreht. Je nach Lage hat die ARD den Film als auf Tatsachen basierend oder als fiktiv bezeichnet.
Der Film „Bis nichts mehr bleibt“ bedient sich typischer Scientology Klischees. Er versucht, einzelne, subjektiv erlebte negative Erlebnisse als „normale“ Abläufe innerhalb der Scientology Kirchen darzustellen.
Falschinformationen im Film Bis nichts mehr bleibt
Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblose Roboter durch den gesamten Film „Bis nichts mehr bleibt“. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.
In dieses pervertierte, menschenverachtende Bild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe und Zuneigung verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu gefühlskalten kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Betreuung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse eingeschlossen. Hubbard war strikt gegen die autoritären Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man eher dazu tendierte, Kinder wie "kleine Hunde" abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
Alle Schritte der Scientology-Seelsorge - Auditing genannt - und auch Übungen im Rahmen eines Scientology-Kurses sind im Film „Bis nichts mehr bleibt“ verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendeine Person, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht. Offenbar kannten sich die Berater der Filmproduzenten hier am wenigsten aus, zumal der bei der Vermarktung des Films „Bis nichts mehr bleibt“ öffentlich aufgetretene Herr von Rönn, dessen vermeintliche Erfahrungen im Rahmen seines vor dem Familiengericht verlorenen Sorgerechts-prozesses als Hintergrundgeschichte dienten, keinerlei Ausbildung als Scientologe im Bereich ihrer Auditing-Seelsorge genossen hat.
Film Bis nichts mehr bleibt: Analyse und Gegendarstellung
Die Scientology Kirche Deutschland verzichtet auf rechtliche Schritte gegen den Film „Bis nichts mehr bleibt“ wirft aber der ARD vor „zu keinem Zeitpunkt über das Filmprojekt informiert oder befragt worden zu sein.
Dies sei ein Verstoß gegen die Programmgrundsätze des Senders und gegen alle journalistische Sorgfaltspflicht.“
Jürg Stettler Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland gab bekannt, dass man als Reaktion auf den Film über eigene Webseiten und einem Scientology TV Sender im Internet aufklären und informieren wird.
Konkret gab es eine Gegendarstellung (Interview) zum Film.
In einer Analyse und Stellungnahme wird in 53 Punkte aufgezeigt, welche Falschinformationen der Film „Bis nichts mehr bleibt“ beinhaltet und was die richtigen Informationen diesbezüglich sind.
Wiki zum Film Bis nichts mehr bleibt
Eine vollständiges Wiki zum Film „Bis nichts mehr bleibt“ kann hier nachgelesen werden.











