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Scientology News: Deutschland, Europa und weltweit - Österreich News

Anonymous greift Scientology an - Foto: Copyright (c) Martin Fally - Fotolia.com

 Anonymous Hacker greifen Scientology an

Es ist nicht das erste Mal, dass Anonymous-Mitglieder in kriminelle Hacker-Aktivitäten verwickelt sind.

Bereits Anfang 2008 haben Anonymous Hacker Scientology Websites lahmgelegt und 3.674.221 bösartige E-Mails an Scientology Kirchen in den USA verschickt; siehe Dokumentation: Anonymous (Hackergruppe) greift Scientology Kirchen in den USA an

Anonymous Hacker verurteilt

Am 18. November 2009 verurteilte nun das US-Bundesbezirksgericht Newark, vertreten durch den Richter Joseph Greenaway den jungen Anonymous Hacker Dimitriv G. zu einer Gefängnisstrafe von 336 Tagen mit einer Bewährungsauflage von zwei Jahren. Darüber hinaus muss er - laut Urteil - einen Schadenersatz in Höhe von 37.500 Dollar an die Scientology Kirche leisten (Az. CR 09-87-01); siehe Anonymous Hacker Dimitriv G. wegen DDoS-Angriffe gegen Scientology-Webseiten verurteilt

In Los Angeles wurde Brian Mettenbrink am 24. Mai 2010 wegen eines Cyberangriffs vom Januar 2008 auf die Scientology-Seite scientolog.org nun zu 12 Monaten Haftstrafe verurteilt (CR Nr. 09-1149-GAF). Mettenbrink wurde außerdem zu einer Schadenswiedergutmachung von 20.000 Dollar (ca. 16.000 Euro) verurteilt und zu Bewährungsauflagen nach seiner verbüßten Haftstrafe; siehe Anonymous Hacker, Brian Thomas M., wegen DDOS-Angriffe auf Scientology Webseite verurteilt

Es gab auch Verurteilungen in anderen europäischen Ländern und der Cyberterrorismus dieser Gruppierung ist leider nichts Neues. 

Anonymous hackt Scientology E-Mail Konten in Österreich

Auch die Österreichische Scientology Kirche wird gegen den Hackerangriff strafrechtlich vorgehen. Es ist jedenfalls angebracht, dass die verantwortlichen Hacker auch in Österreich vor Gericht gestellt und für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden.

Die gehackten Scientology Email-Konten und deren Inhalte werden momentan noch geprüft. Zum Teil handelt es sich um E-Mails, die im Emailverkehr der Scientology Kirche tatsächlich vorhanden waren. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass Scientology E-Mails auch von Anonymous manipuliert wurden und die Texte verändert wurden. Die Unterschiebung von falschen Zitaten ist offenbar auch Teil der Kampagne.

Es handelt sich hierbei laut Polizei um grobe Gesetzesverstöße, Datenschutzverletzungen und kriminelle Handlungen und es ist unbegreiflich, dass namhafte österreichische Medien durch die Veröffentlichung der Tat diesen strafbaren Datenschutzverletzungen selbst Vorschub leisten.

 

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